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mp3gain macht normalisieren überflüssig

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  • D
    D
    deleted
    schrieb am zuletzt editiert von
    #21

    Also NORMALISIEREN kann jedes noch so kleine Audiobearbeitungsprogramm.
    Jede Shareware, Freeware usw. die WAV-Dateien bearbeiten kann.
    Der Algorithmus zum Normalisieren ist sozusagen das 1x1 jedes Editors -
    wie Lenken beim Auto.

    Es ist immer besser ALLE Bearbeitungsschritte vor dem
    Umwandeln in irgendein LOSSY Format wie MP3 zu machen, da sich
    ja die akustischen Grundlagen für die Codecs durch verschiedene
    Pegel in der Ausgangsdatei (SOURCE) ändern.

    MP3GAIN macht haargenau das Selbe wie der Normalisierungs-Algorithmus.
    Es multipliziert jedes Sample genau mit dem selben Multiplikator.
    Beim Normalisieren werden halt sofort die Ergebnisse als neue WAV
    auf die Festplatte gespeichert - bei MP3GAIN wird der
    Multiplikator vor eine in Klammer gesetzte Gruppe mit Werten
    gesetzt und muß halt beim Abspielen errechnet werden. So
    habe ich zumindest dieses Programm aus euren Erklärungen
    verstanden. Was mir allerdings unklar ist - ob das Programm
    jeden Multiplikator zuläßt?

    Das würde nämlich heißen. daß eine im Vorhinein schon normalisierte
    Datei, die ja dann eigentlich nicht mehr, ohne klangverändernd
    zu wirken, lauter gemacht werden kann durch MP3GAIN nochmal
    z.B. mit dem Faktor 2 multipiziert werden könnte.

    Da müßte alerdings alles was die Hälfte der möglichen Lautstärke
    übersteigt schon in den Clipping-Bereich kommen und auf's Ärgste
    verzerren.

    Da wäre es natürlich klug wenn das Programm vorher die höchste
    Spitze (Peak) im Track sucht und keinen höheren Multiplikator
    zuläßt als den, der genau das MAX der Lautstärke (welche digital
    dargestellt werden kann) erreichen kann. Das hieße bei einer schon
    normalisierten Datei also nur mehr den Faktor 0 - also NIX.

    Wenn es dieses Clipping mit irgeneinem Algorithmus abfangen und
    korrigieren kann dann sind wir schon nicht mehr beim Normalisieren
    sondern schon bei anderen (klangbeeinflussenden) Edits.
    Hier müßte z.B. schon eine Compressor/Limiter Funktion herhalten.

    Ich glaube CoolEdit gibt es überall im Internet als Shareware
    zum Testen. Seht doch einfach mal unter Audio-Bearbeitungs-Software
    in den diversen Softwaresammlungen nach...

    Vielleicht kann Benni oder sonst irgendwer Kontakt mit dem Autor
    von MP3GAIN aufnehmen und erfragen, was das Programm wirklich
    tut.

    Liebe Grüße

    Manfred

    1 Antwort Letzte Antwort
    0
    • D
      D
      deleted
      schrieb am zuletzt editiert von
      #22

      Übrigens - wen es noch interessiert warum manche Songs auf CD lauter
      oder leiser sind und trotzdem die oberste Schwelle - also Digital 0 dB -
      erreichen...

      ... Hier ein kleines Beispiel.

      Stellt Euch eine Orchesteraufnahme vor die in einem Autoradio abgespielt
      wird. Ihr hört eine Symphonie mit zwei lauten und zwei leisen Sätzen
      (so nennt man übrigens die Teile einer Symphonie)  😉
      Man müßte andauernd die Lautstärke umstellen da man die leisen
      Sätze fast gar nicht hört die lauten aber aus den Boxen donnern.

      Da auf eine CD nur Zahlen geschrieben werden können und
      diese auch immer nur einen bestimmten Wert annehmen können
      ist der Bereich der Lautstärke begrenzt. Bei der CD ist das der
      Wert der mit 16 bit angegeben wird. d.h. wir können den Bereich
      zwischen MIN und MAX somit in 65536 Abstufungen unterteilen.

      Das entspricht zwar noch immer nicht der originalen 'Rundheit' der
      analogen Kurve aber die eckige Rasterung ist schon so klein, daß
      sich unser Ohr etwas vortäuschen läßt. Es ist also nicht mehr in der
      Lage den Unterschied zu erkennen.

      1 bit kann 2 Werte darstellen - 0 und 1
      8 bit können 256 Werte darstellen -> 1 Byte
      16 bit oder 2 Byte können demnach 256x256 Werte darstellen

      Das lauteste Signal eines Tracks darf somit, bei voller Aussteuerung,
      den Wert 65536 annehmen.

      Bei unserer Orchesteraufnahme ist der Dynamikumfang durch die
      Natur der Klangquelle riesig groß. Da kann man nur sehr schwer die
      Dynamik eingrenzen (Limiter -> Limit = Grenze) weil die lauten Stellen
      auch wirklich aus lauter Musik bestehen die auch laut gemeint ist und
      demnach auch laut reproduziert werden sollte.

      Aber jetzt stell Euch die selbe Situation einmal bei einem Sänger im
      Studio vor. Die Signale die den größten Druck auf die Membran
      des Mikrophones verursachen sind eigentlich relativ unwichtig.
      Es handelt sich hier um S oder P. S zischeln und P poppen.
      Beide sind sehr schallintensiv und lassen den Pegelmeter hochschnellen.

      Wenn ich jetzt ein paar sehr laute S und P in der Vocal-Line habe
      ist der Rest der Stimme relativ leise aufgenommen da die unwichtigen
      S und P den Platz um die 65536 einnehmen.

      Da bei vielen älteren CDs die Compressor/Limiter noch nicht so
      brutal eingesetzt wurden wie heute ist es jetzt so, daß dort eher
      unwichtige und teilweise auch unhörbare Signalspitzen
      das Digitale MAX erreichen und somit die Durchschnittslautstärke
      wesentlich herabsetzen. Auch Normalisieren würde hier nicht helfen
      da ja der höchste darzustellende Wert schon erreicht ist.

      Deshalb werden die meisten Re-Master auf CD schon limitiert oder
      Comprimiert um mit den neueren Konkurenten mithalten zu können.
      Das ist eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe und wird in vielen
      Fällen nur sehr halbherzig und schlecht vollbracht.

      Da bei den neueren Aufnahmen jede einzelne Spur im Studio schon
      dynamisch bearbeitet wird und somit eine besseren Durchnittslautstärke
      erreicht und das Selbe nochmal am Master durchgeführt wird
      kann man natürlich bei älteren Aufnahmen nie mehr die hohen
      Pegel der neueren Aufnahmen erreichen ohne damit klangliche Einbusen
      zu verbuchen. Dort wurde auf Radiotauglichkeit und Ellbogenkämpfe
      mit dem nächsten Song oder Werbung um den Sieg im Lautstärkewettkampf
      noch nicht so viel Wert gelegt wie heute.

      Wenn ihr also 'schöne Musik' hören wollt dann laßt die originalen
      Aufnahmen wie sie sind. Wenn es nur um Musik für's Autoradio geht,
      wo man ohnehin soviele Nebengeräusche hat, daß jede Nuance in
      der Musik sowieso verloren geht, dann könnt ihr die Songs (wenn
      möglich) geschmackvoll in der Lautstärke aneinander anpassen.

      Ein 128 kbit MP3 -

      Im Autoradio ein Genuß - Im Walkman ein Krampf...

      Manfred

      1 Antwort Letzte Antwort
      0
      • B
        B
        benjamin_lebsanft
        schrieb am zuletzt editiert von
        #23

        jo die meisten neuen CDs haben nen peak von 100% und clipping, dass es nur so pfeift echt. Das kotzt mich sowas von an.

        1 Antwort Letzte Antwort
        0
        • S
          S
          stefan
          schrieb am zuletzt editiert von
          #24

          Manfred, du bist ja ein richtiger Experte auf dem Gebiet! Sehr anschaulich... 🙂 Ist das zufällig dein Hobby, oder arbeitest du in einer Softwarefirma, die sowas herstellt?

          Zu Spunkys Frage, welche Arten der AG benutzt (sorry, dass ich so spät dran bin): AG kann beide Arten benutzen, und zwar im erweiterten Modus. Dort heißt die Option zum Limitieren/Komprimieren "Klangverdichtung"- ich dachte, dass "Komprimierung" an dieser Stelle viele User verwirrt, da dieser Begriff beinahe synonym ist mit Datenreduktion (z.B. MP3-Encoding). Mehr dazu in der Hilfe...

          Soll ich diesen Begriff so beibehalten, ist er verständlich so? Oder hat jemand einen grundlegend besseren Vorschlag?

          1 Antwort Letzte Antwort
          0
          • S
            S
            spunky
            schrieb am zuletzt editiert von
            #25

            Danke Manfred für die Info's. Da bleibt eigentlich keine Frage offen.  😉

            @Stefan
            Laß die Bezeichnungen so wie sie sind. Ich hatte nur Benny's Antwort so verstanden, dass es zwei verschiedene Arten der Normalisierung gibt, zusätzlich zur Komprimierung (oder Klangverdichtung, um bei einem Begriff zu bleiben).

            Jetzt is soweit alles klar, außer dass MP3gain dann doch nichts so gigantisch neues ist. Man hat lediglich den Vorteil, dass man die gemachte Normalisierung sehr einfach wieder rückgängig machen kann.

            Gruß Spunky

            1 Antwort Letzte Antwort
            0
            • S
              S
              spunky
              schrieb am zuletzt editiert von
              #26

              ...bei MP3GAIN wird der Multiplikator vor eine in Klammer gesetzte Gruppe mit Werten gesetzt und muß halt beim Abspielen errechnet werden. So habe ich zumindest dieses Programm aus euren Erklärungen verstanden. Was mir allerdings unklar ist - ob das Programm jeden Multiplikator zuläßt? Das würde nämlich heißen. daß eine im Vorhinein schon normalisierte Datei, die ja dann eigentlich nicht mehr, ohne klangverändernd zu wirken, lauter gemacht werden kann durch MP3GAIN nochmal z.B. mit dem Faktor 2 multipiziert werden könnte.....

              Man kann mit MP3Gain das Mp3-File analysieren, so daß der max. Ausgangspegel eines Liedes angezeigt wird. Außerdem wird ein Feld vorgegeben, in dem man den Ausgangspegel eingeben kann. Dieser ist voreingestellt auf 89,0 dB. Habe diesen spaßweise mal auf 200dB gesetzt. Auch das macht mp3Gain. Als max. Ausgangspegel zeigt mp3gain dann ? ? ? an.

              Ihr müßt das mal ausprobieren, dieses File dann abzuspielen, hört sich echt ulkig an. Oasis klingt dann so, als würden se am Anfang vom Lied nen Frosch verschlucken und den Rest des Songs daran würgen  ;D. Ob man daraus jetzt Rückschlüsse ziehen kann, wie mp3gain arbeitet bin ich jedoch überfragt.

              Gruß Spunky

              1 Antwort Letzte Antwort
              0
              • D
                D
                deleted
                schrieb am zuletzt editiert von
                #27

                @Stefan

                Nein - kein Programmierer. Nur Musiker - aber mein Hobby ist schon
                der Computer. Sonst jeden Tag stundenlang Musik hören wenn
                ich nicht gerade selber im Studio arbeiten muß. Und momentan
                gerade auf der Suche nach einem tragbaren MP3-Player bei dem
                man mindestens eine 60-80 GB Festplatte einbauen kann  😛

                Außerdem verwende ich AG schon seit sehr langer Zeit (Version 1.60)
                aber noch immer mit der BLADE Version 1.01 Engine 0.91...

                Habe bis damals nichts besseres im 128 kbit Modus gehört als
                die BLADE dll.

                Ich kodiere alle Songs immer zweimal. 256 kbit für den Walkman
                und 128 für's Autoradio. Nachdem ich im Forum jetzt gelesen habe,
                daß LAME sehr gute Ergebnisse mit 128 kbit erzielt werde ich jetzt
                mal ein paar Tests machen. Bin allerdings kein wirklicher Freund von
                JointStereo da ich finde das Phasen-Informationen sehr wichtig für die
                Musik sind und die sollten wenn möglich nicht angetastet werden.

                Bin also schon sehr gespannt auf das Ergebnis da die 128 kbit
                sowieso nur für laute Umgebungen in Frage kommen wie z.B. Auto...
                Da wäre JS nicht wirklich ein Problem falls es irgendwelche Phasen-
                schweinereien verursacht.

                Manfred

                1 Antwort Letzte Antwort
                0
                • B
                  B
                  benjamin_lebsanft
                  schrieb am zuletzt editiert von
                  #28

                  Info: Blade zählt zu den schlechtesten Encodern, v.a. bei 128 kbps

                  und zu joint stereo, du kannst damit sogar dolby souuround informationen erhalten. also glaube nicht alles was man dir sagt! Fraunhofer und Xing haben vielleicht ein schiess joint stereo, aber das heisst nicht dass joint stereo scheisse ist. Schau dir nur die --alt-presets an, die verwenden JS bis zu 320 kbps und es ist deutlich besser als pures stereo

                  1 Antwort Letzte Antwort
                  0
                  • D
                    D
                    deleted
                    schrieb am zuletzt editiert von
                    #29

                    Weißt Du Ben

                    Die Frage ist immer WAS besser ist.

                    Wenn ich auf den meisten HiFi-Anlagen oder Discmen die 3D-Enhance
                    Funktion oder Surround-Taste (oder wie auch immer sie alle heißen) drücke,
                    dann sagen auch 99% aller Leute - Woa, das klingt aber SUPER.
                    Da wird mit auch nur Phasenschweinereien gearbeitet, die unserem
                    Ohr vortäuscht alles wäre noch breiter und spaciger...

                    Das hat allerdings recht wenig mit dem originalen Musikgehalt zu
                    tun. Für mich ist eben BESSER nicht wenn etwas aufgemotzer klingt
                    sondern wenn es so nahe wie nur möglich am Original ist.

                    Aber wie gesagt, ich wäre ja sehr froh wenn ich für 128 kbit etwas
                    besseres finden würde. Daß der Blade da recht unzufriedenstellend
                    arbeitet weiß ich auch - zumal er sich ja von vornherein als Encoder
                    für höhere Bitraten deklariert.

                    Und bei 256 kBit CBR klingt er wirklich sehr gut!

                    Ich freue mich jedenfalls schon auf das Testen - denn ich glaube NUR
                    das, was ich selber getestet und gehört habe... 😄

                    Manfred

                    1 Antwort Letzte Antwort
                    0
                    • B
                      B
                      benjamin_lebsanft
                      schrieb am zuletzt editiert von
                      #30

                      wer nimmt denn heutzutage bitte noch CBR. Wenn du --alt-preset standard bei lame verwenden würdest, dann wüsstest du wie beschissen und altmodisch CBR ist!

                      und für 128 kbps entweder den fraunhofer encoder oder lame mit --alt-preset cbr 128 oder besser --alt-preset 128

                      1 Antwort Letzte Antwort
                      0
                      • S
                        S
                        spunky
                        schrieb am zuletzt editiert von
                        #31

                        Ich würde Dir auch ne VBR empfehlen, da Du ne bessere Qualität bei gleicher Bandbreite bekommst. Da Du ja noch keinen protablen Player besitzt, hast Du auch das Problem mit falschen Displayanzeigen nicht, denn die neuen Player können es alle.

                        Was hier noch nicht so deutlich gesagt wurde ist, dass es Lame in zwei Varianten gibt. Als dll und als exe Version. Die dll ist sehr einfach zu bedienen, wobei die exe besser ist. Sie braucht aber um einiges länger zum encoden und die Einstellung funktioniert mittels Komandozeile (--alt-preset...). Beides bekommst Du auf der Downloadseite vom AG, dort sind auch Dokumente hinterlegt, wie Du die Dinger zum laufen kriegst (z.B. Getting Started)

                        Viel Spaß beim testen
                        Spunky

                        1 Antwort Letzte Antwort
                        0
                        • D
                          D
                          deleted
                          schrieb am zuletzt editiert von
                          #32

                          Danke Spunky

                          Habe das mit der exe und der dll schon mitbekommen. Hab mich
                          schon genau auf Bennies Seite und auch bei Stefan und vielen anderen
                          Foren durchgeforstet...

                          Habe auch schon ganz genau die Hilfe Dateien von MP3GAIN durchgeackert.
                          Was mir allerdings noch unklar ist - wo ist dieses Byte im Header,
                          daß den GAIN des Frames angibt? Ich habe noch kein Datenblatt über
                          MP3 gesehen, und es sind einige, daß irgendwo im Header nur ein Bit für
                          einen GAIN-Parameter abzweigt...

                          Anyone?

                          Manfred

                          1 Antwort Letzte Antwort
                          0
                          • D
                            D
                            deleted
                            schrieb am zuletzt editiert von
                            #33

                            bei MAD gibts im statistic Fenster eine anzeige für geclippte also zu laute frames. Wo bei mir noch welche dawaren gabs nach mp3gain keine mehr, wohl ein Beweis dass es funktioniert!

                            Achtung Bennie !!!

                            CLIPPING - zu laut - ÜBERSTEUERUNG

                            Nur ein Beispiel - Wie kann eine DAW (DigitalAudioWorkstation)
                            feststellen, daß ein Signal übersteuert ist. Wenn ich am Input
                            mehr als die 16 bit anlege speichern die Programme (im 16 bit Modus)
                            trotzdem nur die höchste Zahl ab: 65536.

                            Beim Lesen des Files kann also das Programm nicht mehr feststellen
                            ob und wieviel das Signal an dieser besagten Stelle übersteuert
                            war, da es den Wert ja nur in 2 Byte (16 bit) abgespeichert hat.

                            Deshalb sagt der Algorithmus: Wenn ich eine Sample finde, das den
                            Wert 65536 beinhaltet dann zeige ich eine Übersteuerung beim Abspielen
                            an. Viele Programme zeigen dies erst an wenn mindestens 3 Samples
                            hintereinander die vollen 16 bit genutzt haben. Die vorsichtigen
                            Programme schon bei 1 Sample.

                            Das muß jetzt zwar noch nicht als Übersteuerung hörbar sein aber wenn
                            Du Pech hast schickt Dir das CD-Preßwerk das Master wieder zurück
                            weil sich zu viele Errors darauf befinden.

                            Warum ich Dir das sage - es gibt einen Trick wie wir die Error-Check
                            Programme der Preßwerke aushebeln um Lautstärke zu gewinnen.
                            Auf diesen Trick könntest Du bei Deinem obigen Szenario aber auch
                            reinfallen.

                            Wir überladen die 16 bit beinhart bis zum Abschneiden der Wellenformen -
                            also der Spitzen der lautesten Stellen - um ein noch lauteres
                            Durchschnittssignal zu bekommen. Das geht so lange bis wir die ersten
                            hörbaren Verzerrungen auf ganz teuren sensiblen Abhöranlagen
                            bemerken. Hier ist dann Schluß mit lustig!

                            Allerdings befinden sich jetzt nicht nur 3 aufeinanderfogende Samples am
                            Maximum sondern gleich Duzende...

                            Um die Checker zu überlisten wird dann einfach das gesamte Master-File um
                            -0.1 dB an Lautstärke reduziert. Es gibt dann also kein Sample mehr,
                            daß den Wert 65536 beinhaltet sondern eben einen Wert der exakt
                            -0.1 dB unter dem MAXIMUM darstellt...

                            Das heißt für 0.1dB an Verlust an der Spitze haben wir oft 2,3,4 oder noch
                            mehr dB an Durchschnittslautstärke gewonnen... 😉

                            In Deinem Fall heißt das, daß MP3GAIN zwar funktioniert - aber wenn
                            das File schon vorher ein Clipping angezeigt hat und das auch hörbar
                            war - bekommst Du den hörbaren Fehler auch nicht mehr durch Reduzieren
                            der Lautstärke weg.

                            Also CLIPPING heißt nicht gleich, daß eine ÜBERSTEUERUNG hörbar sein
                            muß obwohl das rote Lämplein leutet.

                            Wenn die ÜBERSTEUERUNG aber einmal hörbar ist kann man sie nur
                            mehr sehr schwer wegbekommen, auch wenn durch Reduzieren
                            des Pegels mit MP3GAIN das rote CLIPPING Lämpchen verlischt...

                            Liebe Grüße

                            Manfred

                            1 Antwort Letzte Antwort
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                              schrieb am zuletzt editiert von
                              #34

                              Hey Spunky

                              194 Nachrichten - Du hast es gut !

                              Ab jetzt heißt es...

                              Nur noch SEX bis zum nächsten Eis...

                              Manfred

                              1 Antwort Letzte Antwort
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                                schrieb am zuletzt editiert von
                                #35

                                Habe auch schon ganz genau die Hilfe Dateien von MP3GAIN durchgeackert.
                                Was mir allerdings noch unklar ist - wo ist dieses Byte im Header,
                                daß den GAIN des Frames angibt? Ich habe noch kein Datenblatt über
                                MP3 gesehen, und es sind einige, daß irgendwo im Header nur ein Bit für
                                einen GAIN-Parameter abzweigt...

                                Weiß wirklich niemand, Wo im MP3 Header dieses Gain-Byte stehen sollte???

                                Manfred

                                1 Antwort Letzte Antwort
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                                  spunky
                                  schrieb am zuletzt editiert von
                                  #36

                                  Anscheinend nicht... ich schau mal ob ich was erfahren kann.

                                  Spunky

                                  1 Antwort Letzte Antwort
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                                    spunky
                                    schrieb am zuletzt editiert von
                                    #37

                                    Hey Manfred,

                                    kuck Dir das mal an. Scheint als ob mp3gain das clipping doch wegbekommen kann.
                                    http://66.96.216.160/cgi-bin/YaBB.pl?board=c&action=display&num=1020418106

                                    Spunky

                                    1 Antwort Letzte Antwort
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                                      spunky
                                      schrieb am zuletzt editiert von
                                      #38

                                      Und hier könntest Du betreffend Deiner Frage fündig werden.
                                      http://66.96.216.160/cgi-bin/YaBB.pl?board=general&action=display&num=1019340741

                                      Aber........ leider alles in englisch.

                                      Spunky

                                      1 Antwort Letzte Antwort
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                                        spunky
                                        schrieb am zuletzt editiert von
                                        #39

                                        Habe meine Files nun mit mp3gain mal analysiert und dabei festgestellt, dass doch einiges übersteuert ist, auch wenn die Normalisierung deaktiviert war. Das hatte Benni schon irgendwo mal erwähnt, dass die CD's im Orginal teilweise schon übersteuert sind.

                                        Habe nun darüber nachgedacht, wie ich meine Files nun qualitätsmäßig verbessern könnte. Zum einen könnte man jedes File auf die Lautstärke korrigieren, dass kein Clipping mehr vorhanden ist, wäre aber ein irrer Aufwand. Die andere Möglichkeit ist, einmal komplett das ganze Archiv zu analysieren und mit einem einheitlichen Level oben drüber zu bürsten, was aber einer Radikalkur gleichkommt.

                                        Fällt Euch was gutes ein, was man machen könnte?

                                        Auch habe ich ja zwei Beiträge weiter oben gepostet, dass man mit mp3Gain das Clipping wegbekommen kann. Bis zu welchem dB-Wert funktioniert das denn? Ich meine, wenn mir mp3Gain anzeigt, ich muss den Pegel um 1 dB nach unten schrauben, sind die Chancen wahrscheinlich gut, dass die Korrektur funktioniert. Wenn die Lautstärke um 10 dB nach unten korrigiert werden muss, wird auch mp3Gain nichts mehr ausrichten können...

                                        Spunky

                                        1 Antwort Letzte Antwort
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                                          schrieb am zuletzt editiert von
                                          #40

                                          Spunky

                                          In allen Beiträgen steht, daß man Clipping welches schon im
                                          Original auf der CD vorhanden war und hörbar ist NICHT mehr
                                          wegbekommen kann...

                                          Was auch logisch ist!

                                          Manfred

                                          1 Antwort Letzte Antwort
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