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Autor
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Thema: Boykott: Mindesterfordernisse, um im Forum zu schreiben (Gelesen 9279 mal)
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Christof
Experte
    
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Beiträge: 3556
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Ich glaube, Du hast den Kernpunkt des Themas verfehlt.
Daß ich weiterhin die alte Rechtschreibung verwende, ist keine faule Ausrede. Ich beherrsche auch die neue, nur kein Mensch, außer vielleicht die, die es schon in der Volkschule mitgenommen haben, schreibt freiwillig so.
Weiters kann es auch mir passieren, daß ich irgendwo mal in der Schnelle einen Tippfehler mache. Das ist aber ganz etwas anderes, als wenn man haufenweise Nonsens reinschreibt. Und dem Betrachter fällt das auch auf.
Darum gings.
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« Letzte Änderung: 4. Mai 2005, 07:54:00 von Christof »
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Manche Leute haben das mit der Demokratie einfach falsch verstanden. Man darf eine Meinung haben und sie sagen. Man muß nicht. Ich wäre sehr froh, wenn sich das endlich mal herumsprechen würde. Copyright: Dieter Nuhr - aber er spricht mir aus der Seele...
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start78
Moderator
Experte
    
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Beiträge: 2182
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Außerdem widersprichst Du Dir irgendwie selbst. Die Groß- und Kleinschreibung ist fester Bestandteil unserer Rechtschreibregeln. Es ist egal, wo der Verfall anfängt. Bei Dir eben bei der fehlenden Bereitschaft, eine ordentliche Orthographie und Interpunktion einzuhalten...
Ich schreibe selbst auch nicht mit 900 Anschlägen/Minute, sondern eher mit einem 4-Finger-Suchsystem, bekomme es aber trotzdem hin, daß meine Schrift lesbar bleibt (Lesbarkeit, ein dickes PRO für die Einhaltung besagter Regeln).
Wer schon in seinem Schriftbild Schlampigkeit an den Tag legt, von dem erwartet niemand, daß er sich vor der Frage ordentlich mit dem Problem auseinandergesetzt hat. Und solche Fragesteller werden wir gemäß dieser Ankündigung ignorieren. Notfalls (?) auch Dich.
Passe Dich an, oder suche Hilfe in einem Forum, wo die Werte bereits zerfallen sind!
PS: aus Gründen der "Coolnis" habe ich auch einige Zeit nur klein geschrieben. Diese Angewohnheit konnte ich jedoch ohne gebrochene Finger von heute auf morgen abstellen. Ich weiß also, was Dir bevorsteht und es tut mit Sicherheit nicht weh. Im Gegenteil: wenn es drauf ankommt, tust Du Dir um einiges leichter, falls Du mal einen "richtigen" (wichtigen) Brief verfassen mußt (Bewerbungen, Geschäftsbrief, etc.).
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Immer wieder hilfreich: Audiograbber in 4 SchrittenRückmeldungen lese ich besonders gerne. Ich bin grundsätzlich neugierig, ob und vor allem wie ein Problem gelöst wurde.
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thorsten667
Mitglied
 
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Beiträge: 74
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ihr habt ja beide recht - irgendwie
es gibt meiner meinung nach trotzdem unterschiede
ok - ich bin ne faule sau und schreib so wie ich es hier tue - das könnt ihr mir auch gerne vorwerfen und den schuh ziehe ich mir dann auch an
allerdings lasse ich mich damit nicht gleich mit irgendwelchen hohlspacken in einen sack stecken die grosse schwächen beim schreiben haben - und genau da liegt der unterschied
es gilt einmal zu bewerten WAS man schreibt - und dann vielleicht das WIE zu betrachten
und meine posts gehören (nur aufgrund der schreibweise) sicherlich nicht zu denen die man 10x lesen muss um sie zu verstehen
und wenn ich dann lese daß ihr - wenn ich mal hier ne frage hätte - meine posts ignorieren würdet dann find ich das schon äusserst traurig
euer post bezüglich "wie stelle ich fragen richtig" und der denkanstoss wie ein forum zu nutzen ist finde ich durchaus lobenswert
ergo - ihr seid nicht blöd - und ich bin es auch nicht
vielleicht erfordert es auch etwas mehr fingerspitzengefühl um einen post zu bewerten
ihr habt meinen beitrag ja auch nicht richtig verstanden - so wollte ich hier niemandem an die karre fahren - ich bitte ja nur darum trotz meiner schreibweise ernstgenommen zu werden
und glaubt mir mal - bei richtig wichtigen sachen wie einer bewerbung o.ä. kann ich sogar die shift taste betätigen ;-)
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Frank Bicking
Gast
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es gilt einmal zu bewerten WAS man schreibt - und dann vielleicht das WIE zu betrachten Das ist richtig, aber für gewöhnlich lassen sich beide Aspekte nicht getrennt voneinander bewerten, sondern gehen einher.
Aus einer schlechten Form kann man bei vielen Beiträgen automatisch auf einen unüberlegten Inhalt schließen und umgekehrt, ohne dabei sicherlich existierende Ausnahmen völlig vom Tisch wischen zu wollen. Bei mir hat ein Hilfesuchender schlechtere Karten, wenn er mir abverlangt, mich erst durch einen schwer lesbaren Text quälen zu müssen. Das ist natürlich eine völlig subjektive Betrachtungsweise, und meine Kriterien für "gut lesbar" sind vielleicht anders als die eurigen. Ich bin mit großgeschriebenen Satzanfängen, Substantiven und Eigennamen groß geworden und habe Schwierigkeiten, komplett klein geschriebene Texte flüssig zu lesen und aufzufassen. Wer möchte, der kann es unter kleinschreiben.de gern mal ausprobieren.
Es geht dabei aber nicht nur um Rechtschreibung und Grammatik, auch die äußere Form ist entscheidend. Ebenso wie sehr lange Absätze mit 15 Zeilen und mehr empfinde ich Beiträge mit unnötig vielen Zeilenumbrüchen als schwer zu erfassen, für meinen Geschmack haben sich 4 bis 8 Zeilen pro Absatz als ideal erwiesen. Ein neuer Absatz repräsentiert ganz einfach einen neuen Gedanken; das zeigt, dass die Überlegungen des Verfassers in einem geordneten Zustand vorliegen und er sie auch so präsentieren kann, und erleichtert dem Leser gleichzeitig, dem Autor zu folgen.
Um auf den Hilfesuchenden zurückzukommen: Er kann das Problem noch so gut darstellen, wenn ich den Beitrag nicht zuende lese, dann bekommt er keine Antwort. Oftmals ist wie eingangs schon erwähnt zu beobachten, dass bei einer verwirrenden Form auch der Inhalt sehr konfus ist, also lese ich aufgrund dieser Erfahrung nicht weiter. Diese Vorgehensweise mag dir traurig oder vielleicht sogar arrogant vorkommen, aber sobald du mal ein Problem haben solltest, würdest etwas von mir wollen, also kann ich im Gegenzug erwarten, dass du dich etwas bemühst.
Hier mal dein Beitrag in meiner bevorzugten Form:
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Ihr habt ja beide recht - irgendwie. Es gibt meiner Meinung nach trotzdem Unterschiede. OK, ich bin eine faule Sau und schreibe so wie ich es hier tue. Das könnt ihr mir auch gerne vorwerfen und den Schuh ziehe ich mir dann auch an. Allerdings lasse ich mich damit nicht gleich mit irgendwelchen Hohlspacken in einen Sack stecken die große Schwächen beim Schreiben haben, und genau da liegt der Unterschied. Es gilt einmal zu bewerten was man schreibt, und dann vielleicht das Wie zu betrachten.
Und meine posts gehören, nur aufgrund der Schreibweise, sicherlich nicht zu denen, die man 10mal lesen, muss um sie zu verstehen. Und wenn ich dann lese dass ihr, wenn ich mal hier eine Frage hätte, meine Posts ignorieren würdet, dann find ich das schon äusserst traurig. Euer Post bezüglich "Wie stelle ich Fragen richtig" und der Denkanstoss wie ein Forum zu nutzen ist finde ich durchaus lobenswert.
Ergo - ihr seid nicht blöd - und ich bin es auch nicht.
Vielleicht erfordert es auch etwas mehr Fingerspitzengefühl um einen Post zu bewerten. Ihr habt meinen Beitrag ja auch nicht richtig verstanden, so wollte ich hier niemandem an die Karre fahren, ich bitte ja nur darum trotz meiner Schreibweise ernstgenommen zu werden.
Und glaubt mir mal - bei richtig wichtigen Sachen wie einer Bewerbung o.ä. kann ich sogar die Shift-Taste betätigen ;-)
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Jeder möge für sich selbst beurteilen, welchen er bevorzugen würde oder ob es für ihn keinen Unterschied macht.
Ich finde es übrigens widersinnig, so streng zwischen Bewerbungen und Forenaktivitäten zu trennen. Auch hier erwartest du etwas von Personen, denen du fremd bist. Und ob du willst oder nicht, auch hier entscheidet deine Bereitschaft dein Anliegen ordentlich vorzutragen darüber, ob du ernst genommen wirst und dir weitergeholfen wird oder nicht. Ich möchte sie dir nicht unterstellen, aber mir gefällt die herablassende Haltung "Ist ja nur das Internet, da spielt das ja keine Rolle." überhaupt nicht. Für mich gehört auch das zum von dir angesprochenen Werteverfall. Wenn du es besser kannst, dann gib dir doch bitte auch hier etwas mehr Mühe.
In Smalltalk-Foren kann man das sicherlich anders handhaben, aber das hier ist größtenteils erstmal Support.
Das wollte ich dazu einfach mal loswerden.
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Frank Bicking
Gast
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Entschuldige, dass ich meinem üblichen Perfektionismus nicht gerecht werden konnte.
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thorsten667
Mitglied
 
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Beiträge: 74
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sicherlich kann man über die thematik des "alles klein schreibens" stundenlang diskutieren
ich war gerade auf der von dir verlinkten seite - und ehrlich gesagt hatte ich keine probleme die dort aufgeführten texte zu lesen
du scheinst mit dem auffassen und verstehen meines letzten postings ja auch keine probleme gehabt zu haben
und ehrlich gesagt fällt mir das lesen des korrigierten textes sogar schwerer - aufgrund der vielen kommata und den somit konstruierten kettensätzen - daß dort einige zeichensetzungen nicht ganz so astrein waren ist wieder ein anderes thema
das hauptproblem scheint mir nach deiner antwort jedoch ein anderes zu sein
so gehst du davon aus daß ein "alleskleinschreiber" dir nicht die entsprechende wertschätzung entgegenbringt - so nach dem motto "er würde es bei ihm wichtig erscheinenden texten richtig machen - macht es hier allerdings nicht"
insofern verstehe ich deine haltung schon - nur muss ich dazu sagen daß ich das persönlich halt etwas anders sehe
dieses forum ist echt gut - und daß frank und andere genau wissen was sie hier schreiben kann gar nicht hoch genug bewertet werden
und es wird sogar auf anfragen eingegangen wo man vielleicht nur mit dem kopf schütteln sollte
insofern kann ich nur sagen: macht weiter so
ihr habt euch ja trotz meiner schreibweise trotzdem mit meinen postings auseinandergesetzt - und mehr will ich ja auch gar nicht ;-)
und eine äusserung wie - "ey leude - das programm is ja wohl totaler müll - nix funzt - ich und meine homies kommen da null drauf klar alder" wird von mir auch kaum geäussert werden ;-)
insofern...
bleibt sauber
gruss, thorsten
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