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Autor Thema: Boykott: Mindesterfordernisse, um im Forum zu schreiben  (Gelesen 20426 mal)
Cheinzle
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Boykott: Mindesterfordernisse, um im Forum zu schreiben
« am: 15. August 2004, 16:49:19 »

Liebe Leute,
eingefleischte Foren-Wiederbesucher und alle, die das lesen:

Ich habe mir lange überlegt, ob ich das überhaupt schreiben soll, und wo es denn im Forum am besten hinpaßt.

Mit diesem Beitrag sind es 2140 Postings von mir. Wenn man mal ein paar abrechnet, die für giftige und lustige Kommentare draufgegangen sind, so waren doch das meiste davon Postings, um anderen Leuten zu helfen.

Ich werde weiter hier im Forum aktiv sein. Nicht, weil ich hier noch wirklich was dazulernen würde, aber weil ich es irgendwo gerne mache.

Unbeschadet dessen werden in letzter Zeit die Postings einer User-Kategorie immer häufiger. Grammatik, Rechtschreibung, Groß-Klein-Schreibung, das Setzen von Satzzeichen, das Formulieren eines zusammenhängenden Textes - all das kommt langsam aber sicher komplett abhanden.

Ein Forum besteht sicher nicht aus einem Admin, sondern es gibt auch etliche andere, die hier immer wieder helfen und Tips geben. Auch ich werde das tun - aber nur, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind:

Lies die Anleitungen
Vielleicht ist Deine Frage schon in den Anleitungen beantwortet!

Analysiere das Problem und beschreibe es
Was genau ist das Problem? Was genau funktioniert nicht? "Nix geht" ist keine Analyse, sondern Schwachmatischer Schwachfug. Nimm Dir ein wenig Zeit, rauche eine Zigarette, so du Raucher bist, und/oder trink einen Kaffee und denk kurz nach, bevor Du schreibst.

Die hohe Kunst der deutschen Sprache
Auch ich mache Fehler - in erster Linie Tippfehler. Sieh darüber hinweg, wenn es nicht allzu frappant ist. Bemühe Dich aber auch selbst, die Rechtschreibung anzuwenden und "recht zu schreiben". Ob alte oder neue, ist mir persönlich egal - lesen kann ich beides, schreiben nur in der alten. Sieh auch darüber bitte hinweg. Mach vollständige Sätze. Benutze Satzzeichen nach den anerkannten Regeln. Das bedeutet: Setze sie dort, wo sie hingehören, aber nimm nicht zu viele. Eine Frage schließt niemals mit 20 Fragezeichen, sondern stets mit einem.
Betrachte Deine Tastatur. Wenn am Bildschirm immer nur großgeschriebene Buchstaben kommen, drück auf die Caps-Lock-Taste. Schreibt der Computer immer nur klein, so benütze die Shift-Taste in Verbindung mit der Buchstabentaste, um ein Wort mit einem Großbuchstaben beginnen zu lassen.

Zeige ein klein wenig Bemühen
Wenn Du nicht firm bist in der Rechtschreibung, so werde ich dir nicht den Kopf ausreißen. Aber ich erkenne sehr wohl, ob jemand richtig schreiben kann und bloß zu faul ist, oder ob er es nicht richtig kann aber sich kurz Zeit nimmt und sein Bestes gibt.

Keine Kurzmitteilungen, keine E-Mails
Fragen werden im Forum behandelt. Schreib mir keine Anfragen per E-Mail, schreib mir keine Kurzmitteilungen. Bitte schreib mir Mails und Mitteilungen, wenn Du über irgendetwas anderes reden willst, eine mehr oder weniger interne Diskussion führen willst, oder was auch immer. Aber schreib mir keine Fragen, die ins Forum gehören. Wenn Du willst, daß ich richtig stinke werde, dann schreib ins Forum, schick mir mindestens 5 Kurzmitteilungen und wenigstens 10 Mails. ich werde Dich so richtig liebhaben und mich fortan und den Rest meines Lebens nur noch Dir widmen.

Das ideale Posting
Folgende Beiträge erfreuen mich so sehr, daß ich sofort darauf antworten werde: Orthographisch und grammatikalisch mehr oder weniger korrekte mit einem Aufbau wie zum Beispiel:

Einem Titel mit Hirn, der das Problem kurz beschreibt

1. Absatz: Ich würde gerne das und das Ergebnis erreichen

2. Absatz: Resultat ist aber nur dieses/es tritt aber folgendes Problem auf

3. Absatz: Ich habe schon das, das, und das versucht, um das Problem zu beheben, aber ohne Erfolg, bzw. komme mit einem bestimten Punkt nicht zurecht.

Für alle übrigen
Postings, die diese Regeln nicht einhalten, werden von mir ab sofort ganz einfach ignoriert. Ich erwarte nicht, daß man für eine Problembeschreibung eine wissenschaftliche Arbeit abliefert, das ist kein Hacker- sondern ein Anwenderforum. Aber ich erwarte mir ein halbwegs vernünftiges Posting wie oben beschrieben. Ansonsten werdet ihr zumindest von mir ewig auf eine Antwort warten können.

In diesem Sinne.
Eine Diskussion zu diesem Beitrag ist natürlich ausdrücklich erwünscht.

Christof
« Letzte Änderung: 15. August 2004, 17:19:40 von Christof » Gespeichert
Spunky
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Re:Boykott: Mindesterfordernisse, um im Forum zu schreiben
« Antworten #1 am: 20. August 2004, 11:46:35 »

Eine Diskussion zu diesem Beitrag ist natürlich ausdrücklich erwünscht.

Da muss ich Dich aber leider enttäuschen, denn darüber gibt es nichts zu diskutieren. Es ist genau so wie Du es gesagt hast!

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fisler
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Re:Boykott: Mindesterfordernisse, um im Forum zu schreiben
« Antworten #2 am: 18. Oktober 2004, 21:48:25 »

Heute bin ich nach dem Download des Audiograbber auf dieses Forum gekommen, weil ich einige Probleme damit hatte. Ich habe hier alle Antworten gefunden, ohne Fragen stellen zu müssen. Das heisst, dass meine MP3 mit dem Audiograpper gut geworden sind.
Ich werde sicher oft ins Forum kommen und bin übrigens Mitglied geworden.
Grüsse
fisler
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deli-man
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Re:Boykott: Mindesterfordernisse, um im Forum zu schreiben
« Antworten #3 am: 1. November 2004, 10:27:24 »

Wow! Das ist -- um mal ein schönes, großes, deutsches Wort zu verwenden --  Kryptofaschismus. Sich zum Hüter der deutschen Sprache aufspielen, selbst grundlegende Fehler in Syntax, Grammatik und Rechtschreibung machen, all das als Tippfehler deklarieren, und dann vom "Ausländerdeutsch" schwafeln -- ein Prosit der deutschen Gemütlichkeit. Ein Vorschlag: Als Mindestanforderung sollte man am besten groß, blond und blauäugig sein. Dann wären die Gralshüter unter sich und würden andere nicht mit diesem unsäglichen Geschwafel nerven!
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Re:Boykott: Mindesterfordernisse, um im Forum zu schreiben
« Antworten #4 am: 1. November 2004, 11:37:43 »

Da muss man zwei Sachen unterscheiden. Das was Christof mit "Die hohe Kunst der deutschen Sprache" gemeint hat, zielt hier nicht gegen Ausländer ab! Damit ist schlichtweg die Unsitte gemeint, dass manche User glauben, im Internet gibt es keine Satzzeichen, man schreibt alls groß oder alles klein und ganze Sätze sind sowieso überflüssig. So ein Gemenge aus Buchstaben muss man einfach 5 x lesen, bis man kapiert hat, warum es eigentlich geht.

Was Ausländer angeht, so gibt es einige Threads hier, wo Christof den Usern angeboten hat, sie können Ihre Frage auch in Englisch formulieren, wenn sie sich damit leichter tun (bei Usern wo wirklich die deutsche Sprache das Problem war). Soviel dazu.

Was den Beitrag von Fifty angeht, so dieser durchaus etwas braun angehaucht und ich finde diesen auch ziehmlich daneben ...
Edit: Der Beitrag von Fifty ist mittlerweile gelöscht

Spunky
« Letzte Änderung: 7. Januar 2005, 14:13:36 von Spunky » Gespeichert
Stefan
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Re:Boykott: Mindesterfordernisse, um im Forum zu schreiben
« Antworten #5 am: 6. November 2004, 01:16:42 »

Jetzt muss ich mich aber auch nochmal zu Wort melden. Erstmal danke an Christof und Spunky für eure zutreffenden Stellungnahmen.

@deli-man: Ich hoffe, dass sich dein Beitrag ausschließlich auf das Posting von Fifty-irgendwas bezog und nicht auf Christofs, ansonsten fände ich das auch absolut verfehlt und anmaßend.

Da ich mal von ersterem ausgehe, kann ich dir zustimmen, dass das Posting etwas daneben ist. Die Wortwahl deiner Antwort allerdings auch!

Des weiteren stimme ich wie gesagt Christof und Spunky voll zu.

Ich hoffe, wir können diese Diskussion hiermit beenden und uns wieder mit sinnvollerem beschäftigen.
« Letzte Änderung: 6. November 2004, 01:25:24 von Stefan » Gespeichert

Stefan Vetter
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cybermaxtc
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Re:Boykott: Mindesterfordernisse, um im Forum zu schreiben
« Antworten #6 am: 26. Dezember 2004, 02:10:05 »

hallo erst mal,

ich habe obige postings gelesen und verstanden. Grin
ich kann auch alles soweit noch nachvollziehen.
was ich nicht verstehe ist japanisch. nein mal ernst bei seite.

was spricht gege die durchgehende kleinschreibung eines beitrags, sofern der zusammenhang einwandfrei herauszulesen ist?

Es ist für mich kein problem, mit Gross- bzw. Kleinschreibung zu tippen. Aber es erschwert  das ganze ungemein.
Usus ist auf vielen anderen Seiten, dass alles klein geschrieben werden darf.
Der Einfachkeits halber und des besseren Outputs sprich den Gedanken auch in der Geschwindigkeit aufs Papier bringen zu können, habe ich mir zur Angewohnheit gemacht, alles klein zu schreiben.

Ich will um Gottes willen nicht eine sinnlose Diskusion vom Zaun brechen, wäre aber sehr Dankbar über eine Erklärung.

« Letzte Änderung: 26. Dezember 2004, 02:35:07 von cybermaxtc » Gespeichert

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Re:Boykott: Mindesterfordernisse, um im Forum zu schreiben
« Antworten #7 am: 26. Dezember 2004, 02:22:00 »

Es ist für mich kein problem, mit Gross- bzw. Kleinschreibung zu tippen. Aber es erschwert  das ganze ungemein.

Das ist reine Gewöhnungssache. Wenn man sich die Groß/Kleinschreibung angewöhnt hat, dann geht sie automatisch. Ich müßte mich sagar anstrengen, wenn ich alles klein schreiben müsste.

Ich finde durchaus, dass eine richtige Rechtschreibung das Lesen erleichtert. Ob dem jetzt wirklich so ist, darüber kann man vielleicht streiten, aber ich glaube die meisten User sehen das genauso. Die Rechtschreibung gibt es ja auch nicht ohne Grund.

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manhil
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Re:Boykott: Mindesterfordernisse, um im Forum zu schreiben
« Antworten #8 am: 2. Januar 2005, 18:40:56 »

Vielleicht bin ich der Älteste in dieser Runde ? Meine erste Schallplattenaufnahme stammt aus dem Jahre 1941 , die meine Vater von seinem 7-jährigen Sohn im Königsberger Rundfunkstudio gemacht hat.
Ja,das gab es, 78 Umdrehungen flexible schwarze Platte abzuspielen von innen nach aussen...
Und seit dem habe ich immer wieder als Heranwachsender und später in meinem Beruf die heisse Debatte um das gegenseite Verstehen, um die sog."Kommunikation" erlebt.
Das gab es schräge Zeiten und auch nutzlose Zeiten.
Unter den Nazis hat es "Eindeutscher " gegeben, die nicht einmal das Wort  "Vierzylinder - Motor" ertragen konnten. Sie hatten dafür "Viertopfzerknalltreibling" vorgschlagen...oder für "Pistole"  Meuchelpuffer.
Hat nicht funktioniert , klar.
Nun ist da ein Christof , der so menschenfreundlich ist ,uns Ahnungslosen  auf die Sprünge zu helfen. Das ist höchst lobenswert und verdienstvoll.
Da kann man ihn doch nicht dazu zwingen kryptographische Texte zu entschlüsseln . Orthographie, das altgriechische Wort für "Richtigschreibe" ist genau dazu da , dieses Entschlüsseln zu erleichtern.
Wer sich daran nicht hält , ist frei das zu tun, aber riskiert nicht verstanden zu werden. Potz Blitz.
Jeder ist auch frei alles klein zu schreiben, aber er kann nicht immer sicher sein, ob alles so aufgenommen wird,wie beabsichtigt. Im Nachrichten-Journalismus ist die kleingeschriebene deutsche Sprache weit verbreitet, aber der Tagesschau - Sprecher bekommt immer noch seinen Text in der gültigen Orthographie.
In der englischen und spanischen Sprache gelten ganz andere Regeln und wer sich damit schriftlich verständlich machen will , muss sie eben lernen.
Und darum geht es , you folks, man muss lernen wenn man verstanden sein will, jeden Tag und immer wieder.
Moralisches Plattmachen hilft überhaupt nichts , es deckt das Unbehagen über die eigene Faulheit auf.
manhil.



 Grin
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Cheinzle
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Re:Boykott: Mindesterfordernisse, um im Forum zu schreiben
« Antworten #9 am: 2. Januar 2005, 20:32:07 »

Dein Beitrag gefällt mir - vielen Dank. Ich will Dir auch sagen, warum:
Du beschreibst einfach und zutreffend, daß es einen Grund für eine bestimmte Rechtschreibung oder Schreibweise gibt. Wie eingangs ausgeführt, hab ich kein Problem mit ein paar Tippfehlern, derer es mir selbst im Eifer des Gefechts auch nicht mangelt.

Auch die Diskussion mit dem Eindeutschen und Veranglizieren (wenn man das so sagen kann) habe ich schon des öfteren mit verschiedenen Leuten geführt. Gerade in der EDV - hier hauptsächlich - trifft man einfach auf Begriffe, die es im Deutschen so nicht gibt, oder die nur mit einer ewig langen Umschreibung möglich sind. Hier besteht meines Erachtens kein Problem, auch mal ein Fremdwort zu verwenden, wenn das die Sache vereinfacht. Das krampfhafte Eindeutschen ist nicht zielführend. Daneben gibt es aber auch Leute, die meines Erachtens sich der englischen Sprache zu viel bedienen. Wenn meine Kollegin zum christmas-shopping muß und Leute ihre business cards austauschen! Oh mein Gott.

Neulich im Zug, sagt doch der eine Kravattenträger (sorry: businessman) zum anderen: "Ruf doch meine Sekretärin heute an, sie kann dann sicher ein meeting arrangen. (Lautschrift: Ein Miiting arrêinnschen)". Es gibt nichts schöneres als Denglisch! Das ist englisch, an völlig überflüssigen Stellen verwendet, und dann meistens in der Verwendung: das Englische Verb wird durch eine Endung oder Präposition ins Deutsche gewandelt. Daß man etwas "downgeloaded" hat, ist ja fast schon salonfähig. Aber muß man wirklich ein "meeting arrangen"?

Tja... Gerade hier im Forum kommt dann oft so ein bunter Wörtermischmasch heraus, daß ich wirklich und ehrlich kein Wort mehr verstehe.
Als Jurist vertrete ich die Grundeinstellung "falsa demonstratio non nocet" - die falsche Bezeichnung schadet nicht, wenn jedem Mitdenkenden klar ist, was gemeint ist.

Aber ich glaube, das ist ein endloses Thema.

Übrigens, falls sich einige hier auf den business indicator, ich meine Schlips getreten fühlen: Ich meine niemanden persönlich, und ich lache ja selbst drüber. Für den Rest: Ich trage fast täglich eine Kravatte, und meine Arbeitssprache ist mehr oder weniger englisch.  Wink Es lebe die deutsche Sprache!  Grin
« Letzte Änderung: 7. Januar 2005, 08:56:17 von Christof » Gespeichert
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Re:Boykott: Mindesterfordernisse, um im Forum zu schreiben
« Antworten #10 am: 6. Januar 2005, 22:38:51 »

"Dear all" war der Beginn einer Email, die ich kürzlich erhalten habe. Alles klein geschrieben, noch dazu im Telegrafenstil. Ich habe die Nachricht ca. fünfmal gelesen, um den Kontext zu verstehen. Was lehrt uns das? Man sollte Nachrichten so formulieren, dass der Empfänger sie verstehen kann. Nur dann kann man eine qualifizierte Antwort erwarten. Im Internet kommen Menschen aus vielen verschiedenen Nationen zusammen. Mit unterschiedlichen Gepflogenheiten. Wir haben - hier - aber alle ein gemeinsames Ziel: Audiograbber optimal anwenden. Die logische Konsequenz ist, dass wir uns alle anstrengen müssen, uns sprachlich verständlich auszudrücken, damit die, die uns bei der Lösung des Problems (selbstlos) helfen uns auch verstehen. Polemik und dergleichen sind fehl am Platze. Also nicht meckern, sondern Probleme verständlich formulieren und auch nur dann, wenn die Fragen nicht bereits in den Anleitungen oder im Forum beantwortet wurden.
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Cheinzle
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Re:Boykott: Mindesterfordernisse, um im Forum zu schreiben
« Antworten #11 am: 7. Januar 2005, 09:00:12 »

Vielen Dank für diesen Beitrag!  Cheesy
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cumulus
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Re:Boykott: Mindesterfordernisse, um im Forum zu schreiben
« Antworten #12 am: 18. Januar 2005, 18:36:47 »

Hallo Forum,

bin neu hier und muss doch gleich meinen Senf zum Thread "Mindesterfordernisse" dazugeben.

Ich ärgere mich auch immer wieder über die Forenschmierer!

Nicht nur wegen unleserlicher Schreibweise sondern weil sie scheinbar meinen, mit schnodderigen Beiträgen und anmachen von postern mit abweichenden Meinungen besonders cool zu sein. Inhaltlich tragen sie meist wenig bei.

Ich finde solche rigorosen Maßnahmen auch schade, aber wat mut dat mut!

Gruß an das Forum

cumulus
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wie man es macht, macht man es verkehrt ;)


Re: Boykott: Mindesterfordernisse, um im Forum zu schreiben
« Antworten #13 am: 3. Mai 2005, 01:39:36 »

Ich gehöre dann zwar eher zu den Leuten die etwas Probleme mit der Rechtschreibung haben, aber darum geht es mir hier nicht.

Was ich ansprechen wollte ist, die Linguisten behaupten das in schon 150 Jahren überall auf der Welt nur noch Englisch gesprochen wird.
Das dies langfristig gesehen passieren wird ist hier wohl jedem klar.
Wie schon angesprochen wird ja heutzutage sehr viel eingedeutscht und “misshandelt“.
Da denke ich nur an meine vorletzte Arbeitsstelle (Gastro), dort hieß es auch immer Meeting, Brunch, scrambled eggs (Rüheei), after work clubbing, etc.
Wobei Kartoffelsuppe dann auch wieder nur die Kartoffelsuppe blieb!
Da erkennt man wirklich das es nicht im Sinne des Erfinders ist.
Da dort viele Touristen vorbeikommen, hätte ich den Einsatz einer zweisprachige Menükarte etc. auch verstanden. Bei der Menükarte allerdings würde ich mich als Tourist eines englischsprachigen Landes sehr über diese “coole“ Karte amüsiert.

Wenn ich mich nicht irre, gibt es auf der Erde ca. 6000 Sprachen und alle zwei Wochen stirbt eine aus. Dies liegt, wie wohl fast jeder erkennen kann, an der weltweiten Amerikan- nein sorry, Globalisierung.
Und ist es jemanden aufgefallen? Schon wieder ein englisches Wort. Wink
Ich bin für den Erhalt jeder einzelnen Sprache solange es einen Sinn dafür gibt, auch wenn der nur kulturell ist.

Englisch ist schon eine schöne Sprache. Vor allem die GROß -und kleinschreib -Regeln finde ich sehr sinnvoll und gleichzeitig einfach und logisch! Wenn wir das so ins Deutsche übernehmen würden wäre das sicher keine Verschlechterung.

Gruß, Andreas




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Re: Boykott: Mindesterfordernisse, um im Forum zu schreiben
« Antworten #14 am: 4. Mai 2005, 00:47:11 »

also ich schreibe grundsätzlich immer alles klein - ansonsten hätte ich mit meinem 2 finger-suchsystem ruck-zuck gebrochene hände ;-)

auch punkte und kommata mache ich ungern - lieber diesen bindestrich - das hat dann zwar telegrammstil aber es ist trotzdem irgendwie gegliedert und verständlich

demzufolge sollte man unterscheiden ob man einfach etwas bequem ist und trotzdem was im köpfchen hat oder ob man einfach doof ist und es nicht besser kann

und wer sich als grosser verfechter der deutschen sprache sehen will kann das ja machen - aber dann mit ausreden kommen und selber fehler machen und nach der alten rechtschreibung schreiben - das passt auch nicht so ganz zusammen

ich pfeif ehrlich gesagt auf die neue rechtschreibung

es gibt andere werte die sich hochzuhalten lohnen - so ist der werteverfall der jugend für mich viel tragischer - und das zieht dann andere faktoren wie deren schlechte rechtschreibung nach sich - eine gesellschaft ohne werte/ethik kann nicht lange überleben - und DAS ist das grössere problem

das ist natürlich nur meine meinung

gruss, thorsten
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