niedriger Pegel von WAV-Dateien
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Der Lautstärkeregler von Winamp nimmt bei CD-Wiedergabe Einfluß auf die CD-Lautstärke der Windows-Lautstärkeregelung.
Soweit ich weiß aber nicht auf die "Wave"-Lautstärke wenn man Waves/mp3's abspielt...
Wie der Media Player damit verfährt weiß ich nicht. Aber ich grabbe eh grundsätzlich mit normalisierung duck.
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Grins, das leidige Thema Normalisieren. ::)
Das mache ich manchmal auch. Viele behaupten, damit werde die Dynamik eines Albums kaputtgemacht. Das ist aber nicht zu Ende gedacht.
Mal ein Beispiel: Wenn ich 2 Sampler-CD's habe mit gleichem Genre, z.B. Songs aus den 70ern - eine CD aus Anfang der 90er und eine aus Anfang 2000. Dann ist es häufig so, daß die CD neueren Datums eine höhere Kompression aufweist. Das kann man halt mit der Normalisierung ausgleichen. UND es nützt da auch MP3Gain wenig. Die alten CD's haben einfach zu wenig Druck. Wie gesagt bei Samplern macht es durchaus Sinn, die Normalisierungsfunktion zu nutzen.Das wollte nur mal gesagt werden.
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Die alten CD's haben einfach zu wenig Druck. Wie gesagt bei Samplern macht es durchaus Sinn, die Normalisierungsfunktion zu nutzen.
Ich würde eher sagen, die neueren CD's sind übersteuert
Das ist mir besonders aufgefallen, als ich mal ne CD aus der Bücherei kopieren wollte und ein Track wegen der zahlreichen Kratzer nicht fehlerfrei zu rippen war. Komischerweise konnte mein CD-Player die aber fehlerfrei spielen, also habe ich in meiner Not, den einen Track über LineIn aufgenommen .... und bin fast vom Stuhl gefallen, also ich die Aufnahme im Wave Editor nachbearbeitet habe. Bei den lauten Passagen waren fast alle Spitzen abgeschnitten. Zwar nicht viel, so daß die Aufnahmen noch nicht verzerrt klangen, aber trotzdem deutlich sichtbar. Klingt natürlich etwas druckvoller, aber mir wären saubere Spitzen dann doch lieber ::)
Spunky
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@Galaxissound:
Mit der Verdichtung erzeugst Du nur einen Soundbrei. Wer behauptet, dadurch würde de Dynamik zerstört werden, hat durchaus recht...Ist es denn so sinnvoll, die älteren Scheiben künstlich zu verschlechtern, nur daß sie genauso sind wie die neuen?
Verdichten ist eine Unsitte, die z.B. im Fernsehen bei der Webung angewandt wird: Sie wirkt zwar lauter als der Rest vom Programm, ist es aber nicht. Qualitativ besser, weil differenziert abgemischt ist aber eben der Rest!
Ich nutze die Normalisierung nur, um den Maximalpegel bei 98% zu halten, ohne Verdichtung. Manche Alben werden insgesamt lauter, manche leiser. Aber übersteuern kann nichts.
Von mp3gain halte ich schon mal garnichts! An einem mp3 sollte man imho nicht rumpfuschen. Wenn das file nichts taugt: neu rippen!
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Trackbasiertes Normalisieren verändert an der Dynamik innerhalb eines Tracks nichts, die Dynamik zwischen den einzelnen Tracks eines Albums allerdings wird dadurch verändert. Umgehen könnte man dies mit einer albumbasierten Peak-Normalisierung, die den Spitzenpegel des gesamten Albums als Maßstab nimmt. Ich denke aber nicht, dass Audiograbber sowas benutzt.
Lautstärkeunterschiede zwischen zwei Alben lassen sich durch eine Peak-Normalisierung nicht ausgleichen, ebensowenig Lautstärkeunterschiede zwischen Tracks.
Von mp3gain halte ich schon mal garnichts! An einem mp3 sollte man imho nicht rumpfuschen. Wenn das file nichts taugt: neu rippen!
ReplayGain speichert lediglich die um den Richtwert (in der Regel 89 dB) zu erreichen nötige Lautstärkeveränderung in einem Tag. Diese Methode ist im Gegensatz zum Normalisieren sogar verlustfrei, da man Änderungen rückgängig machen kann. Clipping ist ein Merkmal jeder verlustbehafteten Kompression und sollte im Interesse der Qualität durch ReplayGain ausgeschlossen werden. Das hat mit "Rumpfuschen" nichts zu tun. Neu rippen bringt dabei garnichts.
MP3Gain bietet dazu auch eine direkte Manipulation des Global-Gain-Wertes der Frameheader an, welche man nur rückgängig machen kann, wenn man die Änderungen protokolliert. Wenn du diesen Betriebsmodus als "Rumpfuschen" bezeichnen möchtest, dann geht das aus diesem Grund ok.
Deine generelle Kritik an ReplayGain kann ich allerdings nicht nachvollziehen.
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Ein Clipping durch Übersteuern wird mit einem maximalpegel von 98% ausgeschlossen. Erst ab 100% kann es zu übersteuern kommen.
Außerdem haben wir ja von 2 Arten der "Normalisierung" (unglückliche Beschreibung dieses Features) gesprochen: Verdichtung (ändert sehr wohl die Dynamik eines einzelnen Tracks) und Peak-Normalisierung.
Zur Peak-Normalisierung:
Standardmäßig normalisiert AG trackbasiert. Will man jedoch ein ganzes Album normalisieren, muß man "zu Fuß" gehen: erst rippen, dann Normalisieren (mit der Funktion "Dateien als gesamtes Normalisieren), dann komprimieren. Bei Compilations eher unnötig ist dieser Weg bei vielen Alben ratsam, da insgesamt deutlich leisere Titel (oder sogar komplett leise Tacks, sollte man diese unbedingt mitrippen wollen) dabei auch leiser bleiben als der Rest. => Albumdynamik bleibt erhalten. -
Wir hatten ja schon mal ausführlich über das Thema diskutiert. Ich bleibe bei meiner Meinung (die identisch mit der von Frank ist), dass ReplayGain bzw. für den mobilen Gebrauch MP3Gain der Normalisierung zu bevorzugen ist.
Ich verstehe nach wie vor nicht, warum Du die Laustärkeanpassung auf MP3-Basis als rumpfuschen bezeichnest. Man sollte einen Arbeitsschritt dann machen, wenn er am sinnvollsten ist und Laustärkeanpassungen sind bei MP3 nunmal sinnvoller als auf Wave-Basis, weil man sie verändern kann.
Aber ich befürchte, die Diskussion wird sich wieder im Kreis drehen....
Spunky
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Aber ich befürchte, die Diskussion wird sich wieder im Kreis drehen....
Jo, hatte ich mir schon gedacht. Wichtig ist halt, was hinten rauskommt. UND vor allem mal ausprobieren und das glaube ich, tun die Wenigsten.
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Sorry, wollte nicht wieder nen Glaubenskrieg anfangen.
Kommt von meiner Tätigkeit als Kameramann: Sorgfältiges Vorgehen von vorneherein erspart Postproduktion.
Soll heißen: wenn ich das Ausgangsprodukt (wav) nach meinen Wünschen gestalte, muß ich am Endprodukt (mp3) nicht mehr feilen. -
So ist es. Amen ! ;D
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Zur Peak-Normalisierung:
Standardmäßig normalisiert AG trackbasiert. Will man jedoch ein ganzes Album normalisieren, muß man "zu Fuß" gehen: erst rippen, dann Normalisieren (mit der Funktion "Dateien als gesamtes Normalisieren), dann komprimieren.Genau diese Funktion suche ich - aber wo find ich sie?
Der lauteste Track auf dem Album hat einen peak bei 70%, die leisen tracks verschwinden irgendwo zwischen acht und 15 Prozent. Das schreit also förmlich nach einer Peak-Normalisierung über die ganze CD hinweg.
Kann man das mit dem AG machen? Wenn ja - wie? Auch bei EAC oder meinem wav-Editor (wave lab lite und nero Wave-Editor) suche ich vergeblich. Ich muß mich doch hoffentlich nicht mit dem Taschenrechner hinsetzen und für jeden Track den entsprechenden Pegel ausrechnen?
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Vielen Dank für die links - hab mich durch ein paar Link-Kaskaden durchgeklickt und einiges nachgelesen.
Nachdem ich Musik auf einem Portable anhöre, muß ich wohl 'mp3gain' nehmen. ‚Mp3gain’ hat die ‚Album gain’ Funktion, erhält also die Pegel-Unterschiede zwischen den tracks. Sehr gut. Clipping will ich vermeiden. Und da liegt das Problem.
So wie ich das verstehe, gibt’s zwei Möglichkeiten, Lautstärke anzupassen.
- Peak-Normalisierung. Der Spitzenwert wird verschoben und der Rest entsprechend angepaßt. Wird der peak über 100% gelegt, gibt’s clipping.
- Average-Normalisierung. (macht z.B. mp3gain) Der durchschnittliche Lautstärkewert wird veschoben. Schiebt man den zu weit rauf, gibt’s ebenfalls clipping.
Was aber heißt: „zu weit rauf“?
Wenn ich die (mir zu leisen) mp3s in ‚mp3gain’ aufrufe und den Zielwert über das durchschnittlichen Album-Volume lege, wird bei lauten tracks die Clipping-Warnung angezeigt, obwohl der neue maximale Album-Peak ja immer noch weit unter 100 dB (hier wohl 94 dB) läge.
(Ich hab einen screenshot angehängt. Die Dateien sind absteigend nach peak-volume sortiert. Ausgangswert des Albums (average volume) ist 86,2 dB. Zielwert (average volume) ist 90 dB. Es werden die Original-Pegel angezeigt, ohne Normalisierung.)Clipping will ich aber vermeiden. Obwohl der peak des gesamten Albums bei nur 90 dB liegt, kann ich die Lautstärke nicht erhören, ohne daß angeblich Clipping auftritt. Verstehe ich hier was falsch? Wo liegt der Fehler?
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