Audiograbber 1.82 Build 2 ist draussen
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Heute erscheint die neue Build 2 von Audiograbber 1.82! Alle Infos dazu (und natürlich die Download-Links) gibt's wie immer auf der (http://www.audiograbber.de)!
Infos zur digitalen Wiedergabe:
Die Build 2 unterstützt endlich die digitale Wiedergabe unter Windows XP und 2000. Für alle, die sich damit nicht auskennen, enthält das Kapitel "Abspielelemente anzeigen" der Hilfedatei eine Erklärung dazu. Damit die nicht übersehen wird, stelle ich sie mal zusätzlich ins Forum:
Unter Windows 2000 und XP gibt es die Möglichkeit, Audio-CDs digital abspielen zu lassen. Wenn diese Systemoption aktiviert ist (standardmäßig aktiviert in Win XP, standardmäßig deaktiviert in Win 2000), fängt Windows Abspielbefehle an das Laufwerk und rippt stattdessen intern den gewünschten Track und spielt ihn direkt ab.
Sie können die digitale Wiedergabe über Start -> Systemsteuerung -> System -> Hardware -> Geräte-Manager -> DVD/CD-ROM-Laufwerke -> (Laufwerksname) -> Eigenschaften -> Eigenschaften -> Digitale CD-Wiedergabe konfigurieren.
Seit Version 1.82 Build 2 kann Audiograbber diese Windows-Funktion nutzen, indem er Abspielbefehle unter diesen Betriebssystemen nicht mehr über ASPI direkt ans Laufwerk schickt, sondern über sogenannte MCI-Befehle an Windows sendet. Windows schickt dann entweder einen Abspielbefehl ans Laufwerk (wenn die digitale Wiedergabe deaktiviert ist) oder verwendet die digitale Rip/Abspielmethode.
Die digitale Wiedergabe von Windows hat allerdings sowohl Vor- als auch Nachteile. Ein Vorteil ist, dass kein Audiokabel mehr zwischen Laufwerk und Soundkarte erforderlich ist. Dies ist besonders praktisch, wenn mehr als ein Laufwerk oder eine Soundkarte vorhanden ist. Ein weiterer, kleiner Vorteil ist, dass die die digitalen Daten von der CD dann nicht vom Laufwerk, sondern von der Soundkarte in analoge Signale umgewandelt werden. Wenn diese einen guten D/A-Konverter hat, ist die Qualität oft besser bei der Umwandlung durch das Laufwerk.
Ein Nachteil ist, dass die digitale Wiedergabe anfälliger für Kratzer auf der CD ist. Ausserdem läuft das Laufwerk schneller und verursacht deshalb oft ungewollte Geräusche. Dafür gibt es jedoch eine Abhilfe. Über die Audiograbber.ini läßt sich die Lesegeschwindigkeit für den Abspielvorgang begrenzen, indem Sie beispielsweise folgende Zeile hinzufügen: DigitalAudioPlaybackDriveSpeed=4.
Falls Sie die Unterstützung für die digitale Wiedergabe generell deaktivieren wollen und Audiograbber die Abspielbefehle wie früher nur über ASPI senden soll, lässt sich dies durch folgende Zeile erzwingen: DigitalAudioPlaybackSupport=False.
Weitere Informationen über diese Einstellmöglichkeiten finden Sie im Kapitel "Besondere Optionen in der Ini-Datei"[/u] der Hilfedatei. -
Win 98SE unterstützt keine digitale Wiedergabe über das IDE-Kabel! Das geht erst ab Win2000!
Christof
Komisch ... ??? Ich habe Windows 98SE und kein audio-Kabel von der Soundkarte zum CD-Laufwerk. Winamp und ExactAudioCopy können beide CDs, die in diesem Laufwerk sind abspielen (und aus dem Soundkarten-Ausgang kommt dabei laut und deutlich das, was rauskommen soll). Wie das, wenn nicht digital über das IDE-Kabel?
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Wenn vor Version 1.90 noch 7 andere Versionen im 2monatigen Abstand folgen
Es wird keine weiteren Zwischenversionen mehr geben, zumindest sind keine vorgesehen. Jackie arbeitet bereits am SecureMode. Zwischenversionen wird es höchstens geben, wenn ein Bugfixing nötig sein sollte - was sich aber bislang nicht abzeichnet.
Wäre imho sogar ein Grund die Version 2.0 zu nennen.
Die Namensgebung ist bereits auf 1.90 fixiert.
Ich bitte an dieser Stelle um Verständnis, daß ich den Fehler vom letzten Mal, nämlich Releasedaten zu veröffentlichen, sicher nicht noch einmal begehen werde und Fragen bezüglich des 1.90-Releases nicht mehr kommentieren werde.Zum Beitrag von Tigre: Das ist mir neu, daß das funktioniert. Möglich wäre, daß diese hierfür eigene Routinen implementiert haben. Audiograbber nützt nur die Features des Betriebssystems aus. Ich werde der Sache mal nachgehen.
Gruß, Christof
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Zum Beitrag von Tigre: Das ist mir neu, daß das funktioniert. Möglich wäre, daß diese hierfür eigene Routinen implementiert haben. Audiograbber nützt nur die Features des Betriebssystems aus. Ich werde der Sache mal nachgehen.
AG schafft es ja auch irgendwie, die Audiodaten digital von der CD auf die Festplatte zu bekommen. Wenn ein Track komplett als .wav-File vorliegt, kann man ihn mit jedem Player abspielen. Das selbe Prinzip müsste doch auch in Echtzeit funktionieren, vorausgesetzt, das Laufwerk ist fähig, schneller als mit 1facher Geschwindigkeit zu grabben.
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Tja, das könnte man meinen. Es ist aber doch ein wenig trivialer, als man es rein oberflächlich betrachtet vermuten würde.
Vereinfacht versuche ich es mal so: Das Grabben erfolgt mit den ASPI-Befehlen, die digitale Wiedergabe jedoch über andere Kommandos.
So weit ich da jetzt genug Background-Wissen habe, liegt die Sache so, daß man mit ASPI nur Laufwerke ansteuern kann. Aus einem Datenstrom, der mit ASPI angefordert wird, läßt sich keine Musik generieren - das funktioniert erst nach dem Schreiben auf die Festplatte. Die Erklärung ist technisch nicht völlig korrekt, trifft es aber. Um beim digitalen Auslesen auch gleich Musik abspielen zu können, bedarf es anderer Befehlssätze. In Win2000 und aufwärts sind diese ins OS integriert, und Audiograbber kann diese jetzt auch nützen. Leider nicht bei Win98.Christof
Edit: Meine Information ist nicht ganz richtig. Siehe Korrektur von Stefan.
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Die digitale Wiedergabe von Windows funktioniert ebenfalls mit ganz normalen Ripping-Routinen: die Tracks werden gerippt und in Echtzeit abgespielt.
Diese Windows-Funktionen, die AG benutzt, gibt es wie gesagt erst mit Win2000 aufwärts. Wenn EAC auch unter Win98 digital wiedergeben kann, kann es dies nur über eigene Funktionen bewerkstelligen.
Programmiertechnisch ist es überhaupt kein Problem, über ASPI zu rippen und das direkt wiederzugeben. Meiner Meinung lohnt aber der Aufwand nicht, sowas in AG zu implementieren. In den "richtigen" MS-Betriebssystemen geht es wunderbar mit den Windows-Befehlen, nur für Win98 eine eigene Funktion zu schreiben, halte ich für übertrieben.
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::)
- Trotzdem bleibe ich bei Win98SE.