Kopierschutz-oder keiner?
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Vorab: Es geht mir nicht um das Umgehen eines Kopierschutzes sondern um ein Problem mit AudioGrabber 1.83 auf das ich mehr durch Zufall gestoßen bin!
Ich sehe auch nicht ein, das man etwa auf Grund des einleitenden Beitrags hier im Forum zum Kopierschutz das Thema nun überhaubt nicht mehr ansprechen soll, aus Angst gleich gesperrt zu werden. Mein kleiner Erfahrunsbericht enthält u.U. Hinweise auf eine Problematik, die jeden Benutzer von AG betreffen kann und könnte zur Klärung beitragen.
Zitat “Die ugs. "Privatkopie" von Datenträgern ist erlaubt, die Umgehung eines Kopierschutzes jedenfalls verboten.
Das bedeutet, daß es von kopiergeschützten Datenträgern auch keine legale Privatkopie geben kann!“tatiZWenn ich nun aber als totaler Laie nicht in der Lage bin optisch einen Kopierschutz zu identifizieren, weiterhin durch keinerlei schriftlichen Vermerk auf einer CD darauf hingewiesen werde das diese einen Kopierschutz enthält, diese dann mit AG auslese, akute Fehler feststelle, dieselbe CD dann noch einmal mit einem anderen Programm auslese, das auch nicht im Verdacht steht ein sogenanntes „Knackprogramm“ zu sein, dieses Programm wiederum alles ohne Fehler absolviert, habe ich dann unwissend einen Kopierschutz umgangen, wenn doch einer draufgewesen sein sollte, oder reagiert AG nur zu sensibel in letzter Zeit ?
Man könnte die Sache ja noch weiter ausbreiten mit der Frage, gilt ein veralteter Kopierschutz, der von allen gängigen Programmen ausgelesen werden kann noch als solcher und zieht das „Umgehen“ in diesem Fall dann auch rechtliche Maßnahmen nach sich? Nur mal theoretisch gefragt?
Hier meine Story:
Um mir eine BestOf alter Beatles Titel zusammenzustellen habe ich mir die entsprechenden CD's von einem Freund geborgt und ausgewählte Titel daraus mit AG gerippt. Dabei tauchten des öfteren ASPI-Fehler auf, die aber z.T beim zweiten Ripp-Durchgang verschwanden.
Nach dem alle Stücke auf der Festplatte waren, alle ließen sich auch einwandfrei abspielen, wollte ich mehrere davon mit „WaveLab-Light“ bearbeiten und erlebte dabei eine Überraschung als ich die Titel ins Programm laden wollte.
Folgende Fehlermeldung erschien bei einigen Titeln:
„Diese Audiodatei kann nicht geöffnet werden, da sie fehlerhafte Daten enthält. Wahrscheinlich ist das Programm verantwortlich, das die Datei erstellt hat. Aus Sicherheitsgründen öffnet WaveLab keine Dateien deren Format nicht korrekt ist.“
Daraufhin rippte ich alle Titel noch einmal zu Testzwecken mit Nero, EAC, und der Ausleseroutine von WaveLab. Alle Stücke wurden von allen Programmen ohne jegliche ASPI – oder sonstige Fehler ausgelesen und ließen sich auch ohne Fehlermeldung in WaveLab öffnen und bearbeiten.
Ich bin nun der Sache nachgegangen und habe festgestellt, das alle Beatles CD's (die original EMI Versionen) am äußeren Rand einen Ring aufweisen. Die CD's sind z.T. 1987 erschienen. Nun habe ich meine eigenen CD's durchsucht und bin dabei auf mehrere Scheiben verschiedener Interpreten gestoßen, die genau so einen Ring besitzen. Als ich diese zu Testzwecken mit AG auslesen wollte, passierte genau das gleiche wie bei den Beatles CD's -mit den anderen Programmen wiederum lief alles „normal“.
Was mir noch auffiel ist, dass die ASPI-Fehler in AG verstärkt zum Ende hin, also ca. bei den letzten vier Titeln auftraten.
Kann es also sein, das dieser „Ring“auf einen, wenn auch veralteten, Kopierschutz hindeutet -wie gesagt, die CD's sind zum Ende der achtziger Jahre erschienen.
Extrem betroffen von ASPI-Fehlern und ungültigen Dateiformaten ist z.B. eine CD von Laurie Anderson „Strange Angles“ ebenfalls 1989 erschienen, falls das jemand mal nachvollziehen möchte.
Bei „normalen“ CD's ohne „Ring“ verhält sich AG völlig normal. Auch habe ich während des Auslesens der besagten Problem-CD's sämtliche Einstellungen in AG ausprobiert.
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Es kann auch sein, dass diese CDs einfach zu alt sind. Es gibt noch keine gesicherten Erkenntnisse, wie alt CDs werden koennen. Sicher ist nur, dass sie nicht ewig halten. Selbstgebrannte CDs vom letzten Jahrhundert lassen sich bei mir zumindest nicht einmal mit EAC fehlerfrei auslesen. Und ich rede von Markenrohlingen, die annaehernd vorbildlich gelagert wurden...
Zum Thema "Kopierschutz oder nicht?": Wenn es keinen Hinweis auf einen KS gibt, haette ich keinerlei Bedenken, diese CD zu rippen. Man kann ja nicht ernsthaft verlangen, dass jeder nOOb alle seine CDs erst mal gewissenhaft auf Kopierschutzmechanismen untersucht, bevor er sie rippt.
Die meines wissens erste CD, die mit Kopierschutz erschienen ist, war das Album "Razorblade Romance" von HIM. Da gab es einiges an Trubel, da diese CD auf vielen Playern nicht lief. Das Album erschien Anfang 2000, also lange nach Deinen Problem-CDs!
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Ich habe auch nicht ernsthaft an einen Ks gedacht, aber ganz ausschließen wollte ich es auch nicht.
Bin eben mal meine CD's durchgegangen und war erstaunt, was einem alles so auffällt. Alle CD's, die diesen „Ring“ am äußeren Rand aufweisen sind merkwürdigerweise aus den 70/80ern! Die jüngste ist von 92. Möglich, dass das damals nur produktionsbedingt beabsichtigt/notwendig war.
Ich weiß, dass es Ks in Form von Ringen gibt oder gab, aber mir ist nicht bekannt, ab oder bis wann diese eingesetzt wurden. Ich gehe mal davon aus, dass heutige Ks wesentlich subtiler arbeiten.
Wenn ich mich nicht 100%tig auf das Programm verlassen kann dann ist das, milde ausgedrückt blöd und ich muss auf andere ausweichen. Die Gefahr besteht ja, dass schon ungültige WAV Dateien erstellt werden, die Fehler in umgewandelte mp3's übertragen und man sucht dann völlig in der falschen Richtung nach der Ursache. Wobei AG wirklich mein Lieblingsprogramm ist.
Bleibt die Frage offen:
Weshalb kommt AG offenbar mit den älteren Scheiben, im Gegensatz zu anderen Programmen nicht klar? Reagiert es auf Grund der entnommenen Kopierschutz-Routinen möglicherweise schon zu empfindlich?
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Zu dem Streifen am Rand: Meine erste CD erwarb ich zwar erst 1994, aber diese hat auch einen Streifen am Rand und ist auch von EMI (Iron Maiden - Women in Uniform/Wrathchild) und ließ sich auch ohne Probleme auslesen. Hat ja auch nur gerade mal eine halbe Stunde Länge oder so.
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@ Tost78
Schließen wir mal einen Ks aus.
Weshalb die CD's denn nun mit Ringen versehen wurden, soll mir letzlich auch egal sein. Ich wäre auch nie auf das Problem mit den ungültigen Dateien gekommen, wenn ich die mit AG ausgelesenen Titel nicht mit „WaveLab“ hätte öffnen wollen und das Programm die Fehlermeldung rausgegeben hätte:
„Diese Audiodatei kann nicht geöffnet werden, da sie fehlerhafte Daten enthält. Wahrscheinlich ist das Programm verantwortlich, das die Datei erstellt hat. Aus Sicherheitsgründen öffnet WaveLab keine Dateien deren Format nicht korrekt ist.“
denn ich kann sie ja abspielen und auch in mp3 umwandeln, nur eben nicht in „WaveLab“ laden.
Auffällig nur, dass die selben CD's mit anderen Programmen ausgelesen, keine ungültigen Dateien produzieren und von „WaveLab“ einwandfrei angenommen werden?? Aber egal, muss ich mit leben.
Da zugleich auch übermäßige ASPI-Fehler auftraten, hätte ich dazu eine Frage: Ihr empfehlt „ASPI“ zu installieren. Habe die Datei heruntergeladen, aber als ich sie installieren wollte kam der Hinweis, das die auf meinem PC (WIN XP) vorhandene Datei neueren Datums wäre, und es wird empfohlen diese zu behalten. Sollte ich eure „ASPI“ trotzdem installieren. Für den Tipp ware ich dankbar.
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Nachtrag:
Ältere CD's aus Produktionserien mit Ringen an der Außenseite haben offenbar nichts unmittelbar mit dem beschriebenen Ausleseproblem zu tun, sondern waren mehr oder weniger nur zufällig die ersten Scheiben, bei denen ich es bemerkte.
Nachdem ich mir von einigen Leuten wahllos brandneue CD's, ohne Kopierschutz, verschiedener Interpreten geborgt und mit AG ausgelesen hatte, kam ich zu dem erschreckenden Ergebnis, dass von allen CD's immer einige (bei einer waren es sogar 8 von 14 Titeln) Dateien von AudioGrabber erstellt wurden, die von „WaveLab“ als ungültige Dateien benannt und nicht geöffnet wurden. Dabei spielt es offenbar keine Rolle, ob die Titel am Anfang oder Ende der CD liegen, wie ich erst vermutete.
Im Gegenzug wurden die selben CD's von anderen Programmen fehlerfrei ausgelesen und ließen sich problemlos mit WL öffnen und bearbeiten.
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