Das mit dem Maximalpegel hat schon eine gewisse technische Logik:
Normalerweise wird am Eingang bei voll aufgerissenem Eingangs das Eingangssignal einfach durchgeleitet bzw. der Eingangsverstärker mit Maximalleistung gefahren.
Zieht man den Eingangspegel runter, wird ein Widerstand reingesetzt. Und Widerstand = Rauschen.
Also muss technisch das Eingangssignal bei maximalem Eingangspegel am saubersten sein.
Deshalb habe ich auch schon einige Profi- und Halbprofi-Karten (hauptsächlich Mehrspur) gesehen, die überhaupt keine Pegeleinstellung für den Eingang hatten, da bei der Bedienung eh ein anständiger Aufnahmemixer vorne dran hängen sollte, und da die ganze Einstellerei normalerweise technisch sauberer gelöst werden kann.
hamlets_vater
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probleme mit der line-in einstellung -
Hilfe! Soll ich meine neue Soundkarte umtauschen?Ein allgemeiner Kommentar zum "Aussteuerung zu niedrig" - Problem:
"Amateur-" Equipment arbeitet mit ca. 0,8 V Ein/Ausgangsspannung.
"Profi-" Equipment arbeitet mit ca. 1,2 V Ein/Ausgangsspannung.
(Schlagt mich nicht, die Zahlen sind aus dem Kopf, und die Impedanzen lasse ich mal in Ruhe)Aus meiner Erfahrung als privater Katastrophen-Support gibt es da zu sagen:
Manchmal laufen "bessere" Karten nur an der stärkeren Spannung, d.h. sie untersteuern gnadenlos, wenn man sie an Heimgeräte hängt.
Manchmal scheint es da irgendwo Anpassungsschalter zu geben (Eine brave Karte schafft das eben über den Mixer).
Manchmal ordnen sich bizarrerweise Karten bei unterschiedlichen Treibern in unterschiedliche Klassen ein. Dokumentiert ist das natürlich nie.
Wenn man anständige Gerätedokumentationen hat, kann man Ein- und Ausgangsspannungen nachlesen.Und noch ein Problemchen mit zu niedrigem Pegel, das es öfter gibt, als man denkt: Wenn man Geräte mit den guten alten 5-poligen DIN-Buchsen an eine Soundkarte hängt, kommt (bedingt durch unpassende Ein- und Ausgangsimpedanzen) oft auch ein ziemlich schwaches Signal an.
Schuss in den Nebel, vielleicht hilfts.