wie am besten normalisieren?
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ich habe bisher beim brennen meiner selbsterstellten audio-cd-sampler immer mit nero normalisiert (RMS auf 30)
ich habe jetzt auf einer so gebrannten störgeräusche im leisen ende eines songs gehabt
beim experimentieren stellte sich heraus daß der fehler eindeutig am normalisieren lag - die gegrabbte wav ist in ordnung
weiteres probieren ergab dann daß die gleiche cd mit RMS auf 20 ok wirdwie kann ich sicherstellen daß mir die normalisierung nicht die tracks versaut? ist die funktion über den audiograbber vielleicht besser?
ich habe meine sampler immer mit nero und dem RMS wert 30 gebrannt - das durchhören auf meinem sehr analytischen neuen yamaha SA-player brachte leichte verzerrungseffekte auch bei anderen cds zutage
bin jetzt dementsprechend besorgt und suche eine lösung die den track an sich nicht beeinflusst (also ohne verzerrgeräusche aber mit dynamik)
wer die thematik nachvollziehen möchte kann ja mal "U2 - Joshua Tree - With Or Without You" als wav grabben und mit nero (ich nutze 6.6.0.18) normalisiert auf RMS=30 auf eine rw brennen - hört dann mal die letzte minute des tracks - das ist schon echt übelst
bin DJ der sich u.a. jeden monat sampler mit den aktuellsten tracks fertigmacht - ich sehe mich schon alle bisherigen aus sicherheits- und qualitätsbedenken neu brennen - hoffe nur daß ich eine möglichkeit finde auf andere weise zu normalisieren
mfg, thorsten
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Ich beschäftige mich auch mit der Thematik des Normalisierens (besser gesagt: Remastern von Audio-CDs) und kann dir nur davon abraten, einfach mit konstanten Werten über alles drüberzubügeln. Immer alles schön vor dem endgültigen Brennen nochmal anhören. Und irgendwann kannst du die Lieder schon selbst nicht mehr hören ;D , weil sie dir soooo abgeleiert sind.
Da musst du wohl einen Kompromiss eingehen: Entweder Verzerrungen durch Übersteuern, oder vor allem bei älteren Aufnahmen Lautstärkeunterschiede in Kauf nehmen.
Was auch noch eine Variante wäre, dass dur vor allem bei Pegelspitzen mal einige Frequenzen rausfilterst. Ist aber auch sehr zeitaufwändig.
Aber mach dir nichts draus: Ich kenne CDs, die für jeden Toningenieur eigentlich eine Beleidigung ihres Berufes sind, weil beim Remastern mal wieder viel zu sehr übersteuert wurde. -
es ist wohl wahr daß seit den 90ern fast alle cds nicht mehr nach den ursprünglichen red-book spezifikationen hergestellt werden - ältere cds sind zwar leiser haben aber noch sowas wie dynamik - da ist der referenzpegel noch bei -3db und somit noch platz für peaks die dann bis auf 0 gehen
danach wurde eher fast jede cd bis zum anschlag auf 0db geballert - und dann wird sich gewundert warum alles so wenig dynamisch, so gepresst und teilweise auch schon im original verzerrt klingt
das die normalisierung in nero dann aber derartige störgeräusche verursacht lässt mir jetzt keine ruhe mehr
da werd ich jetzt wohl alles noch mal auf meinem neuen yamaha sa-player probehören und bei auffälligkeiten mit meinem archiv auf dem pc vergleichen müssen - oh weh oh weh
in zukunft dann natürlich vor dem brennen normalisieren und checken - aber mit welchem programm mach ich das dann am besten?
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Auf die Thematik "Normalisieren" wird in der Anleitung "Audiograbber in 4 Schritten" Eingegangen.
Kurz: benutzt nicht die Normalisierungsfunktion des Audiograbbers, sondern entweder ReplayGain oder mp3Gain. Diese Methoden verwenden einen Normalisierungsalgorythmus der die Regeln der Psychoakustik berüksichtigt. Neuere Musik wird dadurch zwar leiser "gemacht" aber man kann ja am Ende immer noch den Verstärker weiter aufdrehen...
Normalisierungs-Optionen...
Deaktiviert lassen! Es gibt wesentlich elegantere Möglichkeiten, eine gleichbleibende Wiedergabelautstärke zu erhalten:
Elegant und für alle Formate geeignet:
Replaygain
technische Hintergründe
Nur für mp3, dafür aber auch kompatibel zu Hardware (portable und DVD-Player):
http://www.mpex.net/software/details/mp3gain.html
Der größte Nachteil der Audiograbber-Normalisierung: beabsichtigte Lautstärkeunterschiede zwischen den Titeln eines Albums werden vom Audiograqbber nicht berücksichtigt.Besonders der zweite Link ist zu empfehlen!
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also nach etwas recherche im netz und ausprobieren von mp3-gain werd ich in zukunft wohl lieber ganz aufs normalisieren verzichten
so schön es vielleicht auch ist wenn man ne einigermaßen gleichmässige lautstärke auf seinen zusammenstellungen hat - die qualität ist mir da einfach wichtiger
und ne menge experten raten einfach generell vom normalisieren ab
mp3-gain hat ne (sichere) grundeinstellung von 89db - da ja fast jede mp3 heutzutage voll aufm peak fährt wären das dann 11db verminderung - und das ist sehr sehr leise - diese mp3 könnte man dann auch nicht mal generell fürs archiv nehmen - würd man sie so auf nen handy oder porti schieben hat man da dann keine angemessene lautstärke mehr
und meine sampler bestehen auch nicht ausschliesslich aus mp3 sondern wo es geht halt auch aus wav - also müsste man entweder die wav zu mp3 machen oder dann wiederum mit lautstärkeunterschieden zwischen den modifizierten mp3 und den wav leben
das ist mir alles zu doof - dann leb ich lieber mit den lautstärken der einzelnen tracks ohne an denen was zu machen - ist dann zwar vielleicht doof wenn man son ding am stück hört - aber besser als störungen und verzerrungen ist es so allemal - und der primäre einsatz dieser cds ist das auflegen in der disco - und da hau ich ja eh nicht alles am stück raus und höre vor - dann dreh ich lieber da am gain als daß ich am rad dreh wenn was nicht sauber kommt

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Du scheinst noch in den Anfängen der ganzen Thematik zu stecken.
Zuerst: wozu hast Du manche Sachen in wav? Das freie Format FLAC spart bis zur Hälfte an Speicherplatz, ist flexibel zu taggen, wird mittlerweile sogar von manchen Hardware-Playern unterstützt und ist "gapless Playback" fähig (es entstehen also keine lästigen Abspielpausen beim Liedwechsel).
Generell würde ich dieses Format zur Archivierung vorziehen. Parallel kannst Du Dein ganzes Archiv auch in mp3 speichern. Kostet nur einen Bruchteil des Speicherplatzes.
Was die Mp3Gain Thematik angeht: wenn Dir die mp3s zu leise für den Porty sind, dann nimm eben ReplayGain. Auf dem PC brauchst Du dann nur ein Abspielprogramm, das die ReplayGain-Werte ausliest und umsetzt. Der Porty erkennt diese Infos erst garnicht und spielt die Songs mit der "normalen" Lautstärke ab. Die Qualität wird übrigens in keinem Fall vermindert!
Bitte: konsequente Kleinschreibung ist NICHT cool und erschwert nur das Lesen. Schließlich bist Du es, der etwas von uns will!
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Hallo zusammen, ich hatte bisher alle mp3's mit der Funktion "normalisieren auf 98 %" erzeugt. Bin mir jetzt aber nicht mehr so sicher, ob das so gut ist, um eine gute Qualität zu erzielen. Bringt es da etwas, die weitere Unterfunktion "nur, wenn Spitzenwert über 99 % oder unter 91 % liegt" zu verwenden? Oder sollte man dann lieber ganz auf die Normalisierung verzichten, was meint Ihr? Danke,
Heiner
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Ja, schon. Aber da stand nicht so recht was, ob es Sinn macht, dass man das normalisieren schon einstellt, aber mit der Einschränkung, wie ich es geschrieben habe, das heißt also Eingriff nur bei Pegeln ÜBER 98 % bzw. UNTER 91%. Meine Frage ist also, ob dies dann so Sinn macht, oder ob man es insgesamt besser lassen sollte.
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Also scheinbar dann wohl gar nicht normalisieren und gewisse Unterschiede bei der Lautstärke akzeptieren, nicht? Das scheint mir besser zu sein, als Verzerrungen bei bestimmten CD's. Blöd ist das nur beim Abspielen in Portis, da diese manchmal dann doch recht schwach auf der Brust klingen, denke ich.
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Wie bitte?
Da steht eindeutig, daß man die Normalisieren-Funktion des Audiograbbers nicht benutzen soll! Sie ist zwar hübsch gedacht, erfüllt aber nicht wirklich den Zweck!
ReplayGain bzw. Mp3Gain hingegen erfüllen den Zweck.
Erstens wird dabei nicht nur der Spitzenpegel eines Liedes sondern der psychoakustische Lautstärkeeindruck berücksichtigt.
Zweitens können die Lieder eines Albums im gesamten angeglichen werden, wodurch absichtlich leise Stücke nicht übermäßig verstärkt werden.
Drittens sind die Anpassungen umkehrbar und man hat seine Dateien nicht endgültig verändert.Wenn es nach mir ginge wäre die Normalisierungsfunktion in der deutschen Version längst unbrauchbar gemacht...
Zu Deinem neuen Beitrag: durch ReplayGain und mp3Gain werden die meisten Lieder sogar leiser gemacht, weil heutige Aufnahmen in aller Regel zu laut sind. Das nötige Hintergrundwissen ist oben bereits verlinkt.
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Wenn es nach mir ginge wäre die Normalisierungsfunktion in der deutschen Version längst unbrauchbar gemacht...
Einspruch! Audiograbber ist viel zu schade, ihn nur als CD-Grabber zu brauchen. Davon gibt es ja wie Sand am Meer und Audiograbber ist gerade bezüglich Fehlererkennung beim Grabben nicht gerade erste Wahl.
Wo Audiograbber aber m.E. immer noch unerreicht ist, ist seine LineIn-Funktion. Und dort macht die Normalisierungsfunktion durchaus Sinn.
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Ich habe zur Normalisierung noch eine Frage: Bisher hatte ich das immer eingeschaltet, auf 98 % gesetzt. Seit kurzem benutze ich diese Funktion nicht mehr, auch nach den entsprechenden Tips von Euch. Nur: viele CD's die ich rippe, haben beim Rippen eine Spitzenlautstärke von 100 %. Ist das denn gut so, oder ist das ein Zeichen dafür, dass übersteuert wird? Ich habe nämlich das Gefühl, dass die MP3 dann anschließend wohl übersteuert ist, d.h. auf meinem Kopfhörer ganz gehörig klirrt. Das hatte ich früher, meine ich, eigentlich nicht, als die Normalisierung noch eingschaltet war. Kann hierzu jemand was sagen? DANKE.
Heiner -
Heißt das dann, dass durch die Reduktion beim Normalisieren von 100 % dann auf 98 % dann dies im Ergebnis wenig bringt? Mir fällt schon auf, dass seitdem ich nicht mehr normalisiere, viele CD's auf meinem Kopfhörer deutlich klirren, vor allem bei lauteren Lautstärken, das ist m.E. doch ein Zeichen von Übersteuerung, oder?
Und wie kriegt man das ggf. sonst noch weg, ohne die Normalisierungsfunktion? Ich habe ja mal gelesen, dass Übersteuerung bei digitalen Quellen GANZ schlecht ist.
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Wenn es nach dem Grabben ohne Normalisierung übersteuert, dann muß die Quelle (CD) auch schon übersteuert gewesen sein.
Wenn der gleiche Titel mit Normalisierung nicht mehr übersteuert tippe ich darauf, daß Du Deinen Player schlicht zu laut gedreht hast und die Kopfhörer mit der hohen Lautstärke nicht klarkommen.
Wo soll denn ein Übersteuern herkommen, wenn die Quelle nicht übersteuert war?
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Aber das ist doch schon komisch, dass jede 3. CD Spitzenlautstärken von 100 % hat beim Rippen mit Audiograbber OHNE Normalisierung. Kann es denn sein, dass so viele NEUE CD's so schlecht aufgenommen sind??? Zumal der rote Pegel da ja schon bei 92 % oder so beginnt. Ich frage mich nur, ob man das Klirren nicht durch das herunternormalisieren auf 98 % einfach ganz gut wegbekommt. Verschlechtert sich denn die Aufnahme sonst durch die Normalisierung??
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Lies meinen ersten Beitrag zu diesem Thema (Link). Dort stehen alle nötigen Links und sogar die Erklärung in Grundzügen, warum man die AG-eigene Normalisierung nicht benutzen sollte.
Eine weitere Diskussion halte ich für unnötig, weil sie schon oft genug geführt wurde.
Interessant für Dich, weil das Phänomen lauter CDs erklärt wird:
http://www.audiohq.de/index.php?showtopic=1899
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