Variable Bitraten haben den Vorteil, daß jeder Teil eines Liedes mit der Bitrate encodiert wird, die benötigt wird, um keinen hörbaren Unterschied bzw. Verslust zum Original zu erhalten. Man erhält also die kleinstmögliche Datei bei höchstmöglicher Qualität.
Bei konstanten Bitraten kann es passieren, daß die Dateien entweder unnötig groß werden, oder daß die gewählt Bitrate bei einzelnen Stellen nicht genügt, um hörbare Verluste zu vermeiden.
Bewusst nimmt man diese Verluste oft nur wahr, wenn man weiß worauf man achten muß. Im direkten Vergleich mit dem Original werden sie dann jedoch schnell deutlich.
Im Prinzip spricht also nichts dagegen, grundsätzlich mit konstanter Bitrate zu rippen.
Genaugenommen hat die Variante mit dem Media Player sogar einen großen Haken: zu den unweigerlichen Verlusten aus dem Rippen und Encodieren kommen noch die Verluste des erneuten Encodierens (=Transcodieren) hinzu. Ein mp3 mit 192kbit/s, das aus einem mp3 mit variabler Bitrate erstellt wurde, ist also zwangsläufig schlechter als eines das direkt vom Original erstellt wurde.
Bedenke auch: in ein paar Jahren hast Du vermutlich erstens einen anderen Player und zweitens höhere Ansprüche an die Qualität.