Hallo Frank!
So, wird ja wieder Zeit...
Der Ersparte Platz ist bei 55-65% dann doch schon ein gewisser Faktor. Das ist wohl war.
Ich persönlich bleibe aus Kompatibilitätsgründen etc. bei MP3
Obwohl ich in der Richtung auch OGG ganz interessant finde, gerade was Platz und Qualitäts-Verhältnis angeht. Du weist selber wie es ist mit der ganzen Hardware-Kompatibilität usw. aussieht. Da brauch ich nicht weiter drauf eingehen. Sicher ärgert es einen bei einem Live-Album das dann diese leicht nervenden Lücken auftauchen. In sachen Software gibt es ja bekanntlich Abhilfe dagegen. Aber der Hardware sieht es ja nicht so rosig aus.
Das ist halt der Nachteil das sich das MP3 Format so gefestigt hat. Und Otto Normalverbraucher wird sich weniger drum kümmern welcher Encoder gerade up to date oder besser ist. Ansonsten wäre ich wohl auch schon umgestiegen, wobei für mich überwiegend das “gap-Problem“ ausschlaggebend wäre.
Foobar ist schon fein, ich benutze aber aus gewissen Gründen für unterschiedliche Sachen unterschiedliche Player. Hauptsächlich Winamp 3.0 der sich in Sachen P-List gut managen lässt. Und Foobar dann halt für ABX oder ähnlich.
Nun aber zur Sache.
Damit Du den Weg meiner Samples bis zum Schluss verfolgen kannst, hier noch mal alles in Stichpunkten.
rippen mit AG als Wave (keine Normalisierung)
schneiden mit WaveLab und jeweiliges abspeichern (...) (Lame 3.96.1 Joint
Stereo CBR)
Ich habe in der Zwischenzeit einige ABX Teste gemacht. Im Vergleich standen
von zwei verschiedenen Titeln jeweils zwei Samples.
Komischerweise bemerkte ich heute nicht wirklich den Unterschied. Die Resultate sind leider nicht erwähnenswert.
Im Gegensatz zum ersten Test, bei dem ich volle Trefferzahl hatte, war es diesmal das volle Gegenteil.
Und auch von der Lautstärke her sind die Titel identisch, da ich weder ReplayGain oder mp3Gain etc. verwende. Die Normalisierungsfunktion, die ja zumindest verfälschen kann, habe ich natürlich auch deaktiviert.
Unten hänge ich noch eine Grafik von den beiden Samples ran. Wie Du siehst alles im gleichen Bereich. Also der von mir bemerkte Unterschied in den Tieferen Frequenzen basiert zumindest nicht auf unterschiedliche Pegel.
Ich werde die Tests auf jeden Fall noch einmal wiederholen und hoffe mit einem anderen, bzw. besseren Ergebnis abzuschließen.
Aber ich bin doch erstaunt wie wenig sich diese Samples (MP3-WAVE) doch unterscheiden.
Und selbst die Unterschiede zwischen 192 und 320 kBit /s CBR waren für mich erträglich und nicht störend. Daher kann ich auch getrost bei CBR bleiben. Vor allem weil hier die Kompatibilität deutlich weiter reicht! Und das nicht nur bei Hardware. Denn wenn man bei Windows auf die angegebene Bitrate und Länge eines VBR-MP3’s vertrauen würde, wäre man aufgeschmissen. Und bis auf den EncSpot Pro kann man keiner Angabe von Windows trauen. Alles in allem für mich eine adäquate Qualität. Als Perfektionist benutzt man eh andere Formate wie eben FLAC. Das zur Begründung meiner Settings in Sachen MP3.
Mal sehen was die Zukunft bringt!
Gruß, Andreas