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Audiograbber Forum

  1. Übersicht
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  4. frage: manchmal entstehen mp3-files mit 0 KB, was mache ich falsch?

frage: manchmal entstehen mp3-files mit 0 KB, was mache ich falsch?

Geplant Angeheftet Gesperrt Verschoben Bedienung/Allgemein
12 Beiträge 3 Kommentatoren 5.1k Aufrufe
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  • F
    F
    fhb
    schrieb am zuletzt editiert von
    #1

    Hallo,

    ich verwende audiograbber, und es funktioniert sehr gut.

    ABER: Ab und zu werden nicht alle songs einer CD korrekt in mp3s übersetzt. (Aller 5 CDs ein oder zwei fildes.) Sie erscheinen zwar korrekt in der anzeige als z.B. lied.mp3,
    aber wenn man sich die grösse des files anschaut, beträgt sie 0 KByte, und es ist auch nichts da. Die anderen songs derselben CD werden völlig korrekt übertragen.

    Ich verwende die Option wav -> mp3, anschliessend wav löschen. Soweit ich es sehe, werden die wav-files korrekt gebildet. Ich nehme an, der Fehler entsteht beim mp3-komprimieren. Aber eben nur sporadisch.

    Was mache ich falsch?

    1 Antwort Letzte Antwort
    0
    • F
      F
      fhb
      schrieb am zuletzt editiert von
      #2

      Nachtrag: Wenn ich die files dann nochmal grabbe ist immer alles in ordnung. ist also nicht so schlimm - man muss eben nur aufpassen. aber weiss jemend, woran das liegt?

      1 Antwort Letzte Antwort
      0
      • S
        S
        start78
        schrieb am zuletzt editiert von
        #3

        Welches Betriebssystem? Bitte Screenshots der Allgemeinen Optionen und vor allem der mp3-Optionen nachliefern! Anleitung für Screenshots im Off-Topic-Bereich des Forums beachten.

        1 Antwort Letzte Antwort
        0
        • F
          F
          fhb
          schrieb am zuletzt editiert von
          #4

          Erst mal Vielen Dank für die vorläufige Antwort.
          Das Betriebssystem ist Windows 7.

          Ich habe zwei sreenshots angehängt. Wenn mehr benötigt wird, bitte mitteilen.

            Nochmal Danke.

          1 Antwort Letzte Antwort
          0
          • G
            G
            guru
            schrieb am zuletzt editiert von
            #5

            Wartest Du auch genügend lange, bis das Konvertieren abgeschlossen ist?

            Nimm doch mal das Häkchen bei "Erst alle Tracks grabben, dann komprimieren" raus und probier es nochmals.

            1 Antwort Letzte Antwort
            0
            • F
              F
              fhb
              schrieb am zuletzt editiert von
              #6

              Danke für die Antwort.

              Ich lasse genug Zeit. Es betrifft auch i.a. nicht das letzte Stück auf der CD,
              sondern irgendwelche Stücke aus der Mitte.

              Das mit dem "gleich komprimieren" werde ich ausprobieren.

                    Danke

                        fhb

              1 Antwort Letzte Antwort
              0
              • F
                F
                fhb
                schrieb am zuletzt editiert von
                #7

                Ich habe den Rat von Guru befolgt und die Option
                "erst alles grabben, dann komprimieren" herausgenommen.
                Es wird also jetzt jedes Stück nach dem Grabben sofort in mp3 umgewandelt.

                Seitdem habe ich ca 30 CDs ge"grabbt", und das Problem ist nicht mehr aufgetreten. Ich nehme daher an, dass damit das
                Problem behoben ist.

                  Vielen Dank an Guru.

                        fhb

                1 Antwort Letzte Antwort
                0
                • G
                  G
                  guru
                  schrieb am zuletzt editiert von
                  #8

                  Es freut mich natürlich sehr, dass Dir mein Rat geholfen hat, auch wenn damit nicht klar ist, woher das Problem kommt. Aber bei PCs ist ja erfahrungsgemäss nicht immer alles erklärbar.

                  Wenn Du jetzt noch die zwei folgenden Tipps von Audiograbber in vier Schritten befolgen würdest, dann wäre alles sozusagen perfekt:

                  1. Stelle in den MP3-Optionen die Bitrate von VBR 0 auf VBR 2 (siehe dazu auch Empfohlene Encoder und Einstellungen).

                  MP3 ist ein verlustbehaftetes Format, das heisst, beim Kodieren der Aufnahmen gibt es systembedingt immer Verluste, auch bei der höchsten Qualität. Umfangreiche Versuche haben gezeigt, dass es keine hörbaren Unterschiede zwischen VBR 0 und VBR 2 gibt, jedoch sind die mit VBR 2 kodierten Dateien wesentlich kleiner. Willst Du wirklich originalidentische Qualität, so würde ich Dir ein verlustfreies Format empfehlen.

                  Bedenke aber, dass selbst das unkomprimierte Wave-Format nicht verlustfrei ist. Die Verluste kommen aber nicht durch das Komprimieren zustande sondern durch das Digitalisieren der analogen Tonquellen.

                  1. Stelle in den Optionen die Kopiermethode von "Buffered Burst Copy" auf "Dynamic synch width", da bei dieser Methode die beste Auslesequalität erzielt wird.

                  Wegen Problemen (d.h. Kratzer und Aussetzer) mit dieser Standardeinstellung von Audiograbber habe ich vor Jahren auf CDex gewechselt und bin bis heute dabei geblieben. Hätte ich den Tipp schon damals gewusst, wäre ich möglicherweise bei Audiograbber geblieben. Heute verwende ich den Audiograbber ausschliesslich für Line-In Aufnahmen. Diesbezüglich gibt es bis heute nichts Vergleichbares.

                  Nach meiner Meinung kann eine falsche Einstellung bei der Kopiermethode gegebenenfalls wesentlich mehr Schaden anrichten, als eine von VBR 0 auf VBR 2 verringerte Qualitätsstufe der Bitrate.

                  1 Antwort Letzte Antwort
                  0
                  • F
                    F
                    fhb
                    schrieb am zuletzt editiert von
                    #9

                    @Guru:  Ich habe noch keine Erfahrung mit der Digitalisierung von Musik (genauer wohl Umwandlung, die CDs sind ja schon digitalisiert). Deshalb nehme ich die Hinweise sehr gerne an.

                    Ich habe beide Tips befolgt. Den ersten erst nach etwas Zögern - man denkt ja erstmal "mehr ist mehr". Ich habe dann eine CD genommen, die ich sehr gut kenne, und auf der (nach meiner Meinung) ein recht breites Klangspektrum vorliegt (Wagner: Ring, Querschnitt, Karajan). Diese habe ich nach beiden Methoden gegrabbt.  Dann habe ich versucht, Unterschiede zu finden. Manchmal habe ich geglaubt, etwas zu hören, aber bei Blindversuchen hat sich das nicht bestätigt. (Übrigens auch nicht beim Vergleich mit dem Original.) Das besagt aber nicht viel, da meine Ohren eh nicht mehr die besten sind.

                    Infolgedessen werde ich den Ratschlag beherzigen, die
                    VBR-2-Einstellung nehmen, und den gesparten Platz für ein paar wav-Dateien der wirklich wichtigen Platten nutzen.

                    Wenn ich damit durch bin (das wird aber dauern), dann werde ich mich meinen alten LPs zuwenden und mal sehen, wie man die mit dem line-in Verfahren noch retten kann.

                    Dann stehe ich in diesem Forum sicher wieder auf der Matte.

                      Bis dahin:

                        Vielen Dank!  Die Ratschläge waren äußerst hilfreich.

                    (Übrigens ist das ursprüngliche Problem inzwischen nicht    mehr aufgetreten.)

                                            fhb

                    1 Antwort Letzte Antwort
                    0
                    • S
                      S
                      start78
                      schrieb am zuletzt editiert von
                      #10

                      Wenn wir an diesem Punkt angelangt sind, solltest Du Dir folgendes überlegen: Willst Du Deine Platten in Originalqualität archivieren?

                      Für diesen Zweck ist z.B. das Format "FLAC" bestens geeignet. Es komprimiert wav-Dateien auf ca. 60% ihrer Größe, ohne den geringsten Verlust (vergleichbar mit einer ZIP-Datei, nur eben auf Musik spezialisiert). Das Ausgangsmaterial lässt sich dann jederzeit Bit-Genau wiederherstellen.

                      Dazu gehört dann allerdings auch ein CD-Ripper, der beim Auslesen höchste Qualität garantiert. Mangels Fehlerkorrektur kann der Audiograbber das leider nicht. Hier ist ExactAudioCopy (kurz: EAC) die Referenz.

                      Ich persönlich rippe mit EAC gleichzeitig zu FLAC und mp3. Das bedeutet einiges an Konfigurationsarbeit, bei ca. 500 CDs fällt die Vorarbeit allerdings nicht ins Gewicht. Und ich habe ein qualitativ perfektes Archiv plus platzsparende mp3s für den mobilen Gebrauch.

                      Bei meinen geschätzt 450 CDs habe ich ca. 50GB mp3s (LAME -V4) und knapp 300GB FLACs.

                      1 Antwort Letzte Antwort
                      0
                      • F
                        F
                        fhb
                        schrieb am zuletzt editiert von
                        #11

                        @start78: Danke für die Hinweise. Im Moment bin ich mit Audiograbber sehr zufrieden. Mit den obigen Ratschlägen funktioniert im Moment alles einwandfrei. Ich werde über diese "FLAC"-Möglichkeit nachdenken. Ich will aber auch keine Wissenschaft daraus machen - das Grabben meiner Musik kostet mich schon jetzt mehr Zeit, als ich gedacht hatte.

                        (Ich habe eine externe Festplatte mit 1 TerraByte geschenkt bekommen, und will auf dieser jetzt meine Musik sichern. Dies sind ca 1000 CDs und etliche alte LPs. Alles quer Beet, Klassik, Jazz, Rock. Ich bin jetzt erst beim Buchstaben "D" obwohl ich schon vor dem Jahreswechsel angefangen habe.)

                        Es wird vielleicht auf ein Platzproblem hinauslaufen. Von den mir sehr wichtigen Stücken mache ich jetzt schon wav-Kopien, ich denke das ist nah genug an der Originalqualität. Wenn der Platz nicht ausreicht, dann  schaue ich mir diese "Zipp-Methode" via FLAC genauer an.

                        Das nächste Problem wird aber erstmal darin bestehen, die LPs umzuwandeln. Da lese ich aber erstmal die ganzen Anleitungen.

                        Noch eine kleine Anmerkung: So ca Mitte der 80er Jahre hatte ich meine Musik noch auf Tonband. Dann kam die Kassettenzeit. Ein großes Problem damals war die Rauschunterdrückung. Es gab ein System, Dolby B, und viele andere, teilweise viel bessere Rauschunterdrückungssysteme. Einige waren z.B. schon in der Anlage integriert, die ich damals (nach der Wende) gekauft hatte.

                        Zehn Jahre später konnte ich alles wegwerfen, was mit den super-ausgeklügelten anderen Systemen aufgenommen war. Denn für die gab dann keine weitere technische Unterstützung mehr - ausser auf meiner alten Anlage konnte ich die so ausgefuchst aufgenommenen Aufnahmen  nirgendwo mehr abspielen. Die Ausnahme: Dolby B. Das geht auch heute noch praktisch überall, und zur Not dreht man ein bisschen an den Höhen. Das ist also übriggeblieben - obwohl es sicher nicht das beste System war.

                        Das mp3-Format scheint mir heute so weit etabliert, dass es auch noch in 20-30 Jahren überall abspielbar sein wird. (Und das ist mir wichtig bei dem ganzen "Gegrabbe", deshalb mache ich das.) Ich nehme an, dass das auch für das wav-Format gilt. Aber wird das auch für die FLAC-komprimierten Dateien gelten? Ich kann das nicht richtig einschätzen, da fehlen mir die Hintergrundinformationen.

                        Deswegen werde ich noch etwas abwarten.

                        Aber vor Allem: Vielen Dank für den Beitrag. Ich lerne sehr gerne dazu. Ich hatte vorher noch nichts von dieser Methode gehört.

                          Danke 

                              fhb

                        1 Antwort Letzte Antwort
                        0
                        • S
                          S
                          start78
                          schrieb am zuletzt editiert von
                          #12

                          wav ist nicht nur nahe am Original, es ist quasi das Original. Zumindest wenn das Auslesen der CD fehlerfrei funktioniert hat. Und eben das kann der Audiograbber leider nicht zu 100% garantieren. EAC schon.

                          Allerdings mach ein wav-Archiv keinen Sinn, da das Format keine Titelinfos unterstützt. FLAC schon.

                          Und wenn man mal auf ein anderes verlustfreies Format umsteigen will, kann das der PC über Nacht selbständig konvertieren.

                          1 Antwort Letzte Antwort
                          0

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