Vielen Dank für die links - hab mich durch ein paar Link-Kaskaden durchgeklickt und einiges nachgelesen.
Nachdem ich Musik auf einem Portable anhöre, muß ich wohl 'mp3gain' nehmen. ‚Mp3gain’ hat die ‚Album gain’ Funktion, erhält also die Pegel-Unterschiede zwischen den tracks. Sehr gut. Clipping will ich vermeiden. Und da liegt das Problem.
So wie ich das verstehe, gibt’s zwei Möglichkeiten, Lautstärke anzupassen.
Peak-Normalisierung. Der Spitzenwert wird verschoben und der Rest entsprechend angepaßt. Wird der peak über 100% gelegt, gibt’s clipping.
Average-Normalisierung. (macht z.B. mp3gain) Der durchschnittliche Lautstärkewert wird veschoben. Schiebt man den zu weit rauf, gibt’s ebenfalls clipping.
Was aber heißt: „zu weit rauf“?
Wenn ich die (mir zu leisen) mp3s in ‚mp3gain’ aufrufe und den Zielwert über das durchschnittlichen Album-Volume lege, wird bei lauten tracks die Clipping-Warnung angezeigt, obwohl der neue maximale Album-Peak ja immer noch weit unter 100 dB (hier wohl 94 dB) läge.
(Ich hab einen screenshot angehängt. Die Dateien sind absteigend nach peak-volume sortiert. Ausgangswert des Albums (average volume) ist 86,2 dB. Zielwert (average volume) ist 90 dB. Es werden die Original-Pegel angezeigt, ohne Normalisierung.)
Clipping will ich aber vermeiden. Obwohl der peak des gesamten Albums bei nur 90 dB liegt, kann ich die Lautstärke nicht erhören, ohne daß angeblich Clipping auftritt. Verstehe ich hier was falsch? Wo liegt der Fehler?