Audiograbber und Musik-CD-Kopierschutz
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Die aktuelle Ausgabe der Computerbild (4/2003) enthält einen ausführlichen Bericht zum Thema Kopierschutz bei Audio-CDs. Es wurden die 10 beliebtesten Rip/Kopierprogramme auf ihre Fähigkeit getestet, mit den aktuellen Kopierschutzverfahren klarzukommen. Getestet wurde mit zwei CD-Brennern (Sony CRX 175A1, TDK Cyclone 40/1248) sowie mit einem DVD-Brenner (Pioneer DVR-A05).
**In diesem Test schnitt der Audiograbber insgesamt am besten ab! **Ihm gelang als einzigem Programm, Grönemeyers "Mensch" auf allen drei Laufwerken zu rippen!
Audiograbber konnte die folgenden Verfahren knacken:
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Cactus Data Shield 200 (Right Said Fred- Fredhead, auf allen drei LW)
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Cactus Data Shield 200 Neu (Herbert Grönemeyer- Mensch, auf allen drei LW)
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Copy-X (Gregorian- Masters of Chant Chapter II, auf allen drei LW)
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Doc.Loc (Helium Vola- Helium Vola, auf dem Pioneer DVR-A05)
In der nächsten Computerbild (5/2003) wird es einen noch umfangreicheren Test zu diesem Thema geben, in dem Audiograbber wohl eine bedeutende Rolle spielen wird. Wir dürfen gespannt sein...

Wie sind Eure Erfahrungen mit den neuen Kopierschutz-Routinen? Wer bereits Erfahrung damit gesammelt hat, bitte hier posten!
Anhang: Kurze Beschreibung der verschiedenen AudioCD-Kopierschutzmechanismen aus dem Computerbild-Artikel
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Hallo AG-Anwender,
habe mit AG 1.82 "Kneipenhits die Kölsche Vol.4" und "Bravo 39" ohne Probleme grabben können. Habe ein AOPEN CDRW 16x10x32. Bei meinem AOpen CD-ROM 52x MTRP bricht er mit ASPI-Fehlermeldung ab (nur bei Bravo39).Gruß an alle Remo aus Kölle
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Hallo.
Ich habe ein paar Ideen/Vorschläge, um Informationen über AG vs. Kopierschutz zu sammeln, was meiner Meinung nach für alle Beteiligten nützlich sein kann.
Immer mehr neu erscheinende CDs sind mit Kopierschutz versehen und die Kopierschutzmechanismen werden weiterentwickelt. Einige Labels sind bereits dazu übergegangen, nur noch kopiergeschützte CDs herauszubringen. Vor diesem Hintergrund ist es im Interesse der User, auch weiterhin die Möglichkeit zum Herstellen von Sicherungskopien/Arbeitsversionen (-> Rauher Auto-CD-Radio-Einsatz)/zum Füttern mobiler mp3-Player zu haben. Auch Hersteller von Software wie AG möchten natürlich durch Verbesserungen/Anpassung verhindern, dass die eigenen Produkte nutzlos werden.
Es wäre also meiner Meinung nach von Vorteil, hier detailierte Daten zu sammeln, und zwar über
- CDs mit Kopierschutz
- CD-Laufwerke/Firmware/Treiber/sonst. Hardware
- Software
und natürlich deren Verhalten in Kombination.
Ein wichtiges "Detail" zu diesem Thema, über das sich Manche nicht klar sein dürften, möchte ich hier noch einschieben:
Wie bestimmt jeder schon feststellen musste, lassen sich CDs bei einem bestimmten Grad von Verkratzung nicht mehr ohne Fehler abspielen. Damit aber nicht schon beim kleinsten Staubkorn hörbare Fehler entstehen, enthalten CDs redundante Informationen zur Fehlererkennung und ggf. -korrektur, bekannt als C1 und C2 Fehlererkennung. Eine CD enthält in Wirklichkeit über 2 GB Daten.
Bei manchen Arten von Kopierschutz werden nun bei der CD-Herstellung absichtlich Fehler in diese Fehlererkennung eingebaut was die Unterschiede in der Fehlerkorrektur von CD-Playern und Computer-Laufwerken ausnutzen soll. Das führt zum einen dazu, das Kratzer/Dreck viel früher hörbar werden, als bei "echten" Audio CDs.
Der springende Punkt für das Grabben ist jedoch, dass selbst bei nagelneuen CDs die Fehlerkorrektur des Laufwerks/der Software stellenweise die Daten verändert, was je nach benutzter Software/Laufwerk/Firmware zu unterschiedlichen, teils hörbaren Ergebnissen führt. (Ich habe beispielsweise Grönemeyer - Mensch (Cactus Data Shield 200; defekte TOC + C2-Fehler) mit 3 Laufwerken gerippt, 2 davon produzierten rhythmische Klicks wie bei einer verkratzten Schallplatte.) Das bedeutet: Selbst wenn die Software mit der CD klarzukommen scheint, kann es sein, das Ergebnis hat Fehler, die man womöglich beim schnellen "Durchhören" am PC nicht bemerkt, sondern erst wenn es zu spät ist.So, genug der Theorie - zur Praxis:
zu 1. Wenn keine relevanten Informationen auf dem CD-Cover zu finden sind, lässt sich der Name des Kopierschutzes (und Details) mit folgender Software herausfinden: ClonyXXL und Scout Easyscan.
zu 2. Erklärt sich wohl selbst
zu 3. Erfahrungen/Vergleiche Kopiergeschützte CD + verschiedene Software (+ -einstellungen) wären hilfreich.
Zum "Aufstöbern" von durch C2-Manipulation und Ähnliches verursachten Fehlern eignet sich gut das Grabben mit mehreren Unterschiedlichen Laufwerken (ggf. mit unterschiedlichen Programmen) und die Subtraktion der Ergebnisse mit einem wav-Editor (z. B. in Nero eingebaut).
Kommentare sind herzlich willkommen.
Sollte das hier nicht der richtige Ort für eine Sammlung von derartigen Daten sein, aber Interesse daran bestehen, ließe sich sicherlich eine andere Lösung finden.
Gruß tigre
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Remo, vielen Dank für dein Feedback! Wie tigre richtigerweise geschrieben hat, wärs aber echt gut, wenn Ihr neben dem verwendeten Laufwerk auch angeben könntet, was für ein Kopierschutz auf der CD verwendet wurde!
Wenn das auf der CD nicht draufsteht, könnt ihr das einfach rausbekommen, indem Ihr ClonyXXL benutzt! Das Programm ist kostenlos und kann hier heruntergeladen werden. Einfach starten und auf "CD Scannen" klicken, dann wird automatisch der Kopierschutz ermittelt!
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nena feat nena
kein problem
allerdings hatte ich noch nie ein Kopierproblem mit meinem Yamaha F1Hab mir aber jetzt eure Audiograbber version GEKAUFT
weil sie einfach flexibel und gut ist. Gratulation(ps:
sogar Mediaplayer 9 hat Nena feat Nena ohne murren gerippt) -
Hallo AG-Freunde,
hatte heute meine erste CD die ich nicht einlesen konnte.
Von der Gruppe Brings Titel puddelrüh
ClonyXXL meldet:
Kopierschutz: Key2Audio
CD Typ: EXTRA
Totenschädel: 7
TOC: illegal
Beide Laufwerke von mir versagten. Hat BMG (Plattenfirma) wohl doch ein paar fähige Leute, oder einen wirksamen Kopierschutz gekauft. Allerdings frage ich mich, da ja Brings und auch BMG Millionäre sind, wieviel Geld man zum glücklich sein braucht. Gehört zwar nicht hierhin, wollt´s trotzdem loswerden.
Gut das es die Line in Funktion gibt!!!
Wäre schön zu erfahren, ob andere Laufwerke damit klarkommen.Gruß aus Kölle sendet Remo
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@remo: Danke für den vorbildlich detaillierten Report.

Soweit ich weiß hat Key2Audio mehrere Sessions (+ defekten TOC). Die 1. Session (= innerer, breiter Ring auf der CD) ist im Audio, die 2. (3. ...) im Daten-Modus beschrieben, wobei die Daten-Sessions (äußere(r), schmale(r) Ring(e)) teils unleserliche Daten enthalten, die Computer-CD-Laufwerke "verwirren" sollen. Was helfen könnte, die Audio-Daten trotzem digital zu extrahieren (also mit AG) ist der Marker- oder Isolierband-Trick. Dabei ein paar kleine "Fitzel" Isolierband an gegenüberliegenden Stellen so auf die CD kleben, dass die Äußeren Ringe davon bedeckt werden.
Falls in Dir ein Perfektionist schlummert und Du die CD lieber digital gegrabbt haben willst kannst Du es ja mal so versuchen. Das Ergebnis wäre interessant.Gruß tigre
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Sodele, er will die Ozzy Osbourne, Live at Budokan nicht grabben. Behauptet, ASPI Fehler, er versuchts dann nochmal, dann gehts nicht, dann nimmt er die nächste Spur etc.
Ist ein Toshiba Combolaufwerk, XP Pro, und er sagt auch eindeutig: Will not play on PC/Mac.
Jürgen S.
PS: ClonyXXL habe ich bisher noch nicht heruntergeladen und im Infofenster ist ein ASPI 32 irgendwas eingetragen.... Mag Jackie Ozzy nicht?
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Für die, die das Glück haben, ein Laufwerk von Plextor zu haben, gibt es noch einen ultimativen Tipp:
Unter www.plextor.be können für alle Plextor die sogenannten Plextools heruntergeladen werden. Diese bieten ab der Version 1.19 eine Option, dass das Laufwerk nur noch die 1. Session einer CD liest und alle weiteren ignoriert ("Enable Singe Session")!
AudioCD-Kopierschutze basieren bekanntlich darauf, dass "normale" CD-Player und CD-Rom-Laufwerke eine CD unterschiedlich lesen. Der CD-Player liest nur das, was auf der ersten Session der CD ist, während das Laufwerk alle Sessions versucht zu lesen. Der Kopierschutz besteht meistens daraus, dass eine Audio-CD eine oder mehrere defekte Sessions angehängt bekommt. Diese werden aber von den Laufwerke gelesen und verursachen dann die Probleme, die meisten CD-Player dagegen ignorieren sie.
Mit den neuen Plextools kann man nun das Laufwerk dazu bringen, sich so zu verhalten, wie ein normaler Player, indem alle Sessions bis auf die erste einfach komplett ignoriert werden. Damit sollte es möglich sein, ALLE bisher bekannten Kopierschutze zu knacken!
Die Plextools funktionieren natürlich nur mit Plextor-Laufwerken und dann, wenn eine alte Version der Plextools gefunden wurde (ist auf der Treiber-CD mit drauf). Ausserdem erfordert die Sessions-Option die neueste Laufwerks-Firmware (gibts auch auf der Website).
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Für die, die das Glück haben, ein Laufwerk von Plextor zu haben, gibt es noch einen ultimativen Tipp:
Unter www.plextor.be können für alle Plextor die sogenannten Plextools heruntergeladen werden.
;D Sehe ich hier etwa Werbung für ein "Konkurrenzprodukt"?

Um noch eins draufzusetzen: Plextools bietet die bestmögliche Fehlererkennung/Fehlerkorrektur für Plextor-Laufwerke - und die Offsets sind auch automatisch richtig eingestellt.

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Hübsch!
Dann darf die CD einfach keine Kratzer haben und gut is!
bins mir die aktuelle Version auch grad am saugen...EDIT: Tigre, hab dein Post voll übersehen... In diesem Falle hat es doch ne Fehlerkorrektur, die funktioniert. Die beste?
He, dass muss ich gleich mit nem schwierigen Fall ausprobieren.
--> Hatte ned mehr die aktuelle Version der Tools ::)Plextor ist einfach genial! Da lassen sich noch richtig alte Laufwerke updaten und die werden erst noch zu Verfügung weiterentwickelt.
Ha, da machen die Plextools bald Audiograbber konkurrenz! ;DGruss
Weingeist -
Ich glaube, das könnte noch dauern, bis die alle Features von Audiograbber haben und so schön zu bedienen sind- auch wenn Plextor ne echt fleissige Firma ist ;D
Mir gings dabei ja primär um die Option mit den Sessions- wenn die einmal aktiviert ist, könnt ihr die CD doch genauso gut mit Audiograbber rippen und encoden!
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Da muss ich dir zustimmen!
Die ErrorCorrection bin ich soeben am ausprobieren!
Plextor ist und bleibt für mich eine der besten, wenn nicht die beste Firma für CD-Laufwerke. Da ist mir der Aufpreis zu ähnlichen Produkten schon wieder egal. HAt sich hiermit gelohnt, ohne dieses Feature müsste ja immer nen neuer Brenner her.
EDIT: Sogar alte Versionen von Audiograbber fressen damit die kopiergeschützen CD's. Scheint wirklich zu funktionieren. Ist ja richtig langweilig, wenn nicht ma der TOC manuell ausgelesen werden muss.
--> Roxette und Nena ohne TOC-Korrektur! Kopierschutz Ade!

-->Weiterer Pluspunkt: Sie werden wieder von der FreeDB erkannt! Vorher hatte ich das nicht!
Dickes Lob an die Leute!

--> Warum eigentlich ned gleich so?Gruss
Weingeist - Der richtig gespannt auf das Resultat istEDIT2:
ErrorCorrection-Feedback:
Bei meiner TestCD würde ich das Statement Sensationell abgeben! Erste Prüfung erfolgreich bestanden, ein einziger Knackser auf die schnelle hörbar.
Der zweite Track ist gerade am laufen, dort habe ich allerdings wenig Hoffnung. Ist schon auf 75'000 Errors... Tendenz steigend. ;DSchade! Den zweiten Track mit 189'000 Fehlern hat er ned so schön korrigiert. Wobei der Track aber besser korrigiert ist, als die letzte Version, die ich mit dem momentan führenden Error-Correction-Grabber gemacht habe.
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