Kauft keine kopiergeschützten CD's
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Zur Frage, wie ich mein Aufnahme-Verfahren gemeint habe (war mißverständlich, mein Fehler): Ich nehme nicht wirklich mit Tape auf, sondern bringe es in Rec-Bereitschaft, damit ich das (wie zurecht bemerkt:analog) empfangene Signal auf dem PC aufnehmen kann.
Die fragliche CD ist mit Cactus 200 versaut und von mir erfolgreich mit CloneCD kopiert worden, allerdings mit Knacksern (obwohl ich die Option "fehlerhafte Sektoren schnell überspringen"deaktiviert hatte). Diese Kopie läßt sich nicht (wie das Original auch nicht als line in-Aufnahme) in MP3-Dateien verwandeln, die man sich anhören kann (klingt wie eine völlig übersteuerte Tape-Aufnahme).
Also habe ich beschlossen, den Umweg über die analoge Wandlung zu gehen, was zu einem absolut zufriedenstellenden Ergebnis geführt hat, das sogar eine erneute Wandlung zu MP3-Dateien in guter Klangqualität ermöglicht. Ich habe es tagelang ausprobiert, und es war die beste Methode.
Ich habe bei Glitterhouse ein Forum zu diesem Thema gegründet, und komme mir jetzt ein wenig schizophren vor: Dort mußte ich mich (allerdings nur gegenüber einzelnen) gegen den Vorwurf verteidigen, ich sei ein technikbesessener Kleinkrimineller, der nur ums Verrecken Raubkopieen erstellen will (ich will nur in vernünftiger Qualität alles, was ich an CDs kaufe, auch auf meinem MP3-Player anhören können). Hier komme ich mir vor, wie der rüstige Rentner, der vom guten alten Schellack schwafelt und die technische Revolution verpasst hat. Ich höre und sammle seit fast 30 Jahren bewußt Musik. 1975 habe ich mir meinen ersten Tonträger, die "Beatles Greatest" gekauft, die ich heute noch, mit geringen Qualitätsverlusten, abspielen kann, während sich die ersten von mir gekauften CD´s bereits in Auflösung befinden und nur noch rauschen und knacksen, sofern sie der Player (der dritte in meiner Sammlung, mein Plattenspieler ist noch der erste) überhaupt noch erkennt. Ich habe hunderte von Bands live gehört, vor kleiner Kulisse, in kleinen Clubs, wie sie langsam wieder entstehen. Geht mal dahin. Hört euch aus der Nähe an , wie echte Instrumente klingen und welche Nuancen und Temperaturen Klänge haben können. Vielleicht beeindrucken euch dann die Rechenschieber-Fetischisten nicht mehr so, die tatsächlich glauben, etwas Subjektives wie ein Höreindruck könnte mathematisch genau berechnet werden. Ich verlasse mich mehr auf meine Ohren, als auf Erbsenzählerei, denn sie sind geschult. Ich habe, nur als Beispiel, Nirvana, lange bevor sie Geschichte wurden, in einem kleinen Club gehört, und keine noch so aufwendig digital bearbeitete (also verfremdete)CD könnte je wiedergeben, was ich da hörte. Die Muddy Banks of the whiska auf Vinyl zu hören, ist Pflicht! Ich weiß auch nicht, welche Tapes rauschen, meines jedenfalls nicht (oder kaum). Wenn Tapes rauschen, dann an Stellen, an denen nichts zu hören ist. Ich habe ein Technics-Deck, das mit DolbyC und HX-Pro ausgestattet ist und in vielen Fällen authentischere Aufnahmen erzeugt, als sie digitale Kopierverfahren hergeben. Wohlgemerkt: Der CD als neuem Tonträger habe ich mich nie verschlossen, sie hat unerreichte Vorteile beim Handling. Sie ist aber, was Klangvolumen, Transparenz, Differenziertheit und Echtheit angeht, den herkömmlichen Tonträgern keinesfalls so haushoch überlegen, wie man seit ihrer Einführung behauptet (und zwar ausschließlich als Argument für ihre Durchsetzbarkeit am Markt, schließlich wurde sie, bei wesentlich geringeren Produktionskosten, zu einem drastisch höheren Preis verkauft). Ich weiß, daß ich mit diesen Argumenten hier nicht weit komme (so wie es mir anderswo mit anderen Argumenten zu diesem Thema geht), aber sooo abwegig ist das alles nicht. Wenn ihr mal einen Abstecher zu Glitterhouse macht, werdet ihr schnell feststellen, wo es noch LPs gibt und wer sie kauft, vor allem aber, warum (viele Musiker bestehen darauf, daß ihre Veröffentlichungen außer auf CD auch als Vinylausgabe erscheinen, sie wissen, warum, und sie wissen für wen).
Ich habe mir dort neben der grausigen CD eine Single (Vinyl) der gleichen Gruppe gekauft, die ließ sich nicht nur ohne Probleme und in hervorragender Qualität als MP3-Datei auf meine Jukebox laden (wie ihr seht, ich bin technisch auf dem laufenden), sie klingt auch deutlich besser (wärmer, ausdifferenzierter, authentischer) als die CD. Vielleicht kann ich ja besser hören, als rechnen.
Vielleicht habe ich daher auch mehr Musiker in meinem Freundeskreis, als Mathematiker; aber warum sollte ich auch numerischen Größen mehr trauen, als meinen eigenen Sinnen.
Wer kommt schon auf die Idee, auszurechnen, wie eine Erdbeere schmecken muß? -
Ich habe bei Glitterhouse ein Forum zu diesem Thema gegründet, und komme mir jetzt ein wenig schizophren vor: Dort mußte ich mich (allerdings nur gegenüber einzelnen) gegen den Vorwurf verteidigen, ich sei ein technikbesessener Kleinkrimineller, der nur ums Verrecken Raubkopieen erstellen will
Du hättest vielleicht in einem Händler-Forum das Wort "runterladen" nicht so oft erwähnen sollen ;DHier komme ich mir vor, wie der rüstige Rentner, der vom guten alten Schellack schwafelt und die technische Revolution verpasst hat.
;D Sorry, aber Deine Vinyl-Theorie klang danachIch weiß, daß ich mit diesen Argumenten hier nicht weit komme (so wie es mir anderswo mit anderen Argumenten zu diesem Thema geht), aber sooo abwegig ist das alles nicht.
Hhm .. falsch geraten. Du bist nicht der Einzigste, dem die CD zu steril ist und der die LP als "wärmer" oder "voller" empfindet. Die Diskussion ist endlos.Wenn ihr mal einen Abstecher zu Glitterhouse macht, werdet ihr schnell feststellen, wo es noch LP`s gibt und wer sie kauft, vor allem aber, warum (viele Musiker bestehen darauf, daß ihre Veröffentlichungen außer auf CD auch als Vinylausgabe erscheinen, sie wissen, warum, und sie wissen für wen).
Wen es interssiert, hier findet Ihr die Homepage und someone's Kopierschutz-Thread im dortigen Forum (der ist ja ewig lang :P)Was ich aber jetzt noch nicht kapiert habe ist, worauf Du eigentlich hinaus willst? Gibt es irgendwas wo wir Dir helfen können oder geht es Dir darum, die Leute zum kaufen von LP's zu animieren? Oder was ganz anderes?
Spunky
PS. Auch im Glitterhouse-Forum sprichst Du davon, dass eine via LineIn aufgenommene CD total übersteuert klingt und nur Deine Spezialmethode bringt das Ergebnis. Dann machst Du was falsch. Vielleicht liest Du Dir mal das LineIn-Dokument durch.
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Nachtrag: Näheres zum Kopierschutz-Betrug findet ihr unter anderem bei au-ja!und ZD-Net ("CD-Schutz verringert Klangqualität") und im Fachmagazin "Audio", das den Nachweis erbracht hat, daß kopiergeschützte CD´s eine geringere Qualität aufweisen und in diesem Zusammenhang von einem Skandal spricht.
Alle Quellen verweisen darauf, daß kopiergeschützte "CDs" keine sind, da sie nicht dem Redbook-Standard entsprechen. Phillipps als Lizenzgeber hatte daher bereits eine Klage erwogen, wird aber aufgrund der nur noch kurzen Laufzeit der Lizenzen davon absehen. In England sind kopiergeschützte "CDs"bereits restlos vom Markt genommen worden, da sie sich nicht verkaufen.
SCHLIESST EUCH DEM AN!!! -
@spunky: Ich kann alles problemlos line in aufnehmen, nur diese eine CD nicht (unabhängig von der verwendeten Software). Ergo liegt es an der CD, nicht an mir, nicht an der Software.
Ich will nur eins: Die Diskussion aus den Nischen herausholen. Hier wird nur darüber diskutiert: Wie knack´ich das Ding. Bei Glitterhouse wird nur diskutiert: Schade ich den Musikern, oder nutze ich ihnen sogar, wenn ich Fakes mache. In den Fachblättern wird nur diskutiert: Entsprechen die Dinger den Standards, etc.
Dabei haben wir doch eine Gemeinsamkeit: Wir wollen uns nicht verarschen lassen.
Und wir sollten das die, die es versuchen, auch spüren lassen. -
Auch hier wird ein bisschen über die Politik der Musikindustrie diskutiert. Du kannst ja hier im Off Topic - Bereich mal rumsuchen, es sind etliche Threads darüber vorhanden.
Zur Zeit ist auch auf mp3-world eine Diskussion darüber am laufen.
Das Ergebnis dieser Diskussionen ist immer das Gleiche: Man sollte das Kaufen von kopiergeschützten CD's eigentlich blockieren. Ob das wirklich die Mehrzahl der Kunden macht, bleibt abzuwarten.
Auch das Thema TCPA spielt hier eine Rolle, vor allem was den Internet-download und das Kopieren betrifft. Auch hier wird die Zukunft zeigen, ob sich die User dagegen wehren ...
Spunky
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Hi, spunky!
Danke für die Tipps, wo noch Diskussionen am laufen sind. Je breiter die Basis, um so größer der Widerstand.
Was mich am meisten stört, ist es, wie einfach es bisher die Musik-Industrie hatte, nach dem Motto, wer protestiert, ist einer von den Kriminellen. In diese Richtung lief es ja vorübergehend bei Glitterhouse, aber deren offizielles Statement hat meine Argumente im Kern übernommen und uns Kritikern recht gegeben. Davor ziehe ich den Hut, denn schließlich sind die nicht nur Händler, sondern auch Label-Betreiber.
Übrigens hatte ich in einem ganz anderen Punkt unrecht: Bei mir wird jede line in-Aufnahme vom CD-Player scheisse, ich habs nochmal ausprobiert ( Phono und Tape geht einwandfrei). Christof hat mir auf der Hilfe-Seite geantwortet, daß der CD-Player-Ausgang wahrscheinlich den falschen Spannungspegel abliefert, was ich schon befürchtet hatte. Bleibt mir aber noch der Kniff mit Tape-Monitoring (was fürn Glück, daß ich so altmodisches Zeug besitze...).Zum Schluß zwei Sachen:
1.: Sorry für meine ewig langen Beiträge, ich versuch`s mir immer abzugewöhnen, klappt aber nicht.
2.: Danke für die positive Resonanz auf mein Gestänker. Wollte hier eigentlich auch nur mal Luft ablassen und bin überrascht, daß ihr so offen reagiert habt.Bis dann
someone
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Wenn Du über Kopierschütze stänkern willst, dann bist Du hier goldrichtig.
Gleich zu Deinem zweiten Satz, bevor ich wieder zum Thema zurückkomme, nämlich wegen der langen postings, die Du Dir abgewöhnen willst: Nix da. Du weiß ja gar nicht, was für eine Wohltat das ist, wenn man mal wieder einen gefunden hat, der noch einen längeren, zusammenhängenden Text schreiben kann. Also. Weiter machen. ;DZurück zum Thema.
Dank meines Musikgeschmacks konnte ich bislang jeden Kopierschutz elegant umschiffen. Ja, ich gebe es zu, ich habe eine Plastikscheibe mit Kopierschutz gekauft. Aber ich wollte sie haben, und da bleibt einem wohl nichts anderes. Mein Pioneer-Laufwerk hat das Ding ein eingelesen, als wäre es eine CD. Damit war die Sache für mich erledigt, und das ganze Hüpfdolen-Zeugs aus unserer verbohlten Zeit samt Britney "ich hab Helium geschluckt" Spears ist mir ziemlich egal ;D
Jedenfalls stimme ich Dir voll zu, bloß ein kleiner Fehler: Es möge sich niemand persönlich angegriffen fühlen (denn wer sich hier angegriffen fühlt, kann gar nicht gemeint sein, die angesprochene Grupope hat nämlich gar kein Hirn), aber eines ist nun mal trauriges Faktum: Der durchschnittliche Deutsche ist zu blöd um das zu kapieren. (Ich meine, ich als Österreicher kann ja problemlos über Euch herziehen ;D) Aber es ist auch bei uns nicht besser. Bei uns war es Stupidmania (Starmania), in Deutschland eben DSDSD (Deutschland sucht den Super-DAU). Die Deutschen werden es nicht kapieren. So traurig es ist, aber ich für meinen Teil kaufe keine nicht Redbook-konformen Plastikscheiben; den Kampf habe ich aufgegeben. ::)Christof
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hi someone,
wilkommen im Club

Mir geht es speziell um die Klangqualität. Angenommen die CD ist nicht beschädigt und mein Player kann sie spielen - ist die Klangqualität nun schlechter als die einer CD ohne Kopierschutz oder nicht? Wenn schlecher, wie genau äußert sich diese Verschlechterung? Hat da einer Hintergrundinfos oder nen Test an der Hand?
Da muss ich jetzt nochmal nachhaken, ging ein bisschen unter. Hat da jemand Infos? (someone?) Würde mich interessieren.
Spunky
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Leider kann ich bisher immer nur anführen, wer sich auf wen beruft, wenn es um die Aussage geht, das kopiergeschützte "CD`s" eine nachweislich schlechtere Klangqualität haben . Es ist aber ziemlich einleuchtend, denn je nach verwendeter Methode wird ja nicht nur eine zweite Session mit irreführenden Daten angelegt, sondern auch Fehler in die einzelnen Tracks eingebaut.
Die werden zwar vom "normalen" Player ausgelesen, aber zu welchem Preis? Sie sind zwar nicht direkt hörbar, beeinflussen aber indirekt die Klangqualität.
Fast überall, wo diese Feststellung getroffen wird, erfolgt ein Hinweis auf einen entsprechenden Artikel in "Audio" 10/02, den ich aber leider nicht besitze. Auf der Audio-Homepage finden sich viele kleine Ausrisse zum Thema, der Download des kompletten Artikels ist aber kostenpflichtig.
Sobald ich etwas Greifbares finde, lasse ich es euch wissen. -
Hoffe, im richtigen Tread gelandet zu sein...
Da ich als DJ NUR NOCH mit Mp3´s arbeite, die Originale aber vorliegen habe, kotzt es mich richtig an, das ich jedesmal erst in Internet gehem muß um zu sehen, ob auf irgendeinem Sampler ein Kopierschutz drauf ist, dann welcher und ob ich diesen umgehen kann, bevor ich mir die CD kaufe.
Originale nehm ich eigentlich nicht mehr oder ungern mit, da dier Verluste mittlerweile zu hoch geworden sind...mal kurz auf´s Klo gehen und wieder 3 Stück weg.
Die Geldgeile Musikindustrie schadet sich nur selber !!
Wenn alles nicht funktioniert, wird halt Digital ausgelesen und aus den Wave´s wieder MP3´s gemacht.
Ich bezahle genug GEMA und erlaube mir das einfach.
Gruß
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Mal ne Frage an unseren Juristen:
http://www.mp3-world.net/d/forum/viewtopic.php?t=6030
Stimmt es, dass mit dem neuen Gesetz allein schon das Umgehen eines Kopierschutzes nicht mehr erlaubt ist?
Spunky
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Tja, theoretisch ja.
Dazu ist allerdings zu sagen, daß diese Aussage erstens ein alter Hut ist und schon lange bekannt, zweitens daß das nicht der Gesetzeswortlaut ist. Ich kenne nur den österreichischen Entwurf, aber nachdem den die Ösis mal wieder nur eins zu eins von Deutschland kopiert haben, kann ich dazu Stellung nehmen.Die Umgehung eines Kopierschutzes ist nach wie vor weder legal noch illegal, sondern eine rechtliche Grauzone, widersprechen sich doch noch immer einzelne Paragraphen. Das Recht auf die private Kopie ist nämlich nach wie vor normiert - das Gesetz wird mit höchster Wahrscheinlichkeit vom VfGH erst einmal wegen Widersprüchlichkeit aufgehoben.
Weiters wird nicht auf Kopie abgestellt, wie man aus diesem verlinkten Forenbeitrag herauslesen kann, sondern auf die Vervielfältigung - gemeint ist damit die Herstellung einer größeren Stückzahl (der öOGH normierte in diesem Zusammenhang 5 CDs als größere Stückzahl). Weiters wird vielmehr auf die Verbreitung von Kopien, die Bereitstellung dieser Kopien an eine größere Zahl von Konsumenten (eine eigentlich recht schöne juristische Umschreibung für Kazaa und Konsorten) und die Öffentlichmachung einer Anleitung zur Umgehung abgestellt.
Der letzte Punkt ist wahrscheinlich der, der vielen Leuten zuerst sauer aufstoßen wird, bedeutet er doch für die ganzen Zeitschriften, daß sie solche Anleitungen nicht mehr publizieren dürfen (das ist auch der Grund, warum bis jetzt in jedem Heft jeder Zeitschrift nur noch darüber geschrieben wurde: Nochmal auf den Putz hauen bevor es verboten wird).
Zwei weitere Punkte betreffen die Kopierprogramme und die öffentlichen Foren.
Inwieweit es zulässig ist, Funktionen zum Umgehen eines Kopierschutzes anzubieten und in einer Hilfedatei zu beschreiben, ist eine gute Frage. Denn einerseits erfüllen solche Proigramme natürlich den Tatbestand der größeren Zahl von Kopien, dienen andererseits aber nur dem User als Hilfsmittel zur Durchsetzung seiner legalen Privatkopie. Inwieweit dadurch eine juristische Abwälzung auf die User erfolgt, ist noch alles andere als klar.
Die öffentlichen Foren sind ein weiterer Punkt. Wenn die Verbreitung solcher Anleitungen in vollem Umfang verboten wird, müssen Moderatoren der Boards derartige Beiträge schließen oder zensurieren. Meine Meinung - und damit stehe ich nicht alleine da - ist jedoch, daß dies ebenfalls nur neue Beiträge betrifft, die alten müssen also nicht gelöscht werden.Zum angesprochenen Schadenersatz kann ich nur den Praktiker-Rat eines Juristen geben: Nachdem der öOGH, dem deutschen OGH folgend, eine strafrechtliche Verfolgung von Kopienherstellung abgelehnt hat, bleibt nur der zivilrechtliche Schadenersatzanspruch.
Das oft gehörte Argument der Prozeßkosten kann ich nicht teilen, wird sich doch ein allfälliger Kläger eines vorher überlegen: Wer sofort bei der ersten Tagsatzung eines solchen Prozesses den Anspruch anerkennt, zahlt keine Prozeßkosten (die genaue juristische Regelung ist natürlich umfangreicher). Das bedeutet, daß ein solchermaßen Beklagter die Neukosten einer solcher CD bezahlen muß, der Kläger jedoch alle bis dahin aufgelaufenen Prozeßkosten! Für den kleinen User, der sich eine Kopie gemacht hat, um sie auch im Auto abspielen zu können, wird sich dies jedermann gut überlegen, eine Klage einzubringen, das ist nämlich ein Minus-Geschäft! Natürlich, wer tausend Kopien herstellt, für den sieht die Sache anders aus. Aber diese Personen sind dafür verantwortlich, daß wir uns überhaupt damit herumschlagen dürfen, und ich für meinen Teil habe kein Problem damit, derartige Massen-Raubkopierer abzustrafen.Gruß, Christof
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Am Kurs der Sony Aktie ist die Musikindustrie ganz alleine selber schuld. Anstatt sich mal an den Kunden zu orientieren packt man einen Machtkampf aus und will auf Teufel komm' raus seine Hochpreispolitik weiter durchdrücken.
Ansonsten möchte ich mich hier nochmal klar von den Kazaa-Usern distanzieren und mich wehren, dass hier alle User in einen Topf geschmissen werden!
Eine gute Qualität zum fairen Preis würde ich (und auch ein Grossteil der User) akzeptieren!
Spunky
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..und wie!
grosser gemeinsamer tenor unter den mir bekannten:
ich bin bereit, nen euro für ein gutes stück zu bezahlen - in guter qualität. NICHT jedoch 20 euro für ne cd mit 2 guten stücken und dem rest füllsel-müll drauf.vielleicht steigt ja damit zumindest das allgemeine niveau der musik (welches sich momentan noch ein gutes stück unterhalb "alle meine entchen" befindet..)
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SACD - das neue Format?
Super Audio CD:
- konventionelle CD: 44,1kHz Sapling rate, 16 Bit, PCM
- SACD: Super Audio CD: 2,8224MHz Sampling Rate, 1Bit ADC = DSD
Wandlungsformat der SACD: DSD = Direct Stream Digital, 1 Bit ADC; als DAC nur ein TP Filter!
Das heist auf Deutsch: eine theoretisch besser Qualität als die Multitracker und Mastermaschinen im Studiobereich...
Ich habs gehört - und keinen Unterschied festgestellt...
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Huhu zusammen,
bin noch ned ganz verschollen
Hab im Moment halt am Nachmittag immer ferien und bin ansonsten beschäftigt mit massenweise rippings...Dazu würde ich mal sagen:
Wie sicher ist es, dass die neuen audio-cd's und die alten ned vom selben studio kommen? Sprich wenn die CD's zuerst mit der "lausigen" Qualität einer CD G kopiert werden und dann für SACD wieder aufgepeppt werden, dann wars nen eigentor, wäre dann theoretisch schlechter. ;DNaja, jene die mehr Geld dafür Bezahlen wollen, sollen des machen... Mir egal
Gruss
Weingeist
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