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Audiograbber Forum

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Sprachaufnahmen von Tonkassetten

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  • L
    L
    lu
    schrieb am zuletzt editiert von
    #22

    Ich habe allgemein geforscht, aber um Deine Antworten, Christof, beantworten zu können muss ich doch erklären, was ich speziell damit vorhabe:
    Ich will Sprachaufnahmen zum Runterladen anbieten. Zielgruppe sind sehr unerfahrene Anwender (mit Modem bis Breitband), die vorwiegend die Audio-Dateien brennen und im (möglicherweise MP3-fähigen) Auto-Radio hören wollen. Deshalb bin ich hinsichtlich fortschrittlichen Formaten sowie der Kompatibilität gegenüber Hardware Playern stark eingeschränkt.

    zu etlichen Dingen kann ich Dir da gar keine richtigen Auskünfte mehr geben, weil sie wirklich zu speziell sind

    das ist ein Kompliment! 😎

    Für Sprache sicher DAS Format Deiner Wahl

    Gut, ich habe OGG jetzt auch ausführlich getestet (mit oggdrop als En- und Decoder). Bei niedrigster Qualität (-1, ca 16kbit) bei 16Khz erreicht OGG etwa die Dateigröße von meiner WMA Version (Webstream, Sprach-Codec, 19kbps, 16KHZ). Die Qualität ist deutlich besser als bei einem MP3 in dieser Größe.

    Es klingt etwas blechern, WMA dafür etwas stumpf. Mag Geschmackssache sein, ich persönlich finde WMA etwas besser. Ist Streaming mit OGG Vorbis möglich? Da ich hohe Kompatibilität für unerfahrenen Nutzern brauche, werde ich persönlich wohl bei WMA bleiben, aber OGG ist sicherlich eine sehr gute Alternative (mit Speex warscheinlich noch optimierbar).

    Speex baut meines Wissens auf OGG auf.

    Ja, vermute ich auch. Man kann ja auch Speex-Dateien als *.OGG speichern, wenn ich das richtig verstanden habe.

    Der dort angezeigte Codec ist auf jedem Windows-System bereits vorinstalliert, und wird deshalb angezeigt. Er ist als absolut wertlos einzustufen.

    Gibt es eine Möglichkeit einen FhG Encoder einzubinden?

    Ich verstehe nicht ganz, warum Du einen Rahmen von 32 bis 160 definierst und diesen dann nochmal auf Durchschnitt 80 beschränkst. Da würde ich mal versuchen, was herauskommt, wenn Du den abr 80 Befehl ganz rausnimmst.

    ohne den Teil --ABR 80 erhalte ich ja ein MP3 mit 32 kbps. Das klingt (verständlicher Weise) deutlich schlechter als das MP3 mit 80kbps ABR.

    Die Einschränkung nach unten (minimal 32Kbps) habe ich wegen Hardware-Playern vorgenommen, da das kompatible MPEG I nur bis zu dieser Schwelle definiert ist. Aus diesem Grund habe ich die Trägerfrequenz übriges auch auf 'nur' 32Khz beschränkt und nicht etwa 22,5 oder dergleichen.
    Die Limitierung nach oben könnte ich mir auch sparen, stimmt schon, da LAME bei durschnittlich 80kbps wohl nie mehr als 160kbps einsetzt...

    Weitere Frage: Den Klangunterscheid zwischen 80bps CBT zu ABR kann ich auf einer einfachen Stereoanlage nicht hören, EncSpot zeitg aber, dass LAME durchaus unterscheildiche Bitraten verwendete.. daher die Frage: Lohnt ABR und wichtiger: wie stark schränkt es in der Kompatibilität ein? (>> das wäre eine Frage für einen Test)

    Ob der Fraunhofer oder Lame besser ist, liegt nicht an einer starken oder schwachen Komprimierung, sondern an der verwendeten Bitrate. Faustregel: Unter 128 KBit hat Fraunhofer etwas die Nase vorn.

    Soweit ich weis, gilt dies aber nicht nur für die Kbps-Zahl sondern auch für die Frequenz (LAME für 44.100 Hz optimiert). Mit 'Komprimierung' meinte ich den Kbps-Wert und die Trägerfrequenz ;).
    Für die Version für tragbare Player will ich also trotz der besser klingenden Alternativen ein MP3 erstellen. Dazu nochmal zwei Fragen:
    Woher bekomme ich einen FhG Encoder? Woher ggf ein FrontEnd?

    Kann ich anstatt dem Windows Media Encoder ein Frontend für WMA benutzen?
    Der Audiograbber erstellt mir WMA Dateien, die ich nicht korrekt abspielen kann (springt). Außerdem fehlen mir die speziellen Einstellungsmöglichkeiten (im WME: Sprachaufnahme CBR 19kbps bei 16 Khz für Webserver Download).

    Wie groß beurteilt ihr den Unterscheid zwischen einer einfachen OnBoard Soundkarte und einer richtig guten für Sprachaufnahmen in 80kbps Qualität?
    Meine Erfahrung: Der Unterscheid hinsichtlich des Rauschens zwischen OnBoard und Terratec EWX 24/96 spielt keine große Rolle (insbesondere da meine Quellen auf dem DAT (nicht) sonderlich berauschend 😉 sind). Allerdings habe ich bei zwei von 4 onBoard-Soundkarten ein klirren (schätzungsweise irgendwo zwischen 14Khz und 18Khz), welches ohne Lowpass-Filter stört...

    Falls noch jemand Antworten auf meinen vorherigen Beitrag hat bin ich ebenfalls dankbar...
    .lu

    PS: Gibt es hier im Forum auch Sterne und Orden für Zeilenanzahl? 😉

    1 Antwort Letzte Antwort
    0
    • D
      D
      deleted
      schrieb am zuletzt editiert von
      #23

      Wenn Du bei Herrn DAUmeier das Zeug abspielen willst, ist natürlich OGG gestorben - denn genau das ist die Zielgruppe, die sicher kein WinAmp oder ähnliches auf dem Rechner hat, sondern nur den WMP.

      Gibt es eine Möglichkeit einen FhG Encoder einzubinden?

      Natürlich. Ist ein vollwertiger FhG im System installiert, wird er auch angezeigt. Das Problem ist, daß man den Codec sündteuer lizenzieren muß. Eine legale Gratisquelle ist mir ad hoc nicht bekannt, bzw. ich kenn' ausnahmsweise nicht mal eine illegale (;D). Keine Ahnung, wo man das kaufen kann. Googeln könnte nicht schaden...

      Den Klangunterscheid zwischen 80bps CBT zu ABR kann ich auf einer einfachen Stereoanlage nicht hören, EncSpot zeitg aber, dass LAME durchaus unterscheildiche Bitraten verwendete.. daher die Frage: Lohnt ABR und wichtiger: wie stark schränkt es in der Kompatibilität ein?

      ABR ist auch eine Art von VBR - insofern bekommst Du die gleichen Vor- wie Nachteile: Einfache Stellen werden mit weniger codiert, eher anspruchsvolle Stellen mit mehr. Dafür kannst du auf ganz alten Hardware-Playern kein VBR abspielen. Da Du eher mit niedrigen Bitraten arbeitest, hebt es sich meiner Meinung nach fast auf. Größere Kompatibilität bekommst Du ganz klar mit CBR.

      Zu den Problemen mit WMA kann ich Dir leider gar nichts sagen, außer daß an der Unterstützung für das Format nicht lange herumgefeilt wurde, da die Akzeptanz doch sehr gering ist.

      Wie groß beurteilt ihr den Unterscheid zwischen einer einfachen OnBoard Soundkarte und einer richtig guten für Sprachaufnahmen in 80kbps Qualität?

      Minimalst. Ich glaube kaum, daß bei einer solchen Qualitätsstufe bei einem halbwegs aktuellen Mainboard noch ein Unterschied ausgemacht werden kann.

      PS: Gibt es hier im Forum auch Sterne und Orden für Zeilenanzahl?

      ;D Gibt es. Das kann man über die sogenannte Karmafunktion regeln - die wir aber abgestellt haben, weil sie eher sinnlos ist.
      Gruß, Christof

      1 Antwort Letzte Antwort
      0
      • L
        L
        lu
        schrieb am zuletzt editiert von
        #24

        Wenn Du bei Herrn DAUmeier das Zeug abspielen willst, ist natürlich OGG gestorben
        Das ist (für mein konkretes Anwendungsgebiet) der Fall 😢

        ein vollwertiger FhG

        Vieleicht geht es doch kostenlos (günstig wäre auch OK), wie auf der Website von modatic.net (Englisch) nachzulesen ist:

        Unfortunately, none of the three Fraunhofer mp3 encoders (Mp3 Enc, Fast Enc, Alternate HQ) are free for the developers anymore. Luckily, for the users, free use is still available if you have Musicmatch Jukebox installed
        .
        Einen ähnlichen Hinweis habe ich auch bei hydrogenaudio schon mal gelesen...
        FastEnc kann z.B: kostenlos herunter geladen werden. Eine txt zu Lizensfragen liegt bei. Ich hatte auch mal bei Frauenhofer angefragt. Diese verwiesen mich auf folgende Website: mp3licensing.com...
        Christof, Du kennst Dich doch in Sachen Recht aus, oder? Darf ich demnach MP3 mit einem Frauenhofer Encoder kostenlos anbieten ohne Lizens zu zahlen?

        soweit.. .lu

        1 Antwort Letzte Antwort
        0
        • D
          D
          deleted
          schrieb am zuletzt editiert von
          #25

          Ach ja richtig, in dem MusicMatch-Programm ist er drin. Das Proghramm kommt mir nicht mehr auf die Platte, deshlab wußte ich es nicht gleich (ist mir zu verspielt und überfrachtet).

          Zum rechtlichen: Wenn Du die Musicmatch-Box installierst, kannst Du danach mal im Audiograbber unter den Mp3-Encodern schauen, ob er aufgeführt ist. Wenn nicht, kannst Du nur über die Jukebox encodieren, und ob die so flexibel ist, weiß ich nicht. Einfach mal ausprobieren.

          Rechtlich ist es in dem Fall auch kein Problem - zahlen müßte Audiograbber, wenn er mitgeliefert würde (was bvis Ende 2003 wegen vertraglicher Einschränkungen sowieso nicht geht, aber das ist eine andere Sache). Du als User hast bei der Verwendung mit der Jukebox ganz sicher kein Problem.

          Gruß, Christof

          1 Antwort Letzte Antwort
          0
          • L
            L
            lu
            schrieb am zuletzt editiert von
            #26

            Nur welcher Codec ist genau in MusicMatch? Es gibt ja mehrere... und welcher eignet sich für mein Vorhaben?
            -Fraunhofer Mp3ENC
            -Fraunhofer AlternateHQ
            -Fraunhofer FastENC

            Habe auch eine Demo vom FhG mp3enc gefunden: mp3enc demo 3.1 win 32.

            Rechtliches:
            Ich vertehe auch die Website von mp3licensing.com/ help (english) so, als ob sogar ein komerzielles Unternehmen (oder ähnliche) MP3s auf Ihre Website stellen dürfen, solange dies nur Service und nicht direkt komerziell ist...

            However, no license is needed for private, non-commercial activities (e.g., home-entertainment, receiving broadcasts and creating a personal music library), not generating revenue or other consideration of any kind or for entities with an annual gross revenue less than US$ 100 000.00.

            soweit .lu

            1 Antwort Letzte Antwort
            0
            • D
              D
              deleted
              schrieb am zuletzt editiert von
              #27

              Muß noch kurz was nachholen, was gestern leider nicht funktioniert hat - ein Fehler im Forum, den Stefan jetzt behoben hat. Da Du etwas zu wenig Sternchen hast... dem kann abgeholfen werden. ;D

              Gruß, Christof

              1 Antwort Letzte Antwort
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              • S
                S
                spunky
                schrieb am zuletzt editiert von
                #28

                1) Audio Formate:
                bei Bitraten unter ca. 64k ist der beste Encoder der FhG mit MP3pro. Alles was drüber ist Lame. OGG ist besser für niedrige Bitraten geeignet, aber nur wenige portable Player können diese spielen.

                Übrigens wir gemunkelt, dass das zukünftige LAME 1.94 etwas besser in niedrigen Bitraten sein soll...
                Werd ich mal nachfagen

                5) Kompatibilität
                Testdateien könnte ich dann zur Verfügung stellen... aber zunächst warte ich mal Eure Rückmeldungen ab
                kann ich gerne mal testen. Ich hab einen RioVolt100. Wie willst Du die Testdateien versenden?

                Bei den restlichen Fragen bin ich auch etwas überfragt. Habe leider im Moment nicht die Zeit mich intensiv in das Thema reinzulesen, da wir in 3 Tagen in den Urlaub starten und da hab ich alle Hände voll zu tun.

                Spunky

                1 Antwort Letzte Antwort
                0
                • L
                  L
                  lu
                  schrieb am zuletzt editiert von
                  #29

                  wenig Sternchen , dem kann abgeholfen werden
                  ;D (was würde bei 800+ Beiträgen wohl aus meiner sonstigen Freizeit? 😉 )

                  bei Bitraten unter ca. 64k ist der beste Encoder der FhG mit MP3pro. Alles was drüber ist Lame.
                  Wie schon geschrieben ging ich bislang von etwas anderem aus. LAME sei nur bis 128 kbps bei 44,1 KHz optimal, darunter FhG (gelesen bei hydrogenaudio.org u.A.). Getestet habe ich es nicht. Woher hast Du denn diese Info?

                  FhG MP3pro: Wäre das dann auch vollständig tragbares Abspielgerät kompatibel? Wenn ja: Wo bekomem ich den Codec zum Testen?

                  Wie willst Du die Testdateien versenden?

                  Werde wohl auch erst nächstes WoEnd dazu kommen. Dann lade ich einfach diverse Test-MP3 auf (m)einen Webserver. Würde mich freuen, wenn noch mehr Menschen mit testen.

                  1 Antwort Letzte Antwort
                  0
                  • S
                    S
                    spunky
                    schrieb am zuletzt editiert von
                    #30

                    was würde bei 800+ Beiträgen wohl aus meiner sonstigen Freizeit?Das gleiche wie aus unserer ::)

                    Woher hast Du denn diese Info?

                    http://www.benjamin-lebsanft.de/mp3.html

                    Wäre das dann auch vollständig tragbares Abspielgerät kompatibel?
                    Kombatibel ja, wobei ein normaler Player nur die MP3-Daten verstehen kann, nicht aber die "pro"-Daten, d.h. die Qualität ist dann die Gleiche wie von MP3.

                    Wo bekomem ich den Codec zum Testen?
                    FhG ist kostenpflichtig, wo man den Codec herkriegt ... keine Ahnung, ich hab den nie gebraucht. Müsste ich nachfragen..

                    Spunky

                    1 Antwort Letzte Antwort
                    0
                    • D
                      D
                      deleted
                      schrieb am zuletzt editiert von
                      #31

                      @Christof:

                      Speex baut meines Wissens auf OGG auf.

                      Ich bezweifle, dass du den Inhalt der Aussage verstehst, weil du nicht mit dem Wort "Ogg" (nicht "OGG") umgehen kannst. Das gilt scheinbar auch für lu.

                      Ogg ist ein Containerformat in das man verschiedene Typen von Mediendaten packen kann, z.B. Audio- oder Videostreams. Ogg ist kein Audioformat. Vorbis und Speex sind Audiocodecs, die in einen Ogg-Container gepackt werden können. Speex ist seit einiger Zeit Teil des Xiph.org-Projektes.

                      Von einem "Aufbauen" auf "Ogg" kann damit nicht die Rede sein.

                      1 Antwort Letzte Antwort
                      0
                      • L
                        L
                        lu
                        schrieb am zuletzt editiert von
                        #32

                        @ Frank Bicking:
                        danke für den Hinweis. Habe leider das Gefühl, als sei ich Dir mit meiner (selbst bereits angedeuteten) Unwissenheit auf den Schlappen getreten (vieleicht täusche ich mich ja auch)?!

                        kurzer Zwischenstand:

                        Testdateien habe ich leider noch nicht erstellt, gerade viel um die Ohren. Bei Gelegenheit...

                        Kenwood und Blaupunkt haben mir übrigens per Mail versichert, dass ihre aktuellen MP3 CD Autoradios auch MP3s mit VBR, 80kbps und 32Khz abspielen können...
                        Kann mir jemand ein günstiges Gerät (natürlich auch andere Hersteller) empfehlen?

                        In einem weiteren Test habe ich Sprachaufnahmen in zwei Versionen komprimiert: (beide: 32Khz, CBR)

                        • 80kbps mit Frauenhofers MP3Enc
                        • 64kbps mit LAME
                          und anschließend mit Lame wieder in WAV gewandelt und als AudioCD gebrannt. Vier (nicht professionelle) Testpersonen konnten auf einer sehr guten Anlage nicht verlässlich den Unterscheid zwischen den beiden Versionen hören... Meines erachtens reichen also 64kbps auch bei MP3 für gute Klangqualität bei Sprache. Eure Meinung?

                        Lu

                        1 Antwort Letzte Antwort
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