Grüß dich start78,
Zum Compiler: ein Spoiler am PC bringt subjektiv den gleichen Vorteil.
da bist du leider im Irrtum, hier handelt es sich ausnahmsweise mal nicht um
eine Legende. Der verwendete Compiler und dessen Parameter können einen großen
Einfluss auf die anschließende Ausführungsgeschwindigkeit haben.
Leider gibt es zu diesem Thema nicht viele Tests, auf AudioHQ hatten wir mal
einen (http://www.audiohq.de/index.php?showforum=29) gemacht, aber bisher kam dazu so wenig Feedback, dass ich dem
Thema ausgehend von wenig öffentlichem Interesse nicht weiter nachgegangen bin.
Wir stellen ohnehin die schnellsten Versionen zur Verfügung, und das sind die
dir sicherlich bekannten von Rarewares, fast immer erstellt mit dem Intel C/C++
Compiler, kurz ICL.
Ein Beispiel für einen deutlich spürbaren Unterschied, der mir aufgefallen ist:
- 50x mit flac.exe, compiliert mit ICL 7.1
- 70x mit flac.exe, compiliert mit ICL 8.1, optimiert für den Pentium 4
Jetzt stell dir das mal bei LAME vor. Für Vorbis wurde kürzlich auch eine mit
SSE-Erweiterungen versehene Version herausgegeben, die 40-50% schneller ist.
Unter Linux ist selbst compilieren Gang und Gebe, frag mal unsere Moderatoren
Benjamin oder Lenz, die können dir darüber mehr erzählen.
Probier's einfach mal aus, du wirst überrascht sein.
Ich nehm immer die Bins von http://mitiok.free.fr/. Deswegen auch die Frage wie man rausfindet mit was die kompiliert wurden. Hab selbst auch schon mit Linux gearbeitet und dort Software kompiliert. Allerdings empfinde ich es als ziemlich anstrengend da mir damals ständig Pakete die fürs Kompilieren notwendig waren, gefehlt hatten. Wie is das unter Windows mit Lame: Hat man den Geschwindigkeitsvorteil nur, wenn man den Sourcecode selbst mit dem Intel-Compiler kompiliert oder auch bei fertigen Bins? Ich weiß, dass die Software - wenn sie auf dem eigenen System kompiliert wird - optimal auf dieses abgestimmt ist und dann auch am besten läuft. Aber wie es in dem konkreten Fall hier aussieht, weiß ich leider nicht.