normalisierungsfunktion erweitern?
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ich hätte da eine kleine anregung für eine der nächsten audiograbber-versionen: eine normalisierungsfunktion, die eine komplette cd einheitlich normalisiert.
also so etwas ähnliches wie ein peak-search bei einer stereo-anlage, wenn man z.b. von cd auf kassette kopieren will.
problem mit der derzeitigen normalisierung: sind einzelne stücke deutlich leiser als der rest und man hebt per normalisierung den pegel einheitlich auf z.b. 98%, ist der gesamteindruck einfach gestört!
ganz schlimm wird das bei extrem leisen stücken oder auch tracks, die komplett ohne ton sind (meiner meinung nach jedoch manchmal einfach zum album dazugehören!).also konkret: cd vorher analysieren (oder gleich ganz rippen), einzelne peaks loggen, je stück mit angepasster normalisierung pegel verändern.
ich mag es einfach, wenn maine mp3s einheitlich 98% lautstärke haben. aber wenns den gesamteindruck eines albums zerstört müssen eben einzelne tracks leiser bleiben. und von hand ist das ein ganz schöner aufwand!
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Zum Lautstärke anpassen solltest Du auch nicht die Normalisierung nehmen, sondern MP3Gain. Der Vorteil ist, dass zum einen die von Dir angesprochene Analyse gemacht wird (Level der einzelnen Tracks), zum anderen wird nur der Header des MP3-Files verändert.
Eine Normalisierung verändert die Daten selbst, was bei falscher Handhabung das File auch zurstören kann (wie Du selbst erwäöhnt hast). MP3Gain ist verlustfrei, auch wenn Du die Lautstärke mal zulaut aufdrehst, dann kann man sie ohne Verluste wieder zurückdrehen.
http://www.mp3-world.net/d/forum/viewtopic.php?t=6493
Spunky
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mp3gain habe ich bereits ausprobiert, allerdings wird mit diesem tool (wie du richtig bemerkst) das mp3-file an sich verändert. hat man allerdings z.b. ein sehr leises einzelnes mp3-file, das man auf eine 98%-lautstärke anheben will, ist schicht im schacht! meißtens lassen sich mp3s mithilfe von mp3gain nur in sehr engem rahmen "verstärken".
mp3s nachträglich zu verändern (nicht nur in ihrer lautstärke) halte ich im allgemeinen für brotlose kunst.bei der normalisierungsfunktion des audiograbbers wird jedoch mitnichten das mp3-file verändert! vielmehr wird (bei "maximum auf...") die von der cd gelesene wave-datei auf den eingestellten wert angehoben. wobei maximum besagt, daß die lauteste stelle dann z.b. 98% lautstärke-level hat.
(du merkst: ich arbeite lieber mit maximumwerten, als mit durchschnitt oder verdichten)
erst danach wird die wave-datei in eine mp3-date umgewandelt.bei diesem verfahren ist ein clipping (übersteuern) kaum möglich. (glaub mir das einfach mal, ich hab schon professionell mit sowas gearbeitet) erst bei einer lautstärke-anhebung über 100% (die man ja beim audiograbber nicht auswählen kann), kommt es in der regel zu übersteuerungen, was sich in deutlich verzerrtem ton bemerkbar macht.
also nochmal konkret: anstelle jeden einzelnen track bis zu obergrenze zu normalisieren hätte ich gerne eine funktion, mit der die lauteste stelle der gesamten cd ermittelt wird und danach jeder track um (nicht auf!) den gleichen wert verstärkt wird und nur diese lauteste stelle später bei (z.B.) 98% liegt.
beispiel:
vorher: track 1 maximum 70%, track 2 max 90%
nachher: track 1 max 78%, track 2 max 98%
anhebung um jeweils 8% -
mp3gain habe ich bereits ausprobiert, allerdings wird mit diesem tool (wie du richtig bemerkst) das mp3-file an sich verändert.Jein - die MP3-Daten an sich werden nicht angetasted, es wird nur ein Wert im Header verändert, der eine Art "Multiplikator" für die Lautstärke darstellt.
hat man allerdings z.b. ein sehr leises einzelnes mp3-file, das man auf eine 98%-lautstärke anheben will, ist schicht im schacht! meißtens lassen sich mp3s mithilfe von mp3gain nur in sehr engem rahmen "verstärken".
Wäre mir jetzt noch nicht aufgefallen, der Rahmen den ich bisher gebraucht hab, hat mp3 locker geschafft.mp3s nachträglich zu verändern (nicht nur in ihrer lautstärke) halte ich im allgemeinen für brotlose kunst.
Ich weiß jetzt nicht was Du mit Kunst meinst, aber das Ziel ist ja, das File möglichst ohne Nebenwirkungen in der Lautstärke zu verändern und da ist MP3Gain am besten geeignet.bei der normalisierungsfunktion des audiograbbers wird jedoch mitnichten das mp3-file verändert! vielmehr wird (bei "maximum auf...") die von der cd gelesene wave-datei auf den eingestellten wert angehoben. wobei maximum besagt, daß die lauteste stelle dann z.b. 98% lautstärke-level hat.
(du merkst: ich arbeite lieber mit maximumwerten, als mit durchschnitt oder verdichten)
erst danach wird die wave-datei in eine mp3-date umgewandelt.
Soweit richtig, wobei genau das Verändern der Wave-Datei ja das Problem ist. Wenn Dir da ein Fehler unterläuft, dann ist das File unwiederbringlich zerstört! Wenn Du den "Multiplikator" im Header mit MP3Gain falsch "eingestellt" hast, dann kannst Du diesen problemlos wieder rückgängig machen, denn die MP3-Daten sind ja unverändert geblieben.bei diesem verfahren ist ein clipping (übersteuern) kaum möglich. (glaub mir das einfach mal, ich hab schon professionell mit sowas gearbeitet) erst bei einer lautstärke-anhebung über 100% (die man ja beim audiograbber nicht auswählen kann), kommt es in der regel zu übersteuerungen, was sich in deutlich verzerrtem ton bemerkbar macht.
Wenn Du Dich am Maximum orientierst ist die Gefahr deutlich geringer. Gefährlich sind insbesondere die Durchschnitte und natürlich die Klangverdichtung. Wobei MP3Gain nur fürs Lautstärke anpassen besser geeignet ist. Die Normalisierungsfunktion des AG hingegen ist super, wenn man das File bewusst verändern (z.B. verdichten) will.also nochmal konkret: anstelle jeden einzelnen track bis zu obergrenze zu normalisieren hätte ich gerne eine funktion, mit der die lauteste stelle der gesamten cd ermittelt wird und danach jeder track um (nicht auf!) den gleichen wert verstärkt wird und nur diese lauteste stelle später bei (z.B.) 98% liegt.
Der AG betrachtet normalerweise jeden Track seperat. Die von ed.de gepostete Funktion hatte ich auch noch nicht bemerkt :-[ die ist wirklich gut versteckt, ausserdem nur im Standard-Modus verfügbar und nicht im Erweitertem. Der Hintergrund dürfte sein, dass der AG gleich nach dem Auslesen der Daten die Normalisierung macht. D.h. um mehrere Files auf einmal zu betrachten, müsste er erst alle Files zwischenspeichern oder vor dem Rippen eine Analyse machen. Daher ist die Funktion nur bei "aus Datei erstellen verfügbar". Wir werden mal auf die Wunschliste setzen. Die Funktion im erweitertem Modus bei "hinzufügen" einzubauen, sollte kein Problem sein. Diese Funktion auch während des Rippens verfügbar zu machen wird Jackie aber nicht machen, denn es würde nur von wenigen Usern genutzt werden und ausserdem ist die Funktion ja über das Auslesen als Wave-Datei und nachträgliche Normalisierung verfügbar.MP3Gain sollte das können, aber nicht mit der Radio- sondern mit Album-Funktion. Dazu klicke auf den kleinen Pfeil rechts neben den Buttons für Analysis und Gain, da kannst Du dann umstellen auf die Album-Funktion. Ob es wirklich Deinen Wünschen im Detail entspricht, musst Du selbst checken. Lies dazu bitte auch die Hilfe von MP3Gain, da sind die Punkte erklärt.
Letzlich bleibt es Dir überlassen, mit was Du arbeiten willst. Wir empfehlen hier allgemein MP3Gain für die Laustärkeanpassung, weil es genug User gibt, die sich mit der Normalisierung schon Ihre Files ruiniert haben. Wenn Du mit der Normalisierung umgehen kannst, dann kannst Du sie gerne verwenden, rein qualitativ ist sie sehr gut.
Spunky
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Wäre mir jetzt noch nicht aufgefallen, der Rahmen den ich bisher gebraucht hab, hat mp3 locker geschafft.mir ist es mal so ergangen. war aber zugegeben ein ziemlich leises ausgangsfile...
Ich weiß jetzt nicht was Du mit Kunst meinst, aber das Ziel ist ja, das File möglichst ohne Nebenwirkungen in der Lautstärke zu verändern und da ist MP3Gain am besten geeignet.
ich halte es einfach nur für sinnlos... schließlich ist es ja ein komprimiertes format und dabei ist eine fehlerwahrscheinlichkeit zu hoch. und selbst wenn nur wie bei mp3gain der header verändert wird: es kostet eben alles zeit, sollte ein fehler auftreten.Soweit richtig, wobei genau das Verändern der Wave-Datei ja das Problem ist. Wenn Dir da ein Fehler unterläuft, dann ist das File unwiederbringlich zerstört! Wenn Du den "Multiplikator" im Header mit MP3Gain falsch "eingestellt" hast, dann kannst Du diesen problemlos wieder rückgängig machen, denn die MP3-Daten sind ja unverändert geblieben.
wie gesagt sind fehler äußerst unwahrscheinlich (ich hatte zumindest noch nie einen), wenn man ausschließlich auf (default-einstellung) 98% maximum normalisiert. meiner meinung nach eine gute default-einstellung, die Jackie da gewählt hat.Wenn Du Dich am Maximum orientierst ist die Gefahr deutlich geringer. Gefährlich sind insbesondere die Durchschnitte und natürlich die Klangverdichtung. Wobei MP3Gain nur fürs Lautstärke anpassen besser geeignet ist. Die Normalisierungsfunktion des AG hingegen ist super, wenn man das File bewusst verändern (z.B. verdichten) will.
meine rede (s.o.). aber was ich vom mp3-verändern halte weißt du ja... ausserdem ist es nie besonders professionell, das endmaterial zu bearbeiten! wer von vorneherein sauber vorgeht, tut sich einfach leichter.
mein konkretes beispiel wäre hier das filmen (da ich eine weile als kameramann fürs fernsehen gearbeitet hab): wenn von anfangan alles richtig eingestellt ist und der kameramann einen sauberen job gemacht hat, muß der cutter später kaum nachbearbeiten. bringt eine enorme zeitersparnis und vereinfacht die produktion enorm!
zurück zum audiograbber: hat man die normalisierung im griff (wie gesagt: keine probleme bei 98& maximum), ist die arbeit getan sobalt man auf "grabben" geklickt hat. alles andere wäre unnötige mehrarbeit.Der AG betrachtet normalerweise jeden Track seperat. Die von ed.de gepostete Funktion hatte ich auch noch nicht bemerkt :-[ die ist wirklich gut versteckt, ausserdem nur im Standard-Modus verfügbar und nicht im Erweitertem. Der Hintergrund dürfte sein, dass der AG gleich nach dem Auslesen der Daten die Normalisierung macht. D.h. um mehrere Files auf einmal zu betrachten, müsste er erst alle Files zwischenspeichern oder vor dem Rippen eine Analyse machen. Daher ist die Funktion nur bei "aus Datei erstellen verfügbar". Wir werden mal auf die Wunschliste setzen. Die Funktion im erweitertem Modus bei "hinzufügen" einzubauen, sollte kein Problem sein. Diese Funktion auch während des Rippens verfügbar zu machen wird Jackie aber nicht machen, denn es würde nur von wenigen Usern genutzt werden und ausserdem ist die Funktion ja über das Auslesen als Wave-Datei und nachträgliche Normalisierung verfügbar.
hab mir die funtion nochmal angesehen nachdem ich die audiograbber-sprache auf englisch gestellt hab: scheint doch das zu sein, was ich will. und zum auslesevorgang: mit einer vorherigen analyse könnte ich genauso leben wie mit einem erzwungenen cd-komplett-auslesen (was bei heutigen festplattengrößen eigentlich kein problem mehr darstellen dürfte (ich weiß, daß nicht jeder immer die neueste hardware hat, aber that's life). wobei meiner meinung nach eine erst-lesen-dann-normalisieren-funktion noch einen vorteil mit sich brächte: wird die komlette cd am stück ohne unterbrechung gerippt, ist es auszuschliessen, daß die cd vor beginn eines tracks erst wieder hochfahren muß (wie das bei langen tracks vorkommen kann, selbst wenn man nur rippen und normalisieren lässt). sch*** satzgefüge, hoffe ihr konntet folgen. ich denke ausserdem, daß diese funktion auch von anderen usern dankbar angenommen werden würde. stell dir vor, du rippst ein album, bei dem ein lauter track nahtlos in einen leisen übergeht: nach dem rippen gäbe es nicht nur eine mimimale abspielpause (mp3-krankheit), sondern auch eine deutliche lautstärke-anhebung, die an dieser stelle nichts zu suchen hat...
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