wie am besten normalisieren?
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Ja, schon. Aber da stand nicht so recht was, ob es Sinn macht, dass man das normalisieren schon einstellt, aber mit der Einschränkung, wie ich es geschrieben habe, das heißt also Eingriff nur bei Pegeln ÜBER 98 % bzw. UNTER 91%. Meine Frage ist also, ob dies dann so Sinn macht, oder ob man es insgesamt besser lassen sollte.
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Also scheinbar dann wohl gar nicht normalisieren und gewisse Unterschiede bei der Lautstärke akzeptieren, nicht? Das scheint mir besser zu sein, als Verzerrungen bei bestimmten CD's. Blöd ist das nur beim Abspielen in Portis, da diese manchmal dann doch recht schwach auf der Brust klingen, denke ich.
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Wie bitte?
Da steht eindeutig, daß man die Normalisieren-Funktion des Audiograbbers nicht benutzen soll! Sie ist zwar hübsch gedacht, erfüllt aber nicht wirklich den Zweck!
ReplayGain bzw. Mp3Gain hingegen erfüllen den Zweck.
Erstens wird dabei nicht nur der Spitzenpegel eines Liedes sondern der psychoakustische Lautstärkeeindruck berücksichtigt.
Zweitens können die Lieder eines Albums im gesamten angeglichen werden, wodurch absichtlich leise Stücke nicht übermäßig verstärkt werden.
Drittens sind die Anpassungen umkehrbar und man hat seine Dateien nicht endgültig verändert.Wenn es nach mir ginge wäre die Normalisierungsfunktion in der deutschen Version längst unbrauchbar gemacht...
Zu Deinem neuen Beitrag: durch ReplayGain und mp3Gain werden die meisten Lieder sogar leiser gemacht, weil heutige Aufnahmen in aller Regel zu laut sind. Das nötige Hintergrundwissen ist oben bereits verlinkt.
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Wenn es nach mir ginge wäre die Normalisierungsfunktion in der deutschen Version längst unbrauchbar gemacht...
Einspruch! Audiograbber ist viel zu schade, ihn nur als CD-Grabber zu brauchen. Davon gibt es ja wie Sand am Meer und Audiograbber ist gerade bezüglich Fehlererkennung beim Grabben nicht gerade erste Wahl.
Wo Audiograbber aber m.E. immer noch unerreicht ist, ist seine LineIn-Funktion. Und dort macht die Normalisierungsfunktion durchaus Sinn.
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Ich habe zur Normalisierung noch eine Frage: Bisher hatte ich das immer eingeschaltet, auf 98 % gesetzt. Seit kurzem benutze ich diese Funktion nicht mehr, auch nach den entsprechenden Tips von Euch. Nur: viele CD's die ich rippe, haben beim Rippen eine Spitzenlautstärke von 100 %. Ist das denn gut so, oder ist das ein Zeichen dafür, dass übersteuert wird? Ich habe nämlich das Gefühl, dass die MP3 dann anschließend wohl übersteuert ist, d.h. auf meinem Kopfhörer ganz gehörig klirrt. Das hatte ich früher, meine ich, eigentlich nicht, als die Normalisierung noch eingschaltet war. Kann hierzu jemand was sagen? DANKE.
Heiner -
Heißt das dann, dass durch die Reduktion beim Normalisieren von 100 % dann auf 98 % dann dies im Ergebnis wenig bringt? Mir fällt schon auf, dass seitdem ich nicht mehr normalisiere, viele CD's auf meinem Kopfhörer deutlich klirren, vor allem bei lauteren Lautstärken, das ist m.E. doch ein Zeichen von Übersteuerung, oder?
Und wie kriegt man das ggf. sonst noch weg, ohne die Normalisierungsfunktion? Ich habe ja mal gelesen, dass Übersteuerung bei digitalen Quellen GANZ schlecht ist.
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Wenn es nach dem Grabben ohne Normalisierung übersteuert, dann muß die Quelle (CD) auch schon übersteuert gewesen sein.
Wenn der gleiche Titel mit Normalisierung nicht mehr übersteuert tippe ich darauf, daß Du Deinen Player schlicht zu laut gedreht hast und die Kopfhörer mit der hohen Lautstärke nicht klarkommen.
Wo soll denn ein Übersteuern herkommen, wenn die Quelle nicht übersteuert war?
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Aber das ist doch schon komisch, dass jede 3. CD Spitzenlautstärken von 100 % hat beim Rippen mit Audiograbber OHNE Normalisierung. Kann es denn sein, dass so viele NEUE CD's so schlecht aufgenommen sind??? Zumal der rote Pegel da ja schon bei 92 % oder so beginnt. Ich frage mich nur, ob man das Klirren nicht durch das herunternormalisieren auf 98 % einfach ganz gut wegbekommt. Verschlechtert sich denn die Aufnahme sonst durch die Normalisierung??
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Lies meinen ersten Beitrag zu diesem Thema (Link). Dort stehen alle nötigen Links und sogar die Erklärung in Grundzügen, warum man die AG-eigene Normalisierung nicht benutzen sollte.
Eine weitere Diskussion halte ich für unnötig, weil sie schon oft genug geführt wurde.
Interessant für Dich, weil das Phänomen lauter CDs erklärt wird:
http://www.audiohq.de/index.php?showtopic=1899 -
"heiner":
...Ich frage mich nur, ob man das Klirren nicht durch das herunternormalisieren auf 98 % einfach ganz gut wegbekommt...
Nein, nochmal: Wenn ein Signal bei der Produktion bzw. beim Mastering übersteuert wurde, dann ist es im Grunde genommen im Arsch! Das kann man auch nicht mehr wirklich wieder hinbiegen.
Sowas bezeichne gerne als stümperhafte Arbeit.Kann man besonders schön bei den Re-Releases der alten Stormwitch-Scheiben sehen. Oder noch bekannter der Re-Release der "Death or Glory" von "Running wild". Die Bonustracks gehen teilweise dort gar nicht.
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