|
Seiten: 1 [2]
|
 |
|
Autor
|
Thema: Weil der neue Ogg CD-Qualität bei 64kbs schafft... (Gelesen 5447 mal)
|
leboef
Einsteiger

Offline
Beiträge: 7

|
Langsam. Mein Gezeter? Ist ein Widerspruch nicht erlaubt, weil ich nur ein paar Postings habe und er Admin bei Audiohq ist? Darf ich mich denn nicht wehren?
Bei allem Respekt - es ist mir egal, ob Frank oder Spunky Admins und Dauerposter sind, und auf welchen Foren Sie unterwegs sind. Meine Meinung ist genauso wertvoll wie die ihre, und ich lasse mir nicht einfach so irgendetwas aufschwatzen. Glaube mir, ich beschäftige mich viel mir Musik/Rippen/Codecs, jedoch nur privat, und ich glaube nach wie vor, das die beiden sich irren. Denn der Fachbegriff für das, was die meinen, ist nun mal "losless".
Ich gebe ja zu, das der Begriff "CD-Qualität" rein technisch gesehen nicht zu MP3 passt! Allerdings wird mit ihm nun mal einzig und alleine der Klang beschrieben, was auch völlig ok ist, weil die Technik bei diesem Begriff im Gegensatz zum "lossless"-Begriff überhaupt keine Rolle spielt! Verdammt noch mal, in 95 von 100 Fällen wird behauptet, das es klanglich bei 192kbs Lame und PCM keinen hörbaren Unterschied zum Original gibt. Wenn man da nicht von "CD-Qualität" oder "kein Unterschied zur CD" sagen kann, dann weiss ich auch nicht. Und zusätzlich behaupte ich, das der NEUE Ogg bei 64kbsvbr verdammt gut klingt. Probiert es einfach selbst aus. Ich wollte meinen Ohren am Anfang auch nicht trauen, und habe ca. 30 Lieder verglichen, um sicher zu gehen, das ich mich nicht irre. Und bei 100kbs schafft er das, was Lame bei 192kbs schafft (obwohl ich noch keinen wirklich ausführlichen Test gemacht habe).
Was die befürchteten Tiefschläge angeht: Von mir wären die nicht gekommen. Ich habe mit dieser sinnlosen Diskussion gar nicht angefangen. Andererseits wird hier unterstellt, ich würde die Computerbild lesen, und das könnte man locker als schlimme Beleidigung interpretieren.
Ich würde also sagen, wir beruhigen uns alle wieder und akzeptieren, das wir andere Meinungen haben.
Ich lasse es damit auf sich beruhen und biete hiermit Versöhnung an.
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
|
|
|
Frank Bicking
Gast
|
Gegen Widersprüche habe ich persönlich nichts, solange die Diskussion sachlich bleibt, was bis auf ein paar kleinere Ausrutscher ja der Fall war. Genau so wenig wie du als ComputerBILD-Leser gezählt werden möchtest, lasse ich mich ungern in die "CDs-in-Kühlschrank-Leger-Fraktion" einordnen.
Verdammt noch mal, in 95 von 100 Fällen wird behauptet, das es klanglich bei 192kbs Lame und PCM keinen hörbaren Unterschied zum Original gibt. Wenn man da nicht von "CD-Qualität" oder "kein Unterschied zur CD" sagen kann, dann weiss ich auch nicht. Bei einem hohen Prozentsatz von Leuten, die keinen Unterschied hören können, kann man das selbstverständlich tun. Das machen wir genauso, nur mit dem Unterschied, dass wir diesen Zusand "Transparenz" nennen und dabei immer im Hinterkopf haben, dass man nie ausschließen kann, dass trotzdem für einen bestimmten Prozentsatz Unterschiede hörbar sein können. Leider hattest du diesen Sachverhalt vorher nicht so differenziert betrachtet, was die Diskussion um den Begriff "CD-Qualität" auslöste.
Ich lasse es damit auf sich beruhen und biete hiermit Versöhnung an. Angenommen.
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
|
|
|
Spunky
Experte
    
Offline
Beiträge: 1514

|
Glaube mir, ich beschäftige mich viel mir Musik/Rippen/Codecs, jedoch nur privat, und ich glaube nach wie vor, das die beiden sich irren. Denn der Fachbegriff für das, was die meinen, ist nun mal "lossless". Das hattest Du schon einmal erwähnt, aber der Begriff "CD-Qualität" und "lossless" ist nicht das Gleiche!
Der Begriff "Lossless" sagt aus, dass eine Kopie im Vergleich zum Orginal keine Verluste hat. Welche Qualität das Orginal/die Kopie hat ist dabei unerheblich, es ist ein reiner Vergleich zwischen Orginal und Kopie.
"Lossless" oder "verlustfrei" wird daher auch in etwas anderen Zusammenhängen verwendet. Wenn Du z.B. ein MP3 schneiden willst, so kannst Du das über eine Dekomprimierung zu Wave, einem Wave-Editor und Rekomprimierung zu MP3 machen, womit Du jedoch Transcodierungsverluste hast. Wenn Du das MP3 mit MP3DirectCut schneidest, dann ist es "verlustfrei", da der Cut auf Basis von MP3 erfolgt (also keine Transcodierung).
Bevor ich meine alten Tapes entsorgt habe, hab ich diese via LineIn aufgenommen und als FLAC auf DVD gebrannt (dem guten Gewissen zuliebe). Die Speicherung als FLAC ist zwar "lossless" aber trotzdem keine "CD-Qualität".
Der Begriff "CD-Qualität" hingegen beschreibt einen definierten Qualitätszustand. Ob es sich um ein Orginal oder Kopie handelt ist unerheblich.
Spunky
Edit: Ein paar Rechtschreibfehler korrigiert
|
|
|
|
« Letzte Änderung: 17. Mai 2004, 13:19:25 von Spunky »
|
Gespeichert
|
|
|
|
Frank Bicking
Gast
|
Man schreibt den englischen Begriff für "verlustfrei" übrigens so: lossless.
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
|
|
|
leboef
Einsteiger

Offline
Beiträge: 7

|
Habe mich wohl vertippt...
An Spunky und Christof:
Ich will ja nicht schon wieder Öl ins Feuer giessen, aber:
In der neuen CHIP (06/04) steht auf Seite 239 als Kommentar zur Klangqualität der Musikfiles der WMA-Onlineshops: "An deren Klang gibt es ohnehin nichts auszusetzen: Die Qualität ist vom CD-Klang in der Regel kaum zu unterscheiden."
So viel also zu "CHIPpijiyeah"...
Nix für Ungut
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
mootsta
Gast
|
bei euch klappt das wohl mit OGG-Dateien.Mein problem ist ich kann die datei nicht öffnen.Was für ein Programm nehmt ihr ?Ihr schreibt was von 64/128 kbits bei geht sogar 458kbit? Bin ich völlig falsch??hilfe ist sehr erwünscht!! danke
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
|
|
|
|
|
mootsta
Gast
|
auf die frage;56kbits zuwenig? gib es einen Link unteranderen zu dem Downlaod des Ogg Programm.Nach dem installieren(wo ich eigne Probleme hatte) zeigt mir der grabber jetzt eine Rate von variabelen wert bis zu 456 kbits.Die Rate klappt 100%ig aber bei öffnen habe ich das Problem das windows sagt:welches Programm??Jetzt habe ich die Datei(mp3)auf meinen PC und komm nicht ran.Habt ihr einen link für mich um MP3.OGG datein zubearbeiten??
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
|
|
|
Spunky
Experte
    
Offline
Beiträge: 1514

|
Ich verstehe immer noch nicht ganz was Du meinst. Du schreibst, Du willst das Ogg-File bearbeiten. Willst Du es verändern oder nur abspielen?
Wenn Du das File nur abspielen willst, die Links habe ich Dir oben gepostet, diese Player bieten Ogg Vorbis-Support.
Spunky
PS. Eine Bitrate von 456 kbit/s macht bei Ogg Vorbis keinen Sinn, denn ab ca. 200 kbit/s (=q6) läuft dieses Format in die Sättigung, d.h. auch bei noch größeren Bitraten wird die Qualität nicht mehr besser bzw. der marginale Qualitätsgewinn rechtfertigt die steigende Dateigröße nicht mehr.
Vielleicht liest Du Dir mal den Vorbis-Thread auf AudioHQ durch, dann weißt Du etwas mehr über dieses Audioformat: http://www.audiohq.de/index.php?showtopic=49
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
|
|
|
|
|
mootsta
Gast
|
Ich dank euch aber jetzt weiss ich das das was gemacht habe Quatsch ist. Eigentlich wollte ich nur meine Audio-cd´s als mp3 auf eine cd, für meinen DVD-Player, packen und eine super Qualität haben(126+kbits).Leider habe ich wohl völlig verrannt.So jetzt mache ich einen 2ten Versuch mit AG. Hoffentlich bin ich jetzt nicht nochmal so dumm.
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
|
|
|
Spunky
Experte
    
Offline
Beiträge: 1514

|
Im Downloadbereich von Audiograbber findest Du das GettingStarted-Dokument. Da ist alles beschrieben. Lies Dir das mal durch, dann weißt Du wie es funktioniert 
Wenn Du eine gute Qualität haben willst, dann nimm die Lame.exe mit der Commandzeile "--alt-preset standard %s %d". Näheres dazu, siehe GettingStrated.
Spunky
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
|
|
|
|
Seiten: 1 [2]
|
|
|
|
|
|
|