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Audiograbber

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mp3gain macht normalisieren überflüssig

Geplant Angeheftet Gesperrt Verschoben MP3 & Co
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  • S
    S
    spunky
    schrieb am zuletzt editiert von
    #18

    Habt Ihr ein paar Links mit Hintergrundinfos zur Normalisierung? Hab zwar aus unterschiedlichen Quellen mitbekommen, daß Normalisierung viel kaputtmachen kann, aber Detailinfos wären nicht schlecht.

    Frage an Stefan: Welche der beiden Varianten verwendet der AG? Kannst Du da auch ein paar Details posten.

    Gruß Spunky

    1 Antwort Letzte Antwort
    0
    • D
      D
      deleted
      schrieb am zuletzt editiert von
      #19

      In der professionellen Studio Technik wird dieser Begriff nur im
      Sinne meiner oben genannten Ausführung verwendet. Im Internet
      werden solche Begriffe oft durch anfängliche Unwissenheit anderst
      verwendet und bekommen somit oft mehrfache Bedeutungen und
      stiften somit relativ viel Verwirrung. So als wenn alle Leute
      Joint Stereo nach den Maßstäben des Xing Encoders messen.
      Einmal einen schlechten Ruf und das verbnreitet sich wie die Hölle.

      Also Spunky über welche Normalisierung willst Du jetzt noch was
      wissen - über die richtige NORMALISIERUNG im ggs. zur COMPRESSION/LIMITIERUNG
      oder über irgendeine Normalisierung die in jedem semi-prof. Programm
      verschieden gemeint sein kann.

      Schau Dir mal Audio Editoren wie z.B. Sound Forge oder WAV-Lab
      von Steinberg an. Da wirst Du unter Normalisierung immer nur die
      Anhebung der höchsten Spitze (lauteste Stelle) auf Digital 0dB
      vorfinden - alles andere, das dann auch wirklich klangbeeinflussend
      sein kann, findest Du unter DYNAMICS -> wie Kompressor, Limiter
      oder nicht so professionell unter Booster, (Loudness)Maximizer usw.
      Dies sind Begriffe die von Firmen nur zum besseren Verständnis für
      den User verwendet werden, da der Begriff mehr über das was wirklich
      passiert aussagt als die Begriffe Brickwall-Limiter usw.

      Hoffe das hilft etwas weiter...

      Manfred

      1 Antwort Letzte Antwort
      0
      • W
        W
        weingeist
        schrieb am zuletzt editiert von
        #20

        Halloch zusammen

        @Manfred
        Und was ist nun dass, was wirklich gut ist, ein externes Tool?

        Wenn ja, welches ist gut und Freeware?
        Profiprogramme können sich die meisten nicht leisten... 😕

        oder soll man eben dieses MP3-Gain verwenden?

        Gruss Weingeist

        1 Antwort Letzte Antwort
        0
        • D
          D
          deleted
          schrieb am zuletzt editiert von
          #21

          Also NORMALISIEREN kann jedes noch so kleine Audiobearbeitungsprogramm.
          Jede Shareware, Freeware usw. die WAV-Dateien bearbeiten kann.
          Der Algorithmus zum Normalisieren ist sozusagen das 1x1 jedes Editors -
          wie Lenken beim Auto.

          Es ist immer besser ALLE Bearbeitungsschritte vor dem
          Umwandeln in irgendein LOSSY Format wie MP3 zu machen, da sich
          ja die akustischen Grundlagen für die Codecs durch verschiedene
          Pegel in der Ausgangsdatei (SOURCE) ändern.

          MP3GAIN macht haargenau das Selbe wie der Normalisierungs-Algorithmus.
          Es multipliziert jedes Sample genau mit dem selben Multiplikator.
          Beim Normalisieren werden halt sofort die Ergebnisse als neue WAV
          auf die Festplatte gespeichert - bei MP3GAIN wird der
          Multiplikator vor eine in Klammer gesetzte Gruppe mit Werten
          gesetzt und muß halt beim Abspielen errechnet werden. So
          habe ich zumindest dieses Programm aus euren Erklärungen
          verstanden. Was mir allerdings unklar ist - ob das Programm
          jeden Multiplikator zuläßt?

          Das würde nämlich heißen. daß eine im Vorhinein schon normalisierte
          Datei, die ja dann eigentlich nicht mehr, ohne klangverändernd
          zu wirken, lauter gemacht werden kann durch MP3GAIN nochmal
          z.B. mit dem Faktor 2 multipiziert werden könnte.

          Da müßte alerdings alles was die Hälfte der möglichen Lautstärke
          übersteigt schon in den Clipping-Bereich kommen und auf's Ärgste
          verzerren.

          Da wäre es natürlich klug wenn das Programm vorher die höchste
          Spitze (Peak) im Track sucht und keinen höheren Multiplikator
          zuläßt als den, der genau das MAX der Lautstärke (welche digital
          dargestellt werden kann) erreichen kann. Das hieße bei einer schon
          normalisierten Datei also nur mehr den Faktor 0 - also NIX.

          Wenn es dieses Clipping mit irgeneinem Algorithmus abfangen und
          korrigieren kann dann sind wir schon nicht mehr beim Normalisieren
          sondern schon bei anderen (klangbeeinflussenden) Edits.
          Hier müßte z.B. schon eine Compressor/Limiter Funktion herhalten.

          Ich glaube CoolEdit gibt es überall im Internet als Shareware
          zum Testen. Seht doch einfach mal unter Audio-Bearbeitungs-Software
          in den diversen Softwaresammlungen nach...

          Vielleicht kann Benni oder sonst irgendwer Kontakt mit dem Autor
          von MP3GAIN aufnehmen und erfragen, was das Programm wirklich
          tut.

          Liebe Grüße

          Manfred

          1 Antwort Letzte Antwort
          0
          • D
            D
            deleted
            schrieb am zuletzt editiert von
            #22

            Übrigens - wen es noch interessiert warum manche Songs auf CD lauter
            oder leiser sind und trotzdem die oberste Schwelle - also Digital 0 dB -
            erreichen...

            ... Hier ein kleines Beispiel.

            Stellt Euch eine Orchesteraufnahme vor die in einem Autoradio abgespielt
            wird. Ihr hört eine Symphonie mit zwei lauten und zwei leisen Sätzen
            (so nennt man übrigens die Teile einer Symphonie)  😉
            Man müßte andauernd die Lautstärke umstellen da man die leisen
            Sätze fast gar nicht hört die lauten aber aus den Boxen donnern.

            Da auf eine CD nur Zahlen geschrieben werden können und
            diese auch immer nur einen bestimmten Wert annehmen können
            ist der Bereich der Lautstärke begrenzt. Bei der CD ist das der
            Wert der mit 16 bit angegeben wird. d.h. wir können den Bereich
            zwischen MIN und MAX somit in 65536 Abstufungen unterteilen.

            Das entspricht zwar noch immer nicht der originalen 'Rundheit' der
            analogen Kurve aber die eckige Rasterung ist schon so klein, daß
            sich unser Ohr etwas vortäuschen läßt. Es ist also nicht mehr in der
            Lage den Unterschied zu erkennen.

            1 bit kann 2 Werte darstellen - 0 und 1
            8 bit können 256 Werte darstellen -> 1 Byte
            16 bit oder 2 Byte können demnach 256x256 Werte darstellen

            Das lauteste Signal eines Tracks darf somit, bei voller Aussteuerung,
            den Wert 65536 annehmen.

            Bei unserer Orchesteraufnahme ist der Dynamikumfang durch die
            Natur der Klangquelle riesig groß. Da kann man nur sehr schwer die
            Dynamik eingrenzen (Limiter -> Limit = Grenze) weil die lauten Stellen
            auch wirklich aus lauter Musik bestehen die auch laut gemeint ist und
            demnach auch laut reproduziert werden sollte.

            Aber jetzt stell Euch die selbe Situation einmal bei einem Sänger im
            Studio vor. Die Signale die den größten Druck auf die Membran
            des Mikrophones verursachen sind eigentlich relativ unwichtig.
            Es handelt sich hier um S oder P. S zischeln und P poppen.
            Beide sind sehr schallintensiv und lassen den Pegelmeter hochschnellen.

            Wenn ich jetzt ein paar sehr laute S und P in der Vocal-Line habe
            ist der Rest der Stimme relativ leise aufgenommen da die unwichtigen
            S und P den Platz um die 65536 einnehmen.

            Da bei vielen älteren CDs die Compressor/Limiter noch nicht so
            brutal eingesetzt wurden wie heute ist es jetzt so, daß dort eher
            unwichtige und teilweise auch unhörbare Signalspitzen
            das Digitale MAX erreichen und somit die Durchschnittslautstärke
            wesentlich herabsetzen. Auch Normalisieren würde hier nicht helfen
            da ja der höchste darzustellende Wert schon erreicht ist.

            Deshalb werden die meisten Re-Master auf CD schon limitiert oder
            Comprimiert um mit den neueren Konkurenten mithalten zu können.
            Das ist eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe und wird in vielen
            Fällen nur sehr halbherzig und schlecht vollbracht.

            Da bei den neueren Aufnahmen jede einzelne Spur im Studio schon
            dynamisch bearbeitet wird und somit eine besseren Durchnittslautstärke
            erreicht und das Selbe nochmal am Master durchgeführt wird
            kann man natürlich bei älteren Aufnahmen nie mehr die hohen
            Pegel der neueren Aufnahmen erreichen ohne damit klangliche Einbusen
            zu verbuchen. Dort wurde auf Radiotauglichkeit und Ellbogenkämpfe
            mit dem nächsten Song oder Werbung um den Sieg im Lautstärkewettkampf
            noch nicht so viel Wert gelegt wie heute.

            Wenn ihr also 'schöne Musik' hören wollt dann laßt die originalen
            Aufnahmen wie sie sind. Wenn es nur um Musik für's Autoradio geht,
            wo man ohnehin soviele Nebengeräusche hat, daß jede Nuance in
            der Musik sowieso verloren geht, dann könnt ihr die Songs (wenn
            möglich) geschmackvoll in der Lautstärke aneinander anpassen.

            Ein 128 kbit MP3 -

            Im Autoradio ein Genuß - Im Walkman ein Krampf...

            Manfred

            1 Antwort Letzte Antwort
            0
            • B
              B
              benjamin_lebsanft
              schrieb am zuletzt editiert von
              #23

              jo die meisten neuen CDs haben nen peak von 100% und clipping, dass es nur so pfeift echt. Das kotzt mich sowas von an.

              1 Antwort Letzte Antwort
              0
              • S
                S
                stefan
                schrieb am zuletzt editiert von
                #24

                Manfred, du bist ja ein richtiger Experte auf dem Gebiet! Sehr anschaulich... 🙂 Ist das zufällig dein Hobby, oder arbeitest du in einer Softwarefirma, die sowas herstellt?

                Zu Spunkys Frage, welche Arten der AG benutzt (sorry, dass ich so spät dran bin): AG kann beide Arten benutzen, und zwar im erweiterten Modus. Dort heißt die Option zum Limitieren/Komprimieren "Klangverdichtung"- ich dachte, dass "Komprimierung" an dieser Stelle viele User verwirrt, da dieser Begriff beinahe synonym ist mit Datenreduktion (z.B. MP3-Encoding). Mehr dazu in der Hilfe...

                Soll ich diesen Begriff so beibehalten, ist er verständlich so? Oder hat jemand einen grundlegend besseren Vorschlag?

                1 Antwort Letzte Antwort
                0
                • S
                  S
                  spunky
                  schrieb am zuletzt editiert von
                  #25

                  Danke Manfred für die Info's. Da bleibt eigentlich keine Frage offen.  😉

                  @Stefan
                  Laß die Bezeichnungen so wie sie sind. Ich hatte nur Benny's Antwort so verstanden, dass es zwei verschiedene Arten der Normalisierung gibt, zusätzlich zur Komprimierung (oder Klangverdichtung, um bei einem Begriff zu bleiben).

                  Jetzt is soweit alles klar, außer dass MP3gain dann doch nichts so gigantisch neues ist. Man hat lediglich den Vorteil, dass man die gemachte Normalisierung sehr einfach wieder rückgängig machen kann.

                  Gruß Spunky

                  1 Antwort Letzte Antwort
                  0
                  • S
                    S
                    spunky
                    schrieb am zuletzt editiert von
                    #26

                    ...bei MP3GAIN wird der Multiplikator vor eine in Klammer gesetzte Gruppe mit Werten gesetzt und muß halt beim Abspielen errechnet werden. So habe ich zumindest dieses Programm aus euren Erklärungen verstanden. Was mir allerdings unklar ist - ob das Programm jeden Multiplikator zuläßt? Das würde nämlich heißen. daß eine im Vorhinein schon normalisierte Datei, die ja dann eigentlich nicht mehr, ohne klangverändernd zu wirken, lauter gemacht werden kann durch MP3GAIN nochmal z.B. mit dem Faktor 2 multipiziert werden könnte.....

                    Man kann mit MP3Gain das Mp3-File analysieren, so daß der max. Ausgangspegel eines Liedes angezeigt wird. Außerdem wird ein Feld vorgegeben, in dem man den Ausgangspegel eingeben kann. Dieser ist voreingestellt auf 89,0 dB. Habe diesen spaßweise mal auf 200dB gesetzt. Auch das macht mp3Gain. Als max. Ausgangspegel zeigt mp3gain dann ? ? ? an.

                    Ihr müßt das mal ausprobieren, dieses File dann abzuspielen, hört sich echt ulkig an. Oasis klingt dann so, als würden se am Anfang vom Lied nen Frosch verschlucken und den Rest des Songs daran würgen  ;D. Ob man daraus jetzt Rückschlüsse ziehen kann, wie mp3gain arbeitet bin ich jedoch überfragt.

                    Gruß Spunky

                    1 Antwort Letzte Antwort
                    0
                    • D
                      D
                      deleted
                      schrieb am zuletzt editiert von
                      #27

                      @Stefan

                      Nein - kein Programmierer. Nur Musiker - aber mein Hobby ist schon
                      der Computer. Sonst jeden Tag stundenlang Musik hören wenn
                      ich nicht gerade selber im Studio arbeiten muß. Und momentan
                      gerade auf der Suche nach einem tragbaren MP3-Player bei dem
                      man mindestens eine 60-80 GB Festplatte einbauen kann  😛

                      Außerdem verwende ich AG schon seit sehr langer Zeit (Version 1.60)
                      aber noch immer mit der BLADE Version 1.01 Engine 0.91...

                      Habe bis damals nichts besseres im 128 kbit Modus gehört als
                      die BLADE dll.

                      Ich kodiere alle Songs immer zweimal. 256 kbit für den Walkman
                      und 128 für's Autoradio. Nachdem ich im Forum jetzt gelesen habe,
                      daß LAME sehr gute Ergebnisse mit 128 kbit erzielt werde ich jetzt
                      mal ein paar Tests machen. Bin allerdings kein wirklicher Freund von
                      JointStereo da ich finde das Phasen-Informationen sehr wichtig für die
                      Musik sind und die sollten wenn möglich nicht angetastet werden.

                      Bin also schon sehr gespannt auf das Ergebnis da die 128 kbit
                      sowieso nur für laute Umgebungen in Frage kommen wie z.B. Auto...
                      Da wäre JS nicht wirklich ein Problem falls es irgendwelche Phasen-
                      schweinereien verursacht.

                      Manfred

                      1 Antwort Letzte Antwort
                      0
                      • B
                        B
                        benjamin_lebsanft
                        schrieb am zuletzt editiert von
                        #28

                        Info: Blade zählt zu den schlechtesten Encodern, v.a. bei 128 kbps

                        und zu joint stereo, du kannst damit sogar dolby souuround informationen erhalten. also glaube nicht alles was man dir sagt! Fraunhofer und Xing haben vielleicht ein schiess joint stereo, aber das heisst nicht dass joint stereo scheisse ist. Schau dir nur die --alt-presets an, die verwenden JS bis zu 320 kbps und es ist deutlich besser als pures stereo

                        1 Antwort Letzte Antwort
                        0
                        • D
                          D
                          deleted
                          schrieb am zuletzt editiert von
                          #29

                          Weißt Du Ben

                          Die Frage ist immer WAS besser ist.

                          Wenn ich auf den meisten HiFi-Anlagen oder Discmen die 3D-Enhance
                          Funktion oder Surround-Taste (oder wie auch immer sie alle heißen) drücke,
                          dann sagen auch 99% aller Leute - Woa, das klingt aber SUPER.
                          Da wird mit auch nur Phasenschweinereien gearbeitet, die unserem
                          Ohr vortäuscht alles wäre noch breiter und spaciger...

                          Das hat allerdings recht wenig mit dem originalen Musikgehalt zu
                          tun. Für mich ist eben BESSER nicht wenn etwas aufgemotzer klingt
                          sondern wenn es so nahe wie nur möglich am Original ist.

                          Aber wie gesagt, ich wäre ja sehr froh wenn ich für 128 kbit etwas
                          besseres finden würde. Daß der Blade da recht unzufriedenstellend
                          arbeitet weiß ich auch - zumal er sich ja von vornherein als Encoder
                          für höhere Bitraten deklariert.

                          Und bei 256 kBit CBR klingt er wirklich sehr gut!

                          Ich freue mich jedenfalls schon auf das Testen - denn ich glaube NUR
                          das, was ich selber getestet und gehört habe... 😄

                          Manfred

                          1 Antwort Letzte Antwort
                          0
                          • B
                            B
                            benjamin_lebsanft
                            schrieb am zuletzt editiert von
                            #30

                            wer nimmt denn heutzutage bitte noch CBR. Wenn du --alt-preset standard bei lame verwenden würdest, dann wüsstest du wie beschissen und altmodisch CBR ist!

                            und für 128 kbps entweder den fraunhofer encoder oder lame mit --alt-preset cbr 128 oder besser --alt-preset 128

                            1 Antwort Letzte Antwort
                            0
                            • S
                              S
                              spunky
                              schrieb am zuletzt editiert von
                              #31

                              Ich würde Dir auch ne VBR empfehlen, da Du ne bessere Qualität bei gleicher Bandbreite bekommst. Da Du ja noch keinen protablen Player besitzt, hast Du auch das Problem mit falschen Displayanzeigen nicht, denn die neuen Player können es alle.

                              Was hier noch nicht so deutlich gesagt wurde ist, dass es Lame in zwei Varianten gibt. Als dll und als exe Version. Die dll ist sehr einfach zu bedienen, wobei die exe besser ist. Sie braucht aber um einiges länger zum encoden und die Einstellung funktioniert mittels Komandozeile (--alt-preset...). Beides bekommst Du auf der Downloadseite vom AG, dort sind auch Dokumente hinterlegt, wie Du die Dinger zum laufen kriegst (z.B. Getting Started)

                              Viel Spaß beim testen
                              Spunky

                              1 Antwort Letzte Antwort
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                                schrieb am zuletzt editiert von
                                #32

                                Danke Spunky

                                Habe das mit der exe und der dll schon mitbekommen. Hab mich
                                schon genau auf Bennies Seite und auch bei Stefan und vielen anderen
                                Foren durchgeforstet...

                                Habe auch schon ganz genau die Hilfe Dateien von MP3GAIN durchgeackert.
                                Was mir allerdings noch unklar ist - wo ist dieses Byte im Header,
                                daß den GAIN des Frames angibt? Ich habe noch kein Datenblatt über
                                MP3 gesehen, und es sind einige, daß irgendwo im Header nur ein Bit für
                                einen GAIN-Parameter abzweigt...

                                Anyone?

                                Manfred

                                1 Antwort Letzte Antwort
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                                  schrieb am zuletzt editiert von
                                  #33

                                  bei MAD gibts im statistic Fenster eine anzeige für geclippte also zu laute frames. Wo bei mir noch welche dawaren gabs nach mp3gain keine mehr, wohl ein Beweis dass es funktioniert!

                                  Achtung Bennie !!!

                                  CLIPPING - zu laut - ÜBERSTEUERUNG

                                  Nur ein Beispiel - Wie kann eine DAW (DigitalAudioWorkstation)
                                  feststellen, daß ein Signal übersteuert ist. Wenn ich am Input
                                  mehr als die 16 bit anlege speichern die Programme (im 16 bit Modus)
                                  trotzdem nur die höchste Zahl ab: 65536.

                                  Beim Lesen des Files kann also das Programm nicht mehr feststellen
                                  ob und wieviel das Signal an dieser besagten Stelle übersteuert
                                  war, da es den Wert ja nur in 2 Byte (16 bit) abgespeichert hat.

                                  Deshalb sagt der Algorithmus: Wenn ich eine Sample finde, das den
                                  Wert 65536 beinhaltet dann zeige ich eine Übersteuerung beim Abspielen
                                  an. Viele Programme zeigen dies erst an wenn mindestens 3 Samples
                                  hintereinander die vollen 16 bit genutzt haben. Die vorsichtigen
                                  Programme schon bei 1 Sample.

                                  Das muß jetzt zwar noch nicht als Übersteuerung hörbar sein aber wenn
                                  Du Pech hast schickt Dir das CD-Preßwerk das Master wieder zurück
                                  weil sich zu viele Errors darauf befinden.

                                  Warum ich Dir das sage - es gibt einen Trick wie wir die Error-Check
                                  Programme der Preßwerke aushebeln um Lautstärke zu gewinnen.
                                  Auf diesen Trick könntest Du bei Deinem obigen Szenario aber auch
                                  reinfallen.

                                  Wir überladen die 16 bit beinhart bis zum Abschneiden der Wellenformen -
                                  also der Spitzen der lautesten Stellen - um ein noch lauteres
                                  Durchschnittssignal zu bekommen. Das geht so lange bis wir die ersten
                                  hörbaren Verzerrungen auf ganz teuren sensiblen Abhöranlagen
                                  bemerken. Hier ist dann Schluß mit lustig!

                                  Allerdings befinden sich jetzt nicht nur 3 aufeinanderfogende Samples am
                                  Maximum sondern gleich Duzende...

                                  Um die Checker zu überlisten wird dann einfach das gesamte Master-File um
                                  -0.1 dB an Lautstärke reduziert. Es gibt dann also kein Sample mehr,
                                  daß den Wert 65536 beinhaltet sondern eben einen Wert der exakt
                                  -0.1 dB unter dem MAXIMUM darstellt...

                                  Das heißt für 0.1dB an Verlust an der Spitze haben wir oft 2,3,4 oder noch
                                  mehr dB an Durchschnittslautstärke gewonnen... 😉

                                  In Deinem Fall heißt das, daß MP3GAIN zwar funktioniert - aber wenn
                                  das File schon vorher ein Clipping angezeigt hat und das auch hörbar
                                  war - bekommst Du den hörbaren Fehler auch nicht mehr durch Reduzieren
                                  der Lautstärke weg.

                                  Also CLIPPING heißt nicht gleich, daß eine ÜBERSTEUERUNG hörbar sein
                                  muß obwohl das rote Lämplein leutet.

                                  Wenn die ÜBERSTEUERUNG aber einmal hörbar ist kann man sie nur
                                  mehr sehr schwer wegbekommen, auch wenn durch Reduzieren
                                  des Pegels mit MP3GAIN das rote CLIPPING Lämpchen verlischt...

                                  Liebe Grüße

                                  Manfred

                                  1 Antwort Letzte Antwort
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                                    schrieb am zuletzt editiert von
                                    #34

                                    Hey Spunky

                                    194 Nachrichten - Du hast es gut !

                                    Ab jetzt heißt es...

                                    Nur noch SEX bis zum nächsten Eis...

                                    Manfred

                                    1 Antwort Letzte Antwort
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                                      schrieb am zuletzt editiert von
                                      #35

                                      Habe auch schon ganz genau die Hilfe Dateien von MP3GAIN durchgeackert.
                                      Was mir allerdings noch unklar ist - wo ist dieses Byte im Header,
                                      daß den GAIN des Frames angibt? Ich habe noch kein Datenblatt über
                                      MP3 gesehen, und es sind einige, daß irgendwo im Header nur ein Bit für
                                      einen GAIN-Parameter abzweigt...

                                      Weiß wirklich niemand, Wo im MP3 Header dieses Gain-Byte stehen sollte???

                                      Manfred

                                      1 Antwort Letzte Antwort
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                                      • S
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                                        spunky
                                        schrieb am zuletzt editiert von
                                        #36

                                        Anscheinend nicht... ich schau mal ob ich was erfahren kann.

                                        Spunky

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                                          spunky
                                          schrieb am zuletzt editiert von
                                          #37

                                          Hey Manfred,

                                          kuck Dir das mal an. Scheint als ob mp3gain das clipping doch wegbekommen kann.
                                          http://66.96.216.160/cgi-bin/YaBB.pl?board=c&action=display&num=1020418106

                                          Spunky

                                          1 Antwort Letzte Antwort
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