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Autor Thema: Welchen Plattenspieler kaufen?  (Gelesen 21487 mal)
Galaxissound
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Re: Welchen Plattenspieler kaufen?
« Antworten #15 am: 9. August 2007, 08:03:57 »

Für die Plattencover: Entweder A3-Scanner. Gute sind aber recht teuer. Alternativ die Cover mit einer Digitalkamera aufnehmen. Klappert hervorherragend.  Grin
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JoDi
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Re: Welchen Plattenspieler kaufen?
« Antworten #16 am: 10. August 2007, 00:19:31 »

]

Das Vinyl-Feeling oder besser den Storgeräuschpegel und die analogen Artefakte wird man eigentlich nie los. Leider ist Vinyl und schabend, bzw. spanabhebende Abspieltechnik einfach zu antiquiert, als das etwas bei rum kommt, was als halbwegs adäquat bezeichnet werden könnte. Als Vergleich sollte man ab und an immer mal die  sicherlich erhältlichen CDs einer zu digitalisierenden Produktion gegenhören.

Was soll denn DER Blödsinn?? Der Klang von Vinyl ist und bleibt weitaus besser als der von CD. Selbst von Vinyl gerippte mp3's haben einen besseren Klang als original CD's...... Bei nem Bekannten von mir rauschen sogar die CD's mehr als Platten..... (wobei man dessen Equipment kaum bezahlen kann)

Gruß JoJo
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JoDi
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Re: Welchen Plattenspieler kaufen?
« Antworten #17 am: 10. August 2007, 00:27:30 »

zumal ich noch keinen Plan habe wie ich die Plattencover einscannen soll.

Ich weiß es nicht, aber vielleicht hilft das:

http://www.protected.de/artikel_7000/7005.htm
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Cheinzle
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Re: Welchen Plattenspieler kaufen?
« Antworten #18 am: 10. August 2007, 06:50:55 »

Ich muss der Vinyl-Fraktion hier mal recht geben.

Warum man mancherorts die alten Vinyls auf Biegen und Brechen madig machen muss und jedem zum Neukauf von CDs rät, bloss "weil das ja digital" ist, verstehe ich absolut nicht.

Richtig ist, dass man mit dem richtigen Plattenspieler und ein paar kleinen Hilfsmitteln aus alten Platten Sachen rausholt, da würden Euch die Ohren flattern.

Wer es sich leisten kann - oder so wie ich einen geerbt hat, der möge mal einen Plattenspieler mit Synchronnadelführung ansehen.

Dazu noch vom Flohmarkt oder Ebay ein altes Lencoclean-Set, und Entrauschungstools etc. sind schon fast überflüssig bzw. können so behutsam angewendet werden, daß von einer Verschlimmbesserung nicht mehr gesprochen werden kann.

Plattencover scannen:
Ich hätte im Dachboden noch einen HP Scanjet 4c stehen (SCSI-Scanner in Metallausführung im B4-Format)  Grin
Dessen letzte Aufgabe waren bei mir auch die ganzen Plattencover. Mit ein wenig Übung ist es aber auch kein Problem, in einem Bildbearbeitungsprogramm zwei Scanteile zusammenzusetzen.
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rocktech
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Re: Welchen Plattenspieler kaufen?
« Antworten #19 am: 10. August 2007, 08:04:57 »

Moin zusammen,
Danke für den Link JoDi, leider hilft er nicht weil 1. ich nur wenige LP's aus den 70ern habe und dort wird auf noch älter Jahrgänge abgezielt 2. muss sowohl der LC als auch die EAN und die Titelfolge erkennbar sein.
Gleiches Problem hatte ich schon beim Fotografieren der CD Cover die Zahlen waren nicht zu erkennen so das ich mir einen Scanner anschaffen musste. Das kann aber bei den größeren LP Cover ja anders sein, ich versuchs mal. Andererseits hat evtl. unser Vorstand eine andere Lösung um mir diesen Aufwand zu ersparen. Wir rühmen uns damit das wird das einzige Webradio sind welches alle GVL Richtlinien seit anbeginn und überhaupt erfüllt.

Zum CD-Wahn: Ich glaube die wenigsten die ihre LP's abstossen haben realisiert das CD's bisher eine max. Lebenserwartung von ca. 25 Jahren haben, bei Rohlingen geht diese bis auf 5 Jahre runter. Manche sind sogar schon nach 4-5 maligem Abspielen kaputt. Zugegeben ich habe noch CD's aus den Anfängen und die gehen auch noch, allerdings spiele ich sie auch nur selten ab bzw. nur noch zum rippen. Vinyl hingegen hält ewig, ich habe seber noch scheiben aus KIndertagen die sich schon 30-40 Jahre in meinem Besitz befinden und wie neu sind. Von den grandiosen Schellackplatten meines Opa's mal ganz zu schweigen.
Nochmal die Frage: Hat jemand einen Tip wo ich am besten einen Rechner kaufe?  Duo Prozz. 500GB Festpl. 4GB Speicher, Soundkarte für meine Zwecke und unter 1000€
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rocktech
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Re: Welchen Plattenspieler kaufen?
« Antworten #20 am: 10. August 2007, 22:11:12 »

Ich hör gerade die neu erstandene CD von Manowar-Gods of War, die Jungs (Techniker) sind nach meinem Empfinden soo geil, die könnten die Mukke noch auf nem harten Kuhfladen brennen das würde sich geil anhören.
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Lego
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Re: Welchen Plattenspieler kaufen?
« Antworten #21 am: 10. August 2007, 22:34:57 »

Hallo

Nunja,
je nachdem welche LP Du mit welcher CD vergleichst, kommen höchst unterschiedliche Ergebnisse beim "Vergleich" rum. Vergleiche wie sie gern gemacht werden in bestimmten retroorientierten Liebhaber-Szenen, wo oberflächlich der Klang einer Revox-Bandmaschine mit hoher Bandgeschwindigkeit gegen eine 96 oder 128 CBR XING(old) mp3-Datei von einem China-Böller abgespielt antritt. Solch ein Vorgehen bringt nichts, ist aber ungewöhnlich populär.   

Sicherlich gibt es LPs die besser klingen als die jeweiligen CDs, das liegt aber dann an der Aufnahmequalität an sich, präzise am verhunzten Master eines der beiden Tonträger, oft auch daran, dass das LP-Master lieblos als Vorlage für das CD-Master herhalten musste. Selbstverständlich muss das schief gehen, denn die technikbedingten Kompromisse bei der LP-Wiedergabe fallen ja bei der CD-Wiedergabe nicht an und entsprechend fremd klingt die CD.

Je nachdem welche Aufnahme, bzw. welches Mastering man vor sich hat, ist mal die eine Produktion, mal die andere nach festgelegten Kriterien objektiv "besser" oder "schlechter". Eben diese objektiven Kriterien werden gerne subjektiv „umgebogen“, das ist nicht unbedingt ungewöhnlich für Liebhabereien. Entsprechend ordne ich dann auch solche Qualitätsaussagen ein.

Der Klang von Vinyl ist und bleibt weitaus besser als der von CD.

Subjektive Vorlieben mal außen vor gelassen, hat die CD die größeren Möglichkeiten guten Klang zu erzeugen, die LP ist auf vielerlei Arten bereits limitiert sobald Schneidstichel das erste Mal in das Master eindringt. LP-Wiedergabe erfüllt ja noch nicht einmal Teile der Hifi-Norm. Auch vergessen viele LP-Liebhaber, dass wer LP mit CD vergleicht oft die Masteringvorlieben der Tonmeisterinnen des jeweiligen Zeitgeistes und Dekade miteinander vergleicht. Man vergleicht also gern die 60er, 70er oder 80er nur zu gern mit den 90er. Ebenso oft nimmt man für "Vergleiche" ein mehrere KiloEuro teures LP-Equipment her um es mit einem 50 Euro CDP/DVDP zu messen, anstatt z.B. über den Digitalausgang an eine ordentlich Audio-Karte oder einen externen DA-Wandler zu gehen. Auch gibt es nach wie vor CDP/DVDP die über den verbauten Analogausgang ein hervorragend klingendes Signal ausgeben.   

Insofern gilt es also nicht immer nur die im Massenmarkt erhältlichen Tonträger zu vergleichen, wenn man allgemeinverbindliche Qualitätsaussagen treffen möchte, sondern man müsste schon jeweils als Maßstab Medien wählen, die das jeweils machbare der jeweiligen Technik ausloten und nicht auf gefällig gesoundet sind.   

Richtig ist aber sicherlich, dass der LoudnessWar und die dadurch erzeugten Intersample-Overs dem Klang der CD seit Ende der 90er nicht gerade zuträglich sind. Daraus aber den Schluss zu ziehen, dass die LP in irgendeinem Feld der Wiedergabe einer CD überlegen sei, ist ein gern und oft geäußerter "Fehlschluss" der subjektive Vorlieben über objektive Kriterien der Wiedergabegüte stellt und eben da im Feld der Wiedergabetreue ist die LP weit unterlegen, was aber natürlich nicht heißt, dass sie nicht gefällig und nett daherkommen kann im Klang. 

Selbst von Vinyl gerippte mp3's haben einen besseren Klang als original CD's.

Halte ich für ein Gerücht, eine höchst subjektive Sicht und für Einbildung. Geschmackssache. Über rein subjektive Vorlieben und Geschmäcker lohnt es sich nicht zu diskutieren, über die geäußerten technischen Qualitätsaussagen können wir aber diskutieren, denn  Blödsinn mag ich ungern zusammen mit zitierten Beiträgen meinerseits in einem Kontext so stehen lassen.

Bei nem Bekannten von mir rauschen sogar die CD's mehr als Platten..... (wobei man dessen Equipment kaum bezahlen kann)

Dann läuft da aber grundsätzlich etwas schief, denn für gewöhnlich hat eine Anlage nicht zu rauschen, auch Knacken, Knistern, Rauschen, Rumpeln, Brummen und Summen (oft bei voller Aussteuerung) gehören nicht zur guten Wiedergabe einer HiFi-Anlage, sind mEn unvereinbar mit hochwertiger Wiedergabetreue und (High Fidelity). Auch in Sachen Klirrfator 1-20% ist die LP nicht gerade ein Vobild hinsichlich ihrer Übertragungsqualitäten. Insofern mache ich bis auf Ausnahmefälle auch einen großen Bogen um die LP-Wiedergabetechnik, die eben diese "analogen Artefakte" mit sich bringt. In den Fällen wo sich die LP besser anhört zeichne ich sie auf, aber im Regelfall gewinnt doch die CD in irgendeiner Revision, denn analoge Artefakte sind für mich der störendste Aspekt überhaupt, den man bei LP ertragen muss. Manche Liebhaber verherrlichen sie, ich aber bin der Meinung, daß sie keinesfalls ein Musiksignal darstellen, welches vom Produzenten respektive Künstler sicher nicht gewollt und vorsätzlich zu einem Bestandteil von Musik gezählt wird. Ausnahme natürlich Mixes und Produktionen, die diese Nebenprodukte gezielt als Stilmittel einsetzen, aber auch da nervt es etwas. Im normalen Umgang jeodch ist die LP-Wiedergabe unglaublich kompromissbehaftet auch und gerade in Hinblick auf den Klang.

Jedenfalls ist es so, dass in den zwei Rillen einer LPs keinesfalls Feen und Elfen wohnen, sondern dass irgendwer in einem  Masteringprozess dort unter speziellen Vorgaben und mit Rücksicht auf zahlreiche Limitierungen Musiksignale dort in einer der verschiedenen "Schriften" abgelegt hat, die einen Saphir oder Diamant zur Schwingung anregen. Mehr passiert da nicht, weniger aber auch nicht.

Gruss
« Letzte Änderung: 11. August 2007, 03:05:51 von Lego » Gespeichert
Lego
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Re: Welchen Plattenspieler kaufen?
« Antworten #22 am: 11. August 2007, 01:01:24 »

Warum man mancherorts die alten Vinyls auf Biegen und Brechen madig machen muss und jedem zum Neukauf von CDs rät, bloss "weil das ja digital" ist, verstehe ich absolut nicht.

Ich habe meinen Beitrag nochmal gegengelesen und seh nicht, daß ich LP-Käufe oder hier im Forum oder anderen Ortes auf Biegen und Brechen madig gemacht hätte.

Wie kommst Du zu dieser Assoziation?

Wer es sich leisten kann - oder so wie ich einen geerbt hat, der möge mal einen Plattenspieler mit Synchronnadelführung ansehen.

Hierzu finden sich im Netz nur
Einträge von Dir. Gibt es noch weitere Begriffe um diese Aufhängung zu recherchieren? Sicherlich dürften sich  ähnliche Arten geben den Kristal mit dem Röhrchen zu verkleben, nur eben unter anderem Namen. Auch ist mir nicht klar, was da zu was synchron gehen soll, ob MM oder MC usw. 

Dazu noch vom Flohmarkt oder Ebay ein altes Lencoclean-Set, und Entrauschungstools etc. sind schon fast überflüssig bzw. können so behutsam angewendet werden, daß von einer Verschlimmbesserung nicht mehr gesprochen werden kann.

Plattenwäsche schadet nie.
Nassabspielen soll auch oft helfen.
Je weniger muss man nach der Aufnahme an Rauschen, Knacksen und anderen Artefakten entfernen.

Dennoch bleibt noch genügend Arbeit diese unvermeidlichen Störgeräusche zu entfernen.

Gruss

« Letzte Änderung: 11. August 2007, 01:52:46 von Lego » Gespeichert
Cheinzle
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Re: Welchen Plattenspieler kaufen?
« Antworten #23 am: 11. August 2007, 06:27:19 »

Ich habe meinen Beitrag nochmal gegengelesen und seh nicht, daß ich LP-Käufe oder hier im Forum oder anderen Ortes auf Biegen und Brechen madig gemacht hätte.
Wie kommst Du zu dieser Assoziation?

Du solltest Dich nicht immer alleine angesprochen fühlen  Grin
Unbeschadet dessen finde ich, daß die Aussage "Laß es einfach" schon in diese Kerbe schlägt.

Zitat
Hierzu finden sich im Netz nur
Einträge von Dir. Gibt es noch weitere Begriffe um diese Aufhängung zu recherchieren? Sicherlich dürften sich  ähnliche Arten geben den Kristal mit dem Röhrchen zu verkleben, nur eben unter anderem Namen. Auch ist mir nicht klar, was da zu was synchron gehen soll, ob MM oder MC usw.

Gute Frage... so stand es in der alten Bedienungsanleitung. Entscheidender Punkt ist "das Verkleben", wie Du es nennst: Eben nicht verkleben, sondern über ein Gestänge, zweifach exzentrisch aufgehängt, läuft die Nadel über die gesamte Platte exakt parallel zur Rille, während sie bei einem verklebten einfachen Hebel zwangsläufig mal mehr, mal weniger schief steht.

Der klangliche Unterschied ist nicht nur messbar, sondern auch deutlich hörbar - das Rauschen ist deutlich geringer.

Ob es dafür auch noch andere Bezeichnungen gibt... keine Ahnung.
Schau mal in diese Auktion, da habe ich zufällig gerade meinen Spieler gefunden - auf den Fotos sieht man auch die Aufhängung sehr gut.

Christof
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Lego
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Re: Welchen Plattenspieler kaufen?
« Antworten #24 am: 11. August 2007, 15:22:11 »

Gute Frage... so stand es in der alten Bedienungsanleitung. Entscheidender Punkt ist "das Verkleben", wie Du es nennst: Eben nicht verkleben, sondern über ein Gestänge, zweifach exzentrisch aufgehängt, läuft die Nadel über die gesamte Platte exakt parallel zur Rille, während sie bei einem verklebten einfachen Hebel zwangsläufig mal mehr, mal weniger schief steht.
[...]
Ob es dafür auch noch andere Bezeichnungen gibt... keine Ahnung.
Schau mal in diese Auktion, da habe ich zufällig gerade meinen Spieler gefunden - auf den Fotos sieht man auch die Aufhängung sehr gut.
Danke Christof

Sieht nach einer interessanten Detaillösung aus, eine Alternative zum Tangentialtonarm. Diese Lösung kannte ich in der Tat noch nicht. Der Spurfehlerwinkel dürfte damit in Tat kein Thema mehr sein.

Zum CD-Wahn: Ich glaube die wenigsten die ihre LP's abstossen haben realisiert das CD's bisher eine max. Lebenserwartung von ca. 25 Jahren haben,

Mir sind dazu bisher keine glaubwürdigen Zahlen die auf Massen-Untersuchungen von Kauf-CDs beruhen untergekommen, allerdings halte ich 25 und mehr Jahre für einen Massentonträger durchaus völlig ausreichend, denn selbst die als sehr zuverlässig geltenden MO-Datenträger (die ehemals populäre MD wäre ein Beispiel) werden mit etwa 30 Jahren beworben. Die Original-CDs können also als langlebig angesehen werden, denn die CD gibt es in Masse ja erst seit etwa 25 Jahren. Durchaus eine beachtliche Leistung bisher, denn Hinweise, dass es zu einem Massensterben kommen könnte gibt es meiner Kenntnis nach nicht. Die Frage wie lang die Dinger bei optimaler Lagerung wirklich halten, müssen wir also erstmal offen lassen.

Was den "CD-Wahn" angeht, so vertrete ich die These, daß der Erfolg der CD mit dem sehr geringen Aufwand und der besseren Wiedergabequalität im Consumerbereich einhergeht. So man die CD ordentlich und angemessen behandelt klingt die CD immer so wie gleich nach dem Kauf und das obwohl man sie über die 25 Jahre sicher tausendfach abgespielt hat. Auf die nervigen analogen Artefakte wie Rauschen, Knistern, Brummen oder Knackser konnten eben die meisten verzichten. Auch ist der Komfort und die Wartungsarmut (auch hinsichtlich Verschleiss) eines CDP doch nun wirklich eine überzeugende Leistung.

Um das Niveau eines 300 Euro-CDP überhaupt zu errreichen muß man schon einiges an Aufwand mit einem Schallplatten-Abspielgerät in Kauf nehmen. Anderseits ist gerade dieser "ritualhafte Umgang" ja scheinbar wieder in der Mode bei Liebhabern gekommen. Deshalb halten sich ja auch die Preise für die Neuflagen der LP doch erkennbar  oberhalb der für die CD.

bei Rohlingen geht diese bis auf 5 Jahre runter. Manche sind sogar schon nach 4-5 maligem Abspielen kaputt.

Selbst mit den entsprechenden Brennern und einer passenden Firmware-/Rohling-kombination habe ich von Selbstgebrannten noch nie etwas gehalten, dennoch sollten auch da 10 Jahre drin sein.

Vinyl hingegen hält ewig, ich habe seber noch scheiben aus KIndertagen die sich schon 30-40 Jahre in meinem Besitz befinden und wie neu sind. Von den grandiosen Schellackplatten meines Opa's mal ganz zu schweigen.

Nunja, aber schau mal in welchem Zustand diese Tonträger wahrscheinlich sind und wie verschleissanfällig diese Art Medium überhaupt ist. Von sehr gutem Zustand (1-2 mal abgespielt) bis sehr schlecht (Flohmarkt) ist in den meisten L-Sammlungen alles zu finden. Auch erhöhen bestimmte Tonanehmerarten und Schliffe eben diesem Verschleiss noch zusätzlich.

Ich kenne verschleissarme Aufbewahrung eigentlich mehrheitlich so, daß man die auf einer transportierte Mucke gleich beim ersten Abspielen mit einer Bandmaschine (ab besten mit 19cm/s) oder einem guten Kassettendeck umkopiert, um so wenig Verschleiss wie möglich zu verursachen. Die "moderne Neuauflage dieses Vorgehens" ist sicher das Umkopieren per Audiokarte, also die Digitalisierung rüber auf den PC.

Bei LPs die es nie als CD gegeben hat, gönne ich mir ab und an mal eine LineIn-Aufnahme, allerdings kann ich mich für die sehr aufwendige Restauration insbesondere von Flohmarktware nur sehr sehr wenig begeistern. Dennoch ist es manchmal recht amüsant Produktionen wie etwa von Klaus Wunderlich umzukopieren.

Ansonsten halte ich es so, daß es mir immer mehr um die Musik ging, als um das Rumgemache mit den Medien, bzw. Tonträgern. Ich kann den Ritualen nunmal wenig abgewinnen, obwohl ich aus der Generation derer stamme, die mit LP aufgewachsen sind. 

Gruss
« Letzte Änderung: 11. August 2007, 16:14:09 von Lego » Gespeichert
rocktech
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Re: Welchen Plattenspieler kaufen?
« Antworten #25 am: 11. Oktober 2007, 07:49:21 »

Hallo Leute,
nachdem der alte Rechner total abstürzte, ich auf den neuen warten musste, dann das innet nicht ging, der neue nochmal in die Werkstatt musste und ich mit wenig Zeit und viel Mühe den neuen eingerichtet habe bin ich nu wieder voll da.
Die ersten 6 LPs sind auf dem Rechner und ich bin voll mit dem Ergebnis zufrieden. Also, ich nutze einen billig Player von Dynavox für ca.75,-, einen Vorverstärker von HQ-PreAmp 220 für 15,- und den onboard chip von Realtek (die Soundkarte nutze ich gerade nicht, da ich noch die richtige Einstellung für den Streambetrieb suche). Die Aufnahmen werden von mir mit dem Magix-Musik-Maker 2007 deluxe (95,-) geschnitten, bearbeitet und umgewandelt. Sonstige Programme sind nach meiner Auffassung nicht von nöten, da bei Magix alles vorhanden ist. Bei einer gut gereinigten LP ist max. bei leisen Passagen mal was zu hören und das ist auch ok so, ich habe CDs die schlechter klingen.
Soviel erstmal dazu, ich danke nochmal allen mitpostern, was nicht heißt das der Thread an dieser Stelle enden muss.
Gruß an alle Line-in Aufnehmer

rocky
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Re: Welchen Plattenspieler kaufen?
« Antworten #26 am: 11. Oktober 2007, 16:56:38 »

ich finde nicht, dass cds´besser klingen als vinyl platten. wenn man auf den kalten sound eines digitalen mediums steht, wohl schon - allerdings klingt analog viel organischer. nicht umsonst wurde und wird bis heute in clubs hauptsächlich mit vinyl aufgelegt: gerade bei hohen lautstärken ist die maxi mit 48 umdrehungen was power und klang angeht ungeschlagen. ist natürlich auch sehr subjektiv und geschmackssache. Wink

ich finde selbst ohne soundkarte (also chip on board) klingen vinyl rips als .wav gut. da muss man sich nicht von selbsternannten sound experten (oh gott, ich brauche unbedingt vergoldete chinch stecker, sonst halte ich den sound nicht aus) voll labern lassen. Wink
« Letzte Änderung: 12. Oktober 2007, 01:13:53 von a-madness » Gespeichert
rocktech
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Re: Welchen Plattenspieler kaufen?
« Antworten #27 am: 11. Oktober 2007, 22:50:22 »

Hatte heute ein verwirrendes/witziges Erlebnis. Ich nehme also eine alte Platte auf, die Aufnahmen gehen immer an "Volume E" das is meine Externe, danach wandle ich sie mit dem MusikMaker in MP3 um. (Nachdem ich sie zurechtgeschnitten habe) Die MP3 landet natürlich auch da, ich gebe ihr den richtigen Namen und verschiebe sie gleich in den richtigen Ordner. Soweit sogut, also "Volume E" hat keine einzelnen Dateien sondern nur Ordner, ich nehme die Lp auf und durch stille im Song teilt der AG das natürlich falsch auf, auch kein Ding. Ich fange also mit dem schneiden beim 2. Titel an, weil in der Datei noch ein Rest vom ersten Song ist um das zusammenzufügen. Der 2. Titel  is fertig und ich nehme mir den ersten vor um den Splitter anzuhängen. Und was höre ich da? Den 1. Song einer Platte die ich gestern aufgenommen hatte, obwohl ich alles in Ordnern verschoben hatte und alle vorerst aufgenommenden Dateien immer sofort gelöscht hatte. Der 1. Song der Platte von heute ist im Nirvana verschollen, da werd ich wohl noch mal ran müssen. Merkwürdig aber so steht es geschrieben.
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start78
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Re: Welchen Plattenspieler kaufen?
« Antworten #28 am: 25. Oktober 2007, 18:29:44 »

Zitat
Merkwürdig aber so steht es geschrieben.

n1!
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Rückmeldungen lese ich besonders gerne. Ich bin grundsätzlich neugierig, ob und vor allem wie ein Problem gelöst wurde.
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