VBR new 2-5 identisch?
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Erstmal Hallo in die Runde!

Ich wollte ein paar Klassik CDs für meinen Flash-Player encoden und habe dafür mit den Einstellungen des aktuellsten Lame-Codecs experimentiert.
Ich kann beim besten Willen keinen Unterschied erkennen zwischen VBR new 5 bis 2. So ignorant KANN ich doch nicht sein, oder?
EncSpot zeigt auch brav an, dass VBR 2 mit 193 und VBR 5 mit 138 kbps encodet wurde... irgendjemand eine Ahnung?
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Ja, die Dateigrößen variieren natürlich auch.
Bei VBR 5 habe ich um die 3.6 MB, bei VBR 2 ca. 4.4
Das ist ja auch schön und gut. Aber ich verstehe nicht, wie es klanglich KEINEN Unterschied zwischen beiden Versionen geben kann.
EncSpot zeigt mir bei VBR 5 eine durchschnittliche Samplingrate von 138 kbpm an, wo ich eben erwarten würden, dass zum Beispiel höhere Frequenzen wie Cymbals oder Glockenspiel schon arg 'metallen' klingen.
Aber nichts dergleichen. Vielleicht muss ich noch weiter runter gehen (VBR 6-8), um überhaupt eine Verschlechterung wahrzunehmen?
Hey, mir soll's Recht sein, je kleiner, desto besser. :0)
Ich möchte nur wissen, wie eure Erfahrungen sind, und wie weit ihr runtergehen könnt, bis man die Kompression deutlich hört.
(Vielleicht sollte ich erwähnen, dass mein Samsung mit SRS läuft, was ja auch aus niedriger gesampelten MP3s noch das beste rausholt? Kann ich mir aber eiegtlich nicht vorstellen...)
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Dein Eindruck deckt sich mit Hörtests wie diesem. Bereits um die 128 kbps sind bei den modernen Codecs und guten Einstellungen kaum Unterschiede zum Original wahrzunehmen. Auf einem Flash-Player fällt das wahrscheinlich noch schwerer.
Das ist ja auch schön und gut. Aber ich verstehe nicht, wie es klanglich KEINEN Unterschied zwischen beiden Versionen geben kann.
Weil LAME so gut ist.

Keine Angst vor niedrigen Bitraten.
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Bedenke: Ausgiebige Blindhörtests besagen, daß bei LAME mit Qualitätsstufe 2 nur in seltenen Fällen Unterschiede zum Original hörbar sind. Je niedriger die Qualitätsstufe (höhere Zahl), umso mehr Unterschiede sind wahrnehmbar.
Speicher kostet nicht mehr die Welt (derzeit Angebot bei Mea Mat: 1GB USB-Stick für 10 Euro), also ist die Platzersparnis zu vernachlässigen. Außer natürlich man hat einen Flash-Porty mit begrenztem Speicherplatz.
Ich mache es so: mein Archiv liegt im Verlustfreien Format FLAC vor, verbraucht also recht viel Festplattenplatz. Zusätzlich ist alles mit LAME Stufe 4 für den Porty encodiert. Wenn ich mal einen richtig dicken Festplatten-Porty habe, kann ich jederzeit alles in LAME Stufe 2 encodieren, ohne auch nur eine CD erneut rippen zu müssen...
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Also ich kann mich auch bei V6 nicht beschweren! Ab V7 und den schlechteren Stufen encodiert Lame nur noch mit 32 KHz oder bei V9 nur noch mit 24 KHz! Da bei V6 auch noch 44 KHz anliegen kann ich selbst bei V6 keinen Unterschied ausmachen! Und ich hab mir schon x-fach Samples mit verschiedenen Settings erstellt und reingehört!
Aber wie es auch weiter oben steht, ab ca. 130 (V5) klingt es schon sehr nach CD! Bei V6 liegen ca. 110 an und ich kann mich auch hier nicht beklagen! Ich hör einfach keinen Unterschied! Aber da mein Porti bei variablen Bitraten die Dauer nicht richtig anzeigt encodier ich halt meine Hörbücher mit 112! Und Musik mit 128! Reicht völlig aus, mehr is meiner Meinung nach echt Verschwendung!
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Ohne Blindhörtest sind Deine Aussagen wertlos! Und wie gesagt: Platzverbrauch ist zu vernachlässigen. In 3 Jahren ist das Argument uninteressant.
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Ich setze in diesem Beitrag Kenntnisse der Begriffe ABX-Test und ABC/HR-Test voraus.
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Forderungen nach Blindhörtests, speziell ABX, scheinen mir hier unangebracht.
Ein ABX-Test zwischen einem Original und einer komprimierten Kopie kann nur zum Nachweis dienen, dass der Tester einen Unterschied hört. Kann die Testperson jedoch von vorneherein keinen Unterschied wahrnehmen, dann wird der Blindtest auch nur genau das widerspiegeln, denn die Testperson muss raten.
Für den Probanden wäre es ein leichtes, sich schnell durch einen ABX-Test zu raten und uns ein entsprechendes Logfile in das Forum zu stellen. Wir müssten hinnehmen, dass er in diesem Durchlauf keine Unterschiede gehört hat. Hat der ABX-Test seine Aussage irgendwie verstärkt? Nein. Also passt eine Forderung nach ABX hier hierher.
Selbst ein ABC/HR-Test mit dem Ergebnis, dass bei keinem der Testsamples ein Unterschied ausgemacht werden konnten, hat praktisch keine Aussagekraft.
Erst, wenn im ABC/HR-Test das Original gegen mehrere komprimierte Kopien angetreten ist, etwa in unterschiedlichen Qualitätsstufen, und dabei in einigen Fällen Unterschiede gehört wurden und in anderen nicht, dann sind die für Qualitätsaussagen brauchbar, denn erst dann muss sich der Tester bei jedem Sample angestrengt haben, einen Unterschied zu hören, schließlich weiß er ja in einem Durchgang nicht, welche Audiodatei er momentan mit dem Original vergleicht.
(Natürlich ist auch diese Methode nicht völlig unfehlbar, schließlich wäre es ja möglich, den Test durch die Wahl besonders leicht zu unterscheidender Testdateien zu manipulieren.)
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Wie sähe nun eine adäquate Reaktion auf die unterschiedlichen Aussagen aus?
"Ich höre keinen Unterschied zwischen Original und Kopie bei dieser Einstellung."
Ist so hinzunehmen als Aussage, es kann ohnehin kein Nachweis erbracht werden.
"Ich höre keinen Unterschied zwischen Original und Kopie bei dieser Einstellung, dafür aber bei einer anderen."
Kann durch einen ABX- oder ABC/HR-Test belegt werden, daher sollte um so einen gebeten werden.
"Niemand hört einen Unterschied zwischen Original und Kopie bei dieser Einstellung"
Der Beweis ist nicht durch den Behauptenden anzutreten, sondern durch diejenigen, die dieser Aussage widersprechen! Sie müssen Ergebnisse aus Blindhörtests vorlegen, die zeigen, dass Unterschiede eben doch gehört werden können. Können sie das, dann ist die Aussage entkräftet.
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Was man aber unbedingt bedenken sollte:
Es mag sein, daß bei einem "auf die Schnelle"-Vergleich keine Unterschiede wahrnehmbar sind. Das lässt sich aber nicht auf die ganze Sammlung verallgemeinern. Und wer will schon jedes einzelne Lied in mehreren Qualitätsstufen vergleichen? Ich verlasse mich eben gerne auf die "-V2"-Empfehlung, da diese mit Sicherheit mehr als nur eine Handvoll Samples berücksichtigt... -
Das ist schon in Ordnung. Schwerwiegende Verluste sind da auf keinen Fall zu erwarten. Ich rate nur gerne zu VBR2, weil imho das Argument Speicherplatz immer weniger zieht und die Leute dann mit Sicherheit nicht in Gefahr laufen, nach zwei Jahren wegen gehobener Qualitätsansprüche alles neu rippen zu müssen...
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